Ich habe nun endlich die Möglichkeit ein BKW ordentlich zu nutzen. Daher möchte ich ein Setup aufbauen das uns ein bisschen mehr Sonne ins Haus holt .
Wir wohnen in einem freistehenden Haus südwestlich ausgerichtet ist. Die Panele kommen an den Balkon oder die Hauswand. Am Balkon (der wird nicht mehr genutzt daher werden sie von hinten nicht verschattet) An der Hauswand wären sie etwas besser ausgerichtet.
Theoretisch gibt es noch die Möglichkeit über eine Inselanlage mit 3,5 kwp (mit Südausrichtung) Akkus zu laden und dem BKW zu Verfügung zu stellen sofern rechtlich ok
Abgesehen davon geht es mir eher um die Wahl der Geräte oder Komponenten des BKW.
Wichtig wären mir auf jeden Fall AC Ladung, min 2kwp PV Leistung, Nulleinspeisung (Digi Stromzähler vorhanden), erweiterbarer Akku.
Gefühlt dachte ich das Thema ist mir geläufig aber es gibt mittlerweile derart viele Geräte, Funktionen und versch. Möglichkeiten das ich schlicht den Überblick nicht habe.
Mit einzelnen Bauteilen etc habe ich keine Probleme. Meine Powerstation habe ich auch selbst gebaut gecrimt usw.
Wichtig wäre mir nur eine ordentlich funktionierende Anlage da ich im Alltag nicht so viel Zeit damit verbringen kann.
Aktuell tendiere ich zu fertigen Lösungen. Oder macht es Sinn eine derartige Anlage aus einzelnen Bauteilen zu konfektieonieren?
such mal nach OpenDtu on battery. Das ist kein Fertig Gerät sondern wird aus Komponenten aufgebaut. Vorteile sehe ich im Ersatzh defekter Bauteile, einen Preisvorteil gegenüber Fertiggeräten und läuft bei mir stabil seit 2 Jahren.
Marstek Venus D All-in-One Balkonkraftwerk mit Speicher
Wechselrichter mit Anschlüssen für Solarmodule
AC Speicher ( 1 Speicher ist Minimum für den Betrieb) kann dann je nach Bedarf gestackt werden.
BiDi Wechselrichter mit 2,2 kW
Erweiterbar zur erwachsenen 3 phasigen Anlage mittels Anker Smartbox. ( Bei Sonderangebotspreisen durchaus attraktiv, muss man geduldig abwarten)
ich stehe gerade vor der gleichen Entscheidung – EcoFlow oder Jackery.
Ich kenne beide Marken schon länger, weil einige Freunde von mir deren tragbare Powerstations haben, und die Erfahrungen damit sind insgesamt ziemlich positiv – gute Qualität und Leistung.
2 Speicher, einer mit 2000 Wh, der andere mit 3840 Wh sind nicht einfach zu vergleichen. Mir war es wichtig, dass über eine Leistungsmessung am Tarifzähler die Einspeiseleistung geregelt wird. Damit erreicht man, dass die “eigene Ernte auch im Haus” bleibt, also die Nulleinspeiseregelung. Wer einen digitalen Zähler mit IR Schnittstelle hat, sollte ein System suchen, dass mit preiswerten Leseköpfen klar kommt.
Zwar kann man gegen Zusatzkosten als Zubehör bei beiden Angeboten eine Messerichtung dazu erwerben, ob aber ein Lesekopf verwendet werden kann, der viel preiswerter ist, wird nicht verraten.
Die Preise sind echt verlockend. Aber irgendwie auch ernüchternd wenn ich sehe das die ganzen Geräte ja quasi nicht konform sind mit Speicher und größerer Wechselrichterleistung.
Dann kann man doch genauso gut z.b. ein Victronsystem aufbauen und ist genauso “konform” unterwegs wie mit den all in One Geräten von Anker und Co. oder übersehe ich da etwas?
Beim Durchrechnen ist mir ziemlich schnell aufgefallen das mit steigendem Speicherbedarf die Anlage aus Komponenten recht zügig attraktiver wird.
Netzgekoppelt sind sie aber doch auf 800 Watt limitiert? Das ist dann schon ein klarer Unterschied zu einem Victronsystem, wo ich das deutlich höher einstellen kann. Mit der neuen VDE Norm würde es wohl nichts, aber entscheidend ist ja erstmal, was das MStR akzeptiert.
Ist doch schön, solche Luxusprobleme zu haben OK, als ich im Frühjahr mich für ne Bekannte zum ersten Mal mit fertigen Akkulösungen beschäftigt habe, war ich auch ne Weile beschäftigt mir halbwegs nen Überblick zu verschaffen.