Welche Panels?

Hallo,

ich würde mir gerne ein Balkonkraftwert auf die Garage stellen. Am besten mit den max. erlaubten WAtt von 2000.

Nun habe ich gelesen, das die Module in der Praxis sehr unterschiedliche Werte liefern obwohl die Watt Zahl die gleiche ist.

Nun bin ich als Anfänger überfordert mit den ganzen Daten die es zu den Modulen gibt.

Daher die Frage, wenn es überhaupt möglich ist so etwas zu wissen.

Welche Module haben zur Zeit das beste Preisleistungsverhältnis?

Bzw. wenn ich Module vergleichen will, welche Werte muss ich dann vergleichen?

Mfg

Wilfried

Die besten Erfahrungen habe ich mit Aiko s3+ Modulen gemacht. Es gibt sie in verschiedenen Wattzahlen, wobei 470 und 475 sehr gute Leistungen bei Schwachlicht (bei mir Richtung Norden 6° ausgerichtet) liefern. Sie kosten unter 100 Euro pro Stück.

Wenn du jedem Modul einen eigenen MPPT gibst, gibt es kaum etwas Besseres, um im Jahresgang die maximale Energieausbrute nutzen zu können.

viel Erfolg

mobilsolar

Naja, etwas schlechteres gibt es ja auch kaum.

Warum willst du den Fragesteller verwirren?

Deine pauschale Aussage es gäbe nicht schlechteres ist einfach Unfug und unqualifiziert - du kannst das besser, das habe ich schon von dir gelesen. Also begründe bitte mal :slight_smile:

Hier die Grundlage meiner Empfehlung:

1.:

www.anklersolix.de :

Fazit

Wenn du ein komplexes Balkonkraftwerk hast oder dir die beste Leistung in jeder Umgebung wünschst, solltest du dich für einen 4 MPPT-Regler entscheiden.

Du erhältst eine größere Flexibilität und Effizienz, die die Rendite deiner Solarstrominvestition maximiert, unabhängig davon, ob es sich um eine Anlage für dein Haus oder für dein Unternehmen handelt.

Es gibt grundsätzlich keine effizientere Lösung als die Variante, vier Solarmodulen jeweils einen eigenen MPPT-Tracker (beispielsweise über Mikro-Wechselrichter oder Moduloptimierer) zu geben, wenn maximale Erträge und Flexibilität bei Verschattung oder ungleichen Orientierungen gefragt sind. Eine Alternative, die sich als besser bewährt, hängt aber stark vom Anwendungsfall und Kosten-/Komplexitätsaspekten ab.

2.:

Die individuell gesteuerte Optimierung per Einzel-MPPT bleibt die beste technische Lösung, doch für homogene und unverschattete Anlagen ist eine Kombination aus Strang-Optimierung und selektiven Optimierern eine wirtschaftlich effiziente Alternative.

3.:

eigene Erfahrung.

sonnige Grüße

Mobilsolar

Das ist ganz einfach. Für Einzelmodule ist der Mpp schlicht und einfach von der Temperatur abhängig. Und da Module im grossen und ganzen die gleiche Temperatur haben, haben auch parallel geschaltete Module die gleiche Temperatur. Also den gleichen Mpp.

Bleibt aber noch die Temperatur Differenz zwischen voll bestrahlt und voll im Schatten. Kommt ja mal vor. Ca 55 zu 35 Grad. Das müsste man mit ca 0,7 % pro Grad berücksichtigen… etwa 13 % in der Spannung für das verschattete Modul. Da der Mppt der Gesamtleistung folgt und damit den bestrahlten, läuft unbestrahlt also 13 % ausserhalb des richtigen Mpp. Schaust du dir die Kurve des Mpp mal richtig an: die ist ziemlich flach. 13% ausserhalb des optimalen Punktes sind vielleicht…. 4 % Verlust. Bezogen auf die Leistung des verschatteten Moduls. Die wiederum liegt zwischen 10 und 20 % der Leistung von voller Bestrahlung. Das ergibt also grob 1 % bis 2% Verlust, als worst case, bezogen auf die aktuelle Leistung EINES Panels. Also auf alles bezogen nochmals halbieren.

Wie du siehst, und offensichtlich weisst, ist das so.

Unter diesen Umständen finde ich das

ziemlich grob, unhöflich und beleidigend.

Wenn du schon einen Überfluss an Wissensmängeln hast, kannst du einfach fragen. Das was ich oben geschrieben habe, steht schon mindestens 10 mal auf dem Board.

PS: du enpfiehlst Optimierer für Balkonkraftwerke? Mein Kenntnistand ist, dass man die für Strings benutzt. Und die Parallelschaltung ganzer Strings ist doch hier nicht das Thema, oder? Wir sind hier in fer Kategorie Balkonkraftwerk.

Abgesehen davon dass du auf ein Jahr Altes Thema antwortest reicht für baugleiche parallel angeschlossenen Solarmodule auch bei unterschiedlichen Ausrichtungen immer ein MPPT.

Und im Balkonkraftwerkbereich ist das zu 95 % der Fall.

(Einzige mir bekannte Ausnahme sind die Growatt 800W String WR)

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mmh, ein Jahr altes Thema… das tauchte bei mir ganz oben als neu auf und es gab keine Antworten. Hab ich nicht drauf geachtet.

Die von mir empfohlenen Module sind meinen Recherchen nach derzeit die besten für Anwendungen, wo es sehr auf Streulicht oder Schwachlicht ankommt. Ich nutze sie bei 6°N und 32° Dachneigung. Richtung 186° nutze ich seit 2007 die Module, die damals den höchsten Wirkungsgrad hatten…

@carolus

Bitte lies dir meinen Post nochmals durch.

Bitte verstehe, dass ich auf deinen Beitrag inhaltlich nicht eingehen werde, das nutzt dem Fragesteller nicht.

sonnige Grüße

mobilsolar

Du sollst nicht drauf eingehen, du sollst den Inhalt verinnerlichen.

Und das schliesst den Aspekt höflichen Umgang ein.

Hast dazu mal eine Quelle?

Oliver

klar, hier also meine Einschätzung und die Quellen dazu:

Sehr hohe Modulleistung (bis 475 Wp) und Effizienz (bis zu 23,8 %) auch bei schwachem Licht.​

Niedriger Temperaturkoeffizient (typisch −0,26 bis −0,29 %/°C), was auch bei Wärme gleichmäßige Leistung sichert.

Geringste Degradation (nur ca. 0,35–0,4 % jährlich) und lange Leistungsgarantien (30 Jahre), wodurch die Module auch langfristig bei Schwachlicht stabil bleiben.

Die Schwachlichtkompetenz der S3+ Module ist im Vergleich zu anderen Top-Modulen herausragend, da bei identischer Einstrahlung teils 5–10 % mehr Strom gewonnen wird.

Nutzerberichte und Testreihen bestätigen, dass speziell bei Wetterumschwüngen und bedecktem Himmel die Aiko S3+ eine höhere Energieausbeute als herkömmliche Halfcut- oder PERC-Technologien liefern.

Fazit

Durch die Kombination aus All-Back-Contact-Zellen, innovativer Lichtmanagement-Technologie und optimierter Zellverschaltung sind die Aiko S3+ Module aktuell die erste Wahl für Anlagen, die auch bei geringer oder diffuser Sonneneinstrahlung maximale Erträge sichern sollen.

und last not least:

Das mit den Stärken bei Schwachlicht wird werbetechnisch stark überhöht. Real ist das kaum was, wie sich die Module unterscheiden. Und viele Youtuber testen irgendwas, aber das sind keine belastbaren Aussagen. Deinen verlinkten Test hatte ich vor Monaten mal gesehen und fand den auch nicht hinreichend gut. Bei 21:59 zeigt er zwar den Vergleich bei Schwachlicht, aber den hätte er auch genauso bei mehr Licht machen müssen und Kennlinien, ob es überhaupt eine Verbesserung im Schwachlichtbereich gibt oder ob einfach die Modulleistung generell unterschiedlich war, also reine Modulstreuung in der WP-Leistung.

Was man auch noch sehen muss: Selbst wenn ein Modul bei Schwachlicht 5% mehr bringen sollte, dann fällt das übers Jahr so gut wie kaum ins Gewicht. Weil 5% von sehr wenig ist nunmal fast nichts.

Ein Argument wäre ein Inselanlage, wo es gerade bei schlechtem Wetter auf jedes Prozent ankommt. Aber auch nur dann, wenn man keinen Platz für Zubau mehr hat.

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