Welcher Wechselrichter für meine Bedürfnisse? Aktuelle Preise?

Hallo zusammen,

nachdem die Preise für den Strom nun deutlich angezogen haben, habe ich mich auch mal mit Photovoltaik auf unser Haus beschäftigt.

  • Berechnung / Planung welche Module auf das Dach passen

  • große Excel-Tabelle, wann ich mit welcher Ertrag/Verbrauch etc....

Nur so richtig komme ich in das Thema Wechselrichter nicht rein und weiß nicht, was ich am besten nehmen soll (Hersteller / Ausstattung)

Zu den Daten:

  • Jahresverbrauch für das Haus 5600kWh/Jahr; davon ca. 3000kWh/Jahr für Sole-Wärmepumpe (SWP)

  • Strompeak(max.) SWP 409kWh/Monat im Januar; (min) Juli 25kWh

  • Stromverbrauch Haus pro Monat ca. 216kWh/Jahr

  • Dachneigung 28° Süd / Nord

  • möglich Solarmodule 490Wp: Süddach 16 Module / Norddach 10 Module = ca. 10,4kWp

  • Entscheidender: Errechneter Ertrag Januar: 257kWh; Juli 1267kWh (Quelle: https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/)

  • (Später können noch Doppelcarport und Garage erweitert werden)

  • Geplant ist später ein LiFePo4 - Akku im Eigenbau.

Das ist später das Ziel: Um autark zu sein bräuchten wir im Dezember eine Anlage mit ca. 18kWp (Süddach) und einen Akku von ca. 14kWh.

18kWp = 625kWh/Monat (Verbrauch): 35kWh/KWp (Ertrag) im Januar

14kWh Akku um im Winter "über die Nacht" zu kommen.

(Beide Werte sind optimistisch betrachtet, da ja der Ertrag pro Monat nicht konstant auf den Tag durch 30 dividiert werden darf)

Im ersten Ausbau sollen nur die Dachflächen mit den 10,4kWp und der Überschuss im Sommer ins Stromnetz eingespeist werden.

Damit sehe ich auch, was die Anlage wirklich leistet und wie sie am besten ausgebaut wird (Akku; mehr Module)

Wobei der Gewinn durch die Einspeisung pro Jahr "nur" mit 500€ zu buche schlägt.

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Nun zu meinen Problem, was der Wechselrichter alles haben muss?

Nach meinem Verständnis folgenden Ausstattung:

  • Hybridwechselrichter

  • mind 2MPPT Regler, da die Dachflächen unterschiedlich stark Energie liefern.

  • 3phasig wegen der Wärmepumpe

  • Notstromfunktion / Ersatzstrom?

(hier meinte ein Bekannter, das Notstrom nur "Not" heißt und man damit nicht wirklich autark ist, wenn es zum Blackout kommt;)

  • Welche Funktion braucht der Wechselrichter, um wirklich autark als Insellösung zu laufen - 3phasig Ersatzstrom?

  • Welche größe muss der Wechselrichter haben? Die WP zieht ohne Heizstab min. 2kW; + Herd ++++)

  • Wie stark sind die aktuellen Preise überteuert?

(Ich finde Wechselrichter im 52 Wochen Lieferzeit für ca. 1500€ und sofort verfügbar für 3000€)

  • Warum kosten die Victrons soooo viel?

(Um 3phasig zu sein, brauche ich ja 3 x victron multiplus 2 ca. je 1500€)

Ein "SUN2000-8KTL-M1" kostet "nur 2300€.

Ein "Kostal Plenticore Plus 4.2" nur 3000€.

  • Wenn ich später die Anlage um Module erweitere, macht es Sinn einen weitern Wechselrichter zu nehmen oder jetzigen schon größe zu dimensionieren?

  • Wenn ein zweiter, dann wie ist das mit dem Akku?

Vielen Dank für die Hilfe beim Einstieg in die Energiewende

Maik

Hallo Maik,

mich würde brennend Interessiren was du im letzten Jahr gemacht hast, leider hat das Forum nicht sonderlich viel dazu geschrieben.

Für was hast du dich Entschieden?

LG oli

"Das ist später das Ziel: Um autark zu sein bräuchten wir im Dezember eine Anlage mit ca. 18kWp (Süddach) und einen Akku von ca. 14kWh."

Vergesse mal schnell das „Autark“ mit PV in DE :slight_smile: Es sei denn du hast seeeeeehhr viel Platz :wink:

Wer hat das denn wieder ausgegraben {green}:shutmouth:

Zum Glück hab ich gar nichts gemacht. Inzwischen ist ja auch alles wieder günstiger geworden. Der Wechselrichter (2300€ auf 1100€ ) z.B. kostet nur noch die Hälfte - Solarpanels auch (von 230€ auf z.B unter 100€).

Hauptproblem ist eigentlich, dass ich die Solarpanels nicht einfach so selbst auf das Dach bekomme. Dann noch ein Ausstiegsfenster versetzt werden muss. Im Technikraum ist zu wenig Platz und auf dem Dachboden müsste erst ein Belüftung geschaffen werden. Auch gab/gibt es ausreichend andere Baustellen run ums Haus.

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