Hallo,
@ Abrissfunke und U-F-O,
o.k., dann zeigt mir doch mal einen 800W Wechselrichter der 2000W Modulleistung, also vier Module zulässt und nativ die 800W nicht überschreitet. Da wird es dann aber schon dünne, wenn man Lösungen ohne Akku haben möchte. Mit Akku geht es natürlich, aber dann geht der Preis natürlich durch die Decke, was für den normalen User ein Ausschlusskriterium ist. Im Moment ist übrigens die Leistung der Balkonkraftwerke mit Akku eher mau, denn die Einspeisesteuerung ist doch eher mau und verschwendet viel der mühsam eingesammelten Energie.
So wie es sich im Moment darstellt ist die ganze Nummer bestenfalls eine Karrotte vor der Nase, aber das Ziel ist nicht erreichbar.
@ Mischa,
die Nummer mit den Akkus ist im Moment einfach noch zu teuer und die Akkusteuerung zu unausgegoren. Außerdem scheint die Effizienz bei Anker durch de Akku mit nur 16V wohl grundsätzlich nicht so ganz optimal. Im Prinzip ist die Idee nicht schlecht, aber um Geld einzusparen muss da noch einiges an Produktentwicklung durchgeführt werden und die Preise müssen deutlich runter, dann wird es interessant, vielleicht ...
Eine große Anlage Anlage kann man sich natürlich bauen lassen, wenn man einen Handwerker beauftragt, die Teile nur über ihn kauft, haben möchte was er anbietet und oft dann auch noch den Zählerkasten wechselt. Das lässt eine deutliche preisliche Lücke zu den Balkonkraftwerken, welche früher ganz legal und unter Einhaltung der Vorschriften gebaut werden konnten. Im Fall meiner Anlage bedeutet das, dass sie nie entstanden wäre, weil die Handwerker hier keine Mikrowechselrichter verbauen wollen, der Zählerkastenwechsel 2k Teuro kosten würde, die Anmeldung noch mal etwa das Gleiche und der Handwerker hätte natürlich auch noch gerne was gehabt, wenn er denn Interesse am Aufbau einer solchen Anlage gehabt hätte. Ich denke wird deutlich, dass die Kosten für eine große Anlage gleich durch die Decke gehen. Wer nur einen kleinen Stromverbrauch hat, der wird sich überlegen ob das sinnvoll ist, besonders wenn man vielleicht auch noch das Dach machen muss.
Was die Mafia angeht, die genannten Unternehmen zeichnen sich nicht unbedingt dadurch aus besonders günstig und transparent bei der Preisgestaltung zu sein, aber Mafia ist das noch nicht, manchmal aber auch nicht so ganz weit davon entfernt.
@ Solarheini,
unser Nachbar hat so ein Ding von Anker und trotz 2kWp kam im März kaum was dabei rum und die Akkus bekam er auch nicht ausreichend voll für die Nacht. Mit 2kWp an einem Akku ist es vielleicht besser, aber mit 1kWp und der miesen Ausspeisung ist das nichts als Geldverschwendung. Leider.
Noch ein Schmankeln für alle. Die ersten Balkonkraftwerke von Laudeley wären heute auch nicht mehr zulässig, da die das gleiche Problem haben. Damals war ein Wechselrichter an einem Modul und man kombinierte so viele Module bis man die erlaubten 600W Einspeiseleistung erreicht hatte. Heute könnte man genau ein solches Modul installieren, weil halt nur ein Wechselrichter zulässig ist. Wer noch eines von den Lidl-Balkonkraftwerken setzen möchte hätte das gleiche Problem.