Wie geht es meiner Solarbank bei 50° im Gartenhaus

habe vorgestern mal die Gehäuse-Temperatur (außen) meiner Anker Solix E1600 gemessen und es waren 45°. Ab wann muss man sich Sorgen machen und was wären geeignete Maßnahmen (komplett abschalten) oder sogar Abbauen und temporär umsiedeln in den Keller?

Nach den Angaben von Ankersolix muss man sich bis 55°C keine Sorgen machen. Allerdings altert der Akku bei hoher Temperatur und hohem Ladestand schneller.

Bei -20°C einen LiFePO4-Akku zu laden ist bedenklich, da sind wohl Heizpads verbaut.

Ohne Heizpads ist das nicht bedenklich, sondern Russisch Roulette.

Mit 6 Patronen.

(Man kann ja immer noch auf einen Zündversager hoffen)

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naja, Anker gibt doch 10 Jahre Garantie und solange ich mich in den Operations-Parametern befinde.

Die werde mich ja im Garantiefall nicht fragen wie oft der Akku im Sommer mal 45° warm wurde. Aber wenn man das ganze durch einfaches Abschalten entschärfen kann.

Was macht ihr denn?

Brauchen dich nicht fragen, die werden den auslesen und dir nachweisen können, wenn der außerhalb der Specs gelaufen ist. Wobei 45 Grad ja noch innerhalb der Specs ist.

Einmal außerhalb der Specs und schon kann die Garantie weg sein.

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kann ich mir nicht vorstellen….

ist ja kein Vorsatz sondern einfach nur Wetter ….

Vorsatz spielt da m.W. überhaupt keine Rolle. Wer ein Gerät nicht in der Spec betreibt, kann nach meiner Rechtsauffassung keine Garantieleistung erwarten.

Hatten wir hier im Forum schon einige Male in ähnlichen Fällen.

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also was soll ein vorsorglicher Kunde jetzt tun?

einfach nur Entladen und dann abschalten?

Oder hat der Anker einen Selbstschutz wie zB bei Minus-Temperaturen, wo er auch einfach in einen Ruhezustand von alleine geht.

im Gartenhaus sind es trotzdem derzeit immer noch ca 45° auch wenn der Akku dort dann abgeschaltet stehen würde.

Die Spezifikation ist doch -20 - 55 Grad. Das ist die Umgebungstemperatur, unter der er betrieben werden darf. Das musst du einhalten.

Minustemperaturen: Der hat doch eine Heizung, weshalb er überhaupt unterhalb von 0 Grad betrieben werden kann. Das Batteriemanagement sollte dafür sorgen, dass er immer hinreichend beheizt wird. Das ist nicht dein Thema, das ist in der Verantwortung des Herstellers.

Eine andere Frage ist, was eine besonders schonende Nutzung ist. Da kann es sein, dass es günstiger ist, ihn nicht bei 45-50 Grad im Gartenhaus zu betreiben oder bei Minusgraden im Winter. Im Winter hat man eh kaum was von einem Speicher, da könnte man ihn auch abklemmen. Ob sich schonende Nutzung lohnt, ist dann eine Abwägungssache, die wohl jeder auch anders abwägt.

Die angegebenen Temperaturen ist das Umgebung oder Temperatur des Gerätes?

Klar könntest des bei 55° betreiben aber willst dich jedes Jahr mit Garantiekram befassen? (was passiert bei Hütte abgebannt?)

ist noch die 1. Generation ich glaube ohne Heizung. Ab 3° schaltet der in den Winterschlaf…

die Temperatur von 45° wurden direkt oben am Solarbank-Gehäuse (aussen) gemessen…

Also was ist denn nun Eure Empfehlung?

Nur abschalten und in den Ruhemodus versetzen oder

abbauen und in den Keller schleppen?

Mein Nachbar hat die identische Solarbank auf dem Balkon (aussen) stehen und mir seine Werte heute morgen gezeigt, das waren 31° und am späten Nachmittag/Abend dann auch 45°

Dein Problem ist

Kapazitatsverlust des Akkus

Verringerte Lebensdauer Elektronik allgemein

Direkte Defektgefahr

Das gilt sowohl eingeschaltet wie ausgeschaltet.

Die Frage ist:
Wieviel ist dir die Beseitigung dieser Gefahr wert?

Abschalten hilft wenig, Abbauen kostet dich den gesamten Ertrag.

Meine Schnapsidee für dich:
Rumstehenden alten Kühlschrank besorgen und das ding da reinsetzen. Aber die Temperatur nicht zu weit runterfahren, damit du vom Taupunkt wegbleibst.

eigentlich nicht, ich würde natürlich die Panels direkt an den Wechselrichter stecken und den Akku aus der Kette herausnehmen und in den Keller stellen….

Fussbodn geschlossen? Manche stellen die Batterie in ein Erdloch

gute Idee, da werde ich mal drüber nachdenken.

Allerdings ist der Gartenhaus-Boden tatsächlich geschlossen und natürlich würde man ein paar Meter Verlängerungskabel benötigen

EDIT: Die KI ist der Meinung: keine gute Idee

zu hohe Luftfeuchtigkeit, Gefahr von Wasserschäden, Frostgefahr im Winter, schlechte Erreichbarkeit.

Wenn die 45 Grad Speichertemperatur sind, wäre die Frage, was Umgebungstemperatur ist. Wenn die deutlich niedriger ist, würde ich einen Ventilator davorstellen.

40 Grad interne Speichertemperatur erreicht meine Batterie auch im Winter. Obwohl der Raum sehr luftig und kühl ist.

Hier Februar vs Juni


Ui, da muss ich mir dann aber mal mein E-Auto angucken… könnte sein, dass ich es nicht draußen stehen lassen darf und in die Garage muss.

E-Auto wird andere Specs haben, ging ja um Garantieleistung.

gerade nochmal nachgemessen:

Akku-Gehäuse im Gartenhaus auf Regal nahe Dach: 39°

Gartenhaus-Boden Themperatur: 29°

der Akku kommt jetzt einfach auf den Boden und das macht schon 10° Differenz und ich brauche dafür nur ein paar Verlängerungskabel….

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