Welcher bezahlbare und gute Speicher passt am besten zum DEYE 12 kW Wechselrichter?

Hallo zusammen,

mein Schwager hat eine 12 kWp Volleinspeise-PV mit drei SMA Wechselrichtern.

Jetzt möchte er Notstrom. Ich habe ihm vorgeschlagen die drei SMA durch einen DEYE 12 kW zu ersetzen. Dazu dann noch fertige Speicher.

Also keine Selbstbau-Akkus. Welcher Speicher passt zu dem DEYE am besten? Ideal wäre natürlich etwas, was sich bereits in gewissen Stückzahlen

bewährt hat.

Alternativ könnte man vielleicht auch nur einen der SMAs durch einen Victron MP2 5000 ersetzen + Cerbo + MPPT-250/70 (müsste allerdings noch herausfinden,

welche Stringspannung er hat) Als Speicher haben sich die Pylontechs ja einigermaßen bewährt.

Oder habt ihr vielleicht völlig andere Vorschläge?

VG

Karli

Nur zum Ansehen....

Den WR finde ich Interessant. Am GEN Eingang (wie auch bei Deye) können die SMA unmittelbar weitergenutzt werden und mit dem WR erhält man zusätzliche freie Eingänge für weiter PV Strings.

Ob die Akkus was taugen - weiß man 3000 Zyklen später....

Zu einem Deye WR passen am besten Deye Speicher!?

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einfach einen mp2 5000 mit cerbo nachrüsten an dem kann man dann notstrom beziehen der mp2 lädt mit dem ac strom der sma wr den akku.

einen sma dann am besten direkt auf den mp2 hängen damit bei netzausfall dieser eine sma wenigstens noch geht.

billiger und effezienter gehts eigentlich nicht.

ein akku reicht dafür aus besser 2x 16kwh je 16s 48v lfp

eel hat brauchbare akku boxen mit JK inverter bms und wohl auch gute fertigspeicher. gobel power soll auch gut sein. alles chinaware natürlich.

Was ist denn mit den Billigheimern von Felicity?

10kWh für 1599€. Erweiterbar bis 40kWh.

12,5kWh für 1599€ (bei einem Akku Stand-Alone).

Bei 80% DOD ist der 12,5er bei 10kWh effektiv nutzbarer Größe. BMS sind auch drin.

Spricht was dagegen? Wir haben bald nen DEYE 12er und unser Bedarf liegt bei um die 10kWh im Sommer, im Winter mehr aber nur für Winter kaufen wäre Unsinn. Zum Überbrücken und erhöhen des Eigenbedarfs wäre der 12,5er günstig.

warum nicht, wenn man die Kommunikation hinbekommen hat ist das schlimmste was einem passieren kann das man evtl. ein Neey Balancer nachrüstet, das geht aber problemlos wenn man nicht gerade 10 Daumen hat.

Ich habe Felicity Batterien schon für 127€/kWh gesehen.

ich würde dann wohl auch Deye Akku nehmen... hat die schon mal einer auf gemacht und geschaut wie es da drin ausschaut?
Ganz so einen billigheimer würde ich nicht nehmen, so lange man nicht weiß, wie die innen aufgebaut sind. Dann fertige box von gobel, da kann man notfalls noch reparieren.

@voltmeter er will doch eine fertige Lösung und kein Bastelsurium haben.

deshalb selbst bauen, EVE Zellen und JK BMS bist du unter 2k für 15KWh Akku... funktioniert perfekt mit Deye 12k

Bist du doch da oben auch. 15kWh für 1900€ als fertiges System mit BMS. Ohne basteln und alles.

Ja so langsam sind wir an der Stelle angekommen, wo das Basteln sich fast nicht mehr lohnt, natürlich hast du bei dem Selbstgebauten Akku meist bessere Komponenten drin, aber das Gehäuse sieht um Welten besser, als mein selbstgebautes Gehäuse aus...

Mit einem Selbstbau Gehäuse bist du bei einem 14KWh Akku mit 1400€ dabei, mit Blechgehäuse aus China kommen noch 300€ dazu...

Nicht nur das. So hast du noch alles aus einer Hand, mit Garantie und Konformität etc. Beim selbstbau eher nicht.

Vielen Dank für die vielen Antworten. Mein Schwager hat sich schon so halbwegs fest für die Felicity 15 kWh entschieden. Falls keine sehr starken Gegenargumente kommen, wird er so wie ich ihn kenne in paar Tagen bestellen.

Ich mit meiner heutigen Erfahrung würde wahrscheinlich selbst bauen. Nicht nur weil es billiger ist, sondern weil es leichter reparierbar ist. Mal eben eine defekte Zelle oder BMS austauschen, gegebenenfalls letzteres sogar gegen ein völlig anderes, wäre dann einigermaßen leicht möglich.

An der Stelle, nichts gegen DIY, aber ein einzelner 16S 280Ah/304Ah Akku scheint mir für einen Deye 12K deutlich unterdimensioniert. Der Deye kann den Akku mit 240A belasten oder laden. Das geht weit über die jeweiligen Dauerbelastbarkeiten von BMS und Zellen hinaus.

Ist meine persönliche Meinung, einem 12K Deye würde ich mind. zwei 16S Packs zur Seite stellen, einfach um die Belastungen geringer zu halten.

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@hf_spsler Belastbarkeit EVE 280Ah Grade A

Sofern nicht gleich der DLE plus die LWWP oder die WB darüber laufen sollen, spielt die maximal Stromentnahme die der WR kann, keine Rolle.

@TE Was genau will der Schwager? Also welche Verbraucher sollen zwingend wie lange bedient werden können? Die Glotze, das Licht und der Toaster? Oder alles was im Haus vorhanden ist soll gleichzeitig den Akku leer saugen dürfen? Danach / nach der Überbrückungszeit, richtet sich ja auch die notwendige Kapazität und Belastbarkeit des Akku.

Wenn er jetzt, z.B. einen HA mit 400V 3*50A hat, dann steht eine Anschlußleistung von ~35kw im Raum. Da ist der Akku, wenn er die Stromentnahme kann, innerhalb von ~25min leer. Das wird doch eher nicht Sinn und Zweck der Notstromfähigkeit sein?

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Gute Frage: Mein Schwager würde schon gerne notfalls auch mal Dreiphasenmaschine benutzen können, kann aber wenn es nicht anders geht, auch drauf verzichten. Z.B. ne alte Standbohrmaschine, Dickenhobel usw. Dass die Geräte hohe Anlaufströme haben, ist ihm klar, wenn auch vielleicht nicht klar ist, dass die bis zum siebenfachen der Nennleistung ziehen können für einige Zig Millisekunden.

Das größere Problem ist meine Schwester, die leider kaum eine Vorstellung hat,welche Geräte wie viel Strom ziehen. Die könnte einzelne Phasen schon mal überlasten. Tut sie jetzt auch schon mal hin und wieder.

Aber mein Schwager hat auch schon zwei Felicity 15 kWh Speicher im Kopf. Das sollte zumindest von der maximalen Stromentnahme her gehen.

@karli Ist Schwagerherz beruflich darauf angewiesen? Ansonsten könnte das fürs Hobby tatsächlich auch auf der Speicherseite ein Hobby werden: Maximaler Aufwand für minimalen Nutzen.

@hf_spsler Meine Anlage läuft jetzt ca 4 Monate, und ich kam noch nie über 200A beim entladen des Akkus, Laden ist eh auf 60A begrenzt. Für mich ist momentan perfekt. Sollte sich in Zukunft etwas ändern, dann kommt ein zweiter dazu.

Das sehe ich nicht so. Und ja auch wenn man mir da Pingeligkeit oder etwas derartiges unterstellt, ich orientiere mich da an VDE Vorgaben, Datenblätter der Hersteller und Praxiserfahrung. Warum ich das so ausführe?

Nun, die VDE Vorgaben hinsichtlich Belastbarkeit von Leitungen unter Berücksichtung der Querschnitte ist ein sehr guter Anhaltspunkt dafür, dass bei ordentlicher Dimensionierung der Leitungen keine Gefahr von Bränden oder der Gleichen besteht. Und, es ist immer (!) vom maximal Möglichen auszugehen. Nicht, was könnte und "ist doch eh nie gleichzeitig" usw. Übergangswiderstände an Kontaktflächen sind dazu noch mal gesondert zu betrachten. Und wenn dann doch jemand meint dass doch 25mm² oder 35mm² vollkommen ausreichend sind, dann soll er machen. Von mir würde er eben nicht den Tipp bekommen, am falschen Ende zu sparen.

Datenblätter der Zellen, am Beispiel EVE 0,5C für Dauerlast. Fertig. Das gibt der Hersteller so vor und dann gibts da m.E. nichts mehr zu diskutieren. Von der Sinnhaftigkeit einen Akku in 1h leer zu saugen mal ganz abgesehen. Als weichen Faktor würde ich hier noch die Tatsache sehen, dass ein zweiter Akku immer noch günstiger ist, als eine gesprengte Umgebung in der der überlastete Akku platzte.

Praxiserfahrung, wir haben drei Amy Akkus aus der vierten Sammelbestellung mit 200A BMS im Einsatz. In die Anschlussterminals der Akkus passen keine 95mm² Rohrkabelschuhe (I_fuse 95mm² = 250A), die sind zu breit. 70mm² Rohrkabelschuhe passen und I_fuse 70mm² = 200A, was wiederum wenigstens zum BMS passt - wenn ich dem auch nicht 200A als Dauerlast bei passiver Kühlung zutraue bzw. der Akkuhersteller gibt 140A als Dauerbelastbarkeit an. Und jene Angabe wird doch damit, dass die 95er Rohrkabelschuhe nicht in die Terminals passen ausreichend untermauert.

Habe mit meinen Pylontech bisher auch null Probleme, machen genau was sie sollen..alles perfekt...

@hf_spsler Wer hat denn von Querschnitten gesprochen? Es ging um die Strombelastbarkeit des Akku. Wenn der 200A kann, dann brauche ich auch eine entsprechende Leitung oder ich "begrenze" die zulässige Stromstärke mit Hilfe einer Schutzeinrichtung.

Lt. NKON können die EVE eine Entladerate von 1C, da war ich von Dauer ausgegangen, ist aber tatsächlich die Impulslast. Verdammt, wo ist meine Brille? Also liegt die zulässige Dauerleistung bei einem 200 Ah Akku mit 16 Zellen irgendwo um 5,5kW.