Welcher Laderegler und Welcher Wechselrichter

@meter
Hallo,
ich danke dir für deine Kommentare, sie stellen einiges klar, was den TE @Tyroon verwirren könnte.

Mein Setting war nicht zum Nachbau empfohlen, denn mein Setting mit 24 V kommt aus Zeiten, in denen LFP mehr als das fünf fache des heutigen Preises kosteten (auch PV war mehr als 3 mal so teuer).

Wer heute neu plant und kauft, kauft 48 V oder gleich HV. Aber er hat nun mal 2 Stk. mit 24 V. Mein HMS 800 kommt an die Strombegrenzung und schafft nur 650 W Leistung AC. Wer bei 24 V bleiben will, nimmt besser einen mit 4 Eingängen. Wer aus 2 Stk. 24 V einen 48 V Akku machen will, braucht Akkus mit gleicher Kapazität, gleichem Ladezustand und ähnlichem Alter. Dennoch können sich beide Akkus unterschiedlich entwickeln und da es an einem einheitliche BMS für alle Zellen fehlt, sollte eine Überwachung für 2 Akkus dazu geschaltet werden (der Victron Battery Balancer ist nicht geeignet, der koppelt 12 V Akku´s).

Mit den vorhandenen Akku´s wird man eine Netzersatzschaltung nicht ermöglichen können, die im Fall des Black out das ganze Haus versorgen könnte. Bei mir gab es in den letzten 10 Jahren ca. 3 Ausfälle, der längste dauerte eine Stunde. Das ist m.A. kein Problem. Notstrom für die wichtigsten Kleinverbraucher bekommt man preiswerter.

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Stromlaufpfad:
PV (Spannung höher als Akku durch Reihenschaltung) → MPP Laderegler → Akku → WR

Regelpfad:
Messeinrichtung am Zähler bzw. Lesegerät für den Zähler (z.B. Tasmota Lesekopf) → Steuerung (z.B. openDtu on Battery) - WR (bei HMS erfolgt die Verbindung per Funk)

Die Steuerung wird auf “Null Einspeisung” eingestellt. Das heißt, der WR speist nur soviel in die Steckdose im Hausnetz, wie im Haus verbraucht wird. Der Tarifzähler misst dann “Null Verbrauch”. Dann wird theoretisch nichts in das öffentliche Netz eingespeist (prakisch schon, aber wenig).

Das geht natürlich mit vielen anderen Geräten anderer Hersteller.

Lieber Albert,
überlege, mit welchem finanziellen Aufwand willst du was erreichen? Mit einem oder beiden Akku´s und deinen vorhandenen Modulen kannst du mit einem MPP Lader und einem steuerbaren WR ein legales BKW aufbauen. Du kannst auch 2 oder 3 MMP Lader auf der Akku Seite verbinden - das geht. Was nicht geht, ist sie auch auf der PV Seite zu verbinden. Notstromfähig sind BKW nicht. Mit weiteren 4 Modulen, einem MPP Lader und einem deiner Akkus (oder weitern) kannst du eine Insel aufbauen, die spezielle Steckdosen versorgt. Wenn du weißt, welche Leistung dort abgerufen werden soll, kann ein Insel WR ausgesucht werden.

Wenn dir Netzersatzstrom (gesamte Haus hat Strom, wenn das öff. Netz ausfällt) wichtig ist, dann musst du ganz andere Bereiche abdecken und das kostet dann richtig Geld.

L.G.

Es geht auch einfach.

4 + 4 PV-Module . . . 50€ je Stück + Transport + Halterung + Kabel + Kabelschuhe
MuliPlus II 48/5000 . . . DE ohne USt. 550€
MPPT 250/70-Tr VE.CAN . . . DE ohne USt. 320€

Für wenig Geld eine richtig gute Anlage wo man in der hellen Jahreszeit kaum noch Strombezug aus dem Netz haben wird****. Mit dem richtigen Akku ist auch Wäsche waschen in der hellen Jahreszeit kein Problem.
Das Preis Preis-Leistungs-Verhältnis ist hier wirklich gut.

Was irgendwann noch idealerweise zum glücklich werden nachgerüstet werden müsste ist ein anderer und größerer Akku.

Eine sehr einfache, preiswerte, unkomplizierte Anlage die ordentlich Leistung hat. Vom Ideal vermutlich gar nicht so weit entfernt. Mehr geht natürlich immer aber in der hellen Jahreszeit wird das mehr kaum benötigt und in der dunklen Jahreszeit wird es auch mit viel mehr Aufwand nicht reichen.
Klar wenn man zwei Elektroautos, Server 24/7, Wärmepumpe, zwei Wäschetrockner….. jeden Tag laufen hat sieht die Welt völlig anders aus.

Stromausfall:
Ein kleinerer Stromausfall ist mit diesen System abgedeckt für größere Stromausfälle braucht es ein Stromaggregat. Vorsicht Denkfehler - der Akku ist bei einem Stromausfall nicht voll aufgeladen eventuell sind gerade mal 35% SOC vorhanden. Dezember, Jänner kann in einer Dunkelflaute über mehrere Wochen so gut wie kein Strom aus den PV Modulen zusammenkommen. Außerdem sind die Nächte extrem lang und das Tageslicht Ultra kurz. PV Module werden aber immer besser auch hier wird es laufend besser.


****Die elektrischen Leitungen im Haus vom Verteilerkasten (Sicherungskasten) zu den Verbrauchern müssen in diesem Fall an 1-Phase angepasst werden. Wenn man keine hohen Ansprüche hat lässt sich das schnell und einfach mit Abstrichen in der Qualität erledigen.

***Diverse Kleinteile wie Kabel, Kabelschuhe, Interface, Sicherungen, Halterungen, Cerbo GX, GUI, BMV 712, Smart BatteryProtect, Versandkosten, usw. können schon mal 1.000€ extra bedeuten.

** Akkukosten
Pytes E-Box V5° a pro 5KW/h Modul inklusive BMS ca. 1.100€ inklusive Ust. Erweiterbar in 5KW/h Schritten. Gesamtkosten für 20KW/h 4.400€ + Transport.

15 KW/h billig China Akku fertig montiert inklusive BMS um die 1.600€ bis 2.000€ herum (nur liegend Akku-Kisten kaufen, keinen stehenden) seriöse Quelle extrem wichtig, ausnahmslos EVE MB31 Zellen akzeptieren! Achtung weltweit gibt es nur etwa eine Handvoll seriöser Akku Händler für billige China Akkus.

Akku-Selbstbau EVE MB31 für die meisten Menschen ungeeignet und mit BMS und Verpressung kaum billiger als ein billiger China Akku fertig montiert. Akkuzellen 1.150€ + JK BMS PB2A16S30P V19 120€ Verpressung aus Multiplex-Platten ca. 100€, eventuell Neey Balancer 4A bis 8A 60€ bis 120€

Hallo , ja ich habe mich eventuell nicht richtig ausdrücken können was mein Plan angeht. Noch ist ja noch nichts gekauft bis auf die Speicher Batterien. Die wurden mir als einer der Top führenden Batterien verkauft. Eine hat mich 200€ gekostet. Ich hoffe das war kein Fehler …

Ich möchte nicht alles im Haus bei einem Stromausfall damit versorgen, dafür hätte ich ein Notstromaggregat das mit Heizöl (was ich ja eh habe) betrieben werden kann. Das hat ca 8 KW .Aber auch das ist noch nicht abgeklemmt. Dafür gibt es aber sowas wie einen Art Umschalter der mich bei einem Stromausfall vom Netz trennt.

Geld spielt natürlich eine Rolle, aber ich will jetzt kein Billig China kram. Qualität hat nun man ihren Preis. Ich habe normale Geräte wie Herd/Waschmaschine/Trockner usw im Haus. nichts was über 2 KW geht. Klar das Induktionsfeld braucht schonmal 7 KW wenn alle Platten betrieben werden. Aber das kommt alle 5 Jahre mal vor. Ich will einfach zur Not die Deckenbeleuchtung über den Speicher laufen lassen, die Verbrauchen alle zusammen ca 400W. Aber auch die hat man ja bei einem Stromausfall nicht alle an. Sondern nur das Nötigste.

Ich habe nicht vor bei einem Stromausfall alle meine Geräte weiter zu Betreiben. Das wäre ja utopisch .

Meine Dachfäche gibt nicht mehr her wie 8 Platten. Und wie gesagt davon sind 4 auf der Südost Seite und 4 auf der Südwest Seite.

Ich hoffe ich konnte damit einige Fragen klären. Fals nicht versuche ich es nochmal :slight_smile:

Danke auf jeden Fall schonmal für die vielen Antworten