Welche Klimaanlage? EFH EG 1970er

Und wenn man statt der 33 Cent/KWh einen Preis annimmt, der in der nächsten Heizsaison vermutlich gültig ist? Und dann noch die Hälfte drauf, weil es ja eine langjährige Investition ist?
Solange es bei Mediamarkt bundesweit von Eprimo Strom mit 1-jähriger Preisgarantie für 30,61 Cent je kWh inklusive 120 EUR Mediamarkt Einkaufsgutschein gibt, sehe ich keinen Grund darin von deutlich höheren Stromkosten auszugehen.
Grundsätzlich ist es jedoch richtig, dass Strom teurer wird und damit die Effizienz stärker in den Vordergrund rückt.
Sehe ich auch so. Man kann sich ja die Spotpreise und Preise für z.B. 24 Monate angucken. Wenn man der Meinung ist, dass sich der Preis verdoppeln wird, aber die Preise aktuelle viel günstiger sind, dann kann man einfach darauf an der Börse spekulieren. Natürlich steigt der Strompreis mit der Zeit, aber hauptsächlich wegen Inflation. Und dann muss man eben auch die Opportunitätskosten einberechnen, d.h. wenn man sich die teurere Klimaanlage kauft, dann hat man z.B. kein Geld mehr für das Balkonkraftwerk. Außerdem _kann_ der Strompreis auch wieder sinken.

Folglich: mit den aktuellen Preisen rechnen und Inflation ignorieren.
Außerdem machen in diesem Fall die Installationskosten einen größeren Teil der Gesamtsumme aus und die sind ja in beiden Fällen gleich. Das verschiebt das Verhältnis eher in Richtung Premiumgerät.
Wir sind hier in einem DIY Forum, in dem sich viele Beiträge um das zusammenbasteln von selbst aus China importierten Akkus und Elektronik drehen. Mal ernsthaft: Von den hiesigen Nutzern lassen aller höchstens 10% wirklich einen Klimatechniker kommen, um eine Anlage in Betrieb zu nehmen. Insofern sehe ich das eher als einen Punkt für die Billigheimer, denn: Ohne zertifizierte Inbetriebnahme keine Förderung.
Okay, aber: Material brauchst du trotzdem und Zeit ebenfalls. Das musst du auch bei DIY als Opportunitätskosten einberechnen, auch wenn die natürlich individuell sind. Andreas Schmitz z.B. würde die gesparte Zeit in mehr Akkus stecken.
Bitte aber auch nicht die Lebensdauer der Geräte vergessen. Ich würde mal davon ausgehen, dass ein Premiumgerät länger hält und sich auch besser reparieren lässt.
Nun, die 5 jährige Garantie von Daikin würde für sich sprechen, wenn die Pflicht zur jährlichen Wartung nicht wäre. Mind. 150 EUR je Wartung relativieren die Garantie wieder etwas in Hinblick auf die Kosten.
Und ja, sicher lässt sich die Anlage eines Markenherstellers besser bzw. überhaupt reparieren. Ob es wirtschaftlich jedoch Sinn macht, nach X Jahren Summe Y zu investieren, steht jedoch auf einem ganz anderen Blatt. Jeder, der einmal eine defekte Waschmaschine oder Kühlschrank hatte und sich einen Kostenvoranschlag erstellen lies, kennt das Problem. Reparierbar ja, wirtschaftlich sinnvoll nein.
Ich hab keine belastbaren Zahlen, aber vom Gefühl her würde ich schon sagen, dass Geräte von Premiumherstellern länger halten, auch ohne Wartung. Und bei Reperatur geht es nicht nur um Kosten, sondern auch wieder um Zeit. Wenn das Außengerät kaputt ist dann darf ich im Zweifel alles neu installieren und den alten Kram entsorgen. Die Zeit dafür kann ich lieber in anderen Dinge stecken, wie z.B. bessere DIY Dämmung.

Hallo

Bisher habe ich sechs Split Klimageräte selbst intalliert. Dabei ist mein Favorit die Fa. LG. Die sind in der Bucht recht preiswert und sind nicht nur beim Innegerät, sondern auch bei der Ausseneinheit sehr leise.

Anfangen würde ich im eigenen Haushalt mit einem Gerät mit 12 000 Btu.

Zur Installation ist ein wenig Spezialwerkzeug und eine Vakuumpumpe notwendig. Das ist für 200 Eur zu haben. Da ist sogar schon der Kernbohrer 60mm für die Bohrmaschine mit drin.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

Und was ist nach einem Jahr? Genau. Ich würde mit einem Durchschnittspreis der nächsten 10 Jahre rechnen, solange sollten die Geräte mindestens halten.
Wenn wir ehrlich sind, wissen wir beide es nicht. Energie hat die Angewohnheit teurer zu werden, allerdings bezweifele ich, dass die Teuerung in diesem Tempo fortschreitet. Wäre dem so könnte es sich irgendwann niemand mehr leisten, sich abends was warmes zu kochen. Die Leidensfähigkeit der Bevölkerung ist monetär wie nervlich begrenzt.

Lt. HP "Ich bin doch nicht blöd" werden aktuell keine Energietarife mehr angeboten. Preise werden überarbeitet. Eprimo ruft in meinem PLZ-Bereich bei 3500kWh/a geschmeidige 52,19ct/kWh auf.
Das Angebot gibt es nur vor Ort im Laden :)
Du kannst auf diversen Schnäppchenseiten nachlesen, dass das Angebot definitiv so in der Form gültig ist.

Vorteil über 10 Jahre knapp 630€
Du gehst
a) von einem überhöhten Preis des Billigheimers aus. Die Historie der abgelaufenen Angebote weist regelmäßig (d.h. täglich) Preise von etwa 450 EUR inkl. Versand aus.
b) von Strompreisen aus, die für Neu- und Wechselkunden gelten, jedoch nicht für Bestandskunden. Oder zahlst Du aktuell über 50 Cent?
c) von 100% Netzbezug aus. Ich behaupte, dass mind. 75% aller Nutzer hier eine PV Anlage ihr eigen nennen. Und auch wenn eine PV im Winter wenig produziert, so erzeugt sie doch tagsüber die ein oder andere Kilowattstunde Überschuss, die sonst für ein paar Cent ins Netz geflossen worden wären. In der Übergangszeit sowieso.
Insofern haut die geringere Effizienz kostentechnisch nicht ganz so stark rein, wie Du es vorgerechnet hast.

Okay, aber: Material brauchst du trotzdem und Zeit ebenfalls. Das musst du auch bei DIY als Opportunitätskosten einberechnen, auch wenn die natürlich individuell sind. Andreas Schmitz z.B. würde die gesparte Zeit in mehr Akkus stecken.
Zeit ist ein Argument, trotzdem behaupte ich mal, dass die meisten hier Spaß an der Sache haben und das Ganze auch irgendwo als Hobby sehen.

Ich hab keine belastbaren Zahlen, aber vom Gefühl her würde ich schon sagen, dass Geräte von Premiumherstellern länger halten, auch ohne Wartung. Und bei Reperatur geht es nicht nur um Kosten, sondern auch wieder um Zeit. Wenn das Außengerät kaputt ist dann darf ich im Zweifel alles neu installieren und den alten Kram entsorgen. Die Zeit dafür kann ich lieber in anderen Dinge stecken, wie z.B. bessere DIY Dämmung.
Da widerspreche ich gar nicht. Premium Geräte halten sicher länger. Vielleicht bin ich auch einfach zu sehr Sparfuchs, als das ich Zeit und Nerven mit in meine Überlegungen aufnehme ;)

@byteripper

Über ne Gutscheinseite lautet das Ergebnis auch: Keine Vermarktung aktuell.

Zu 1.
Kann ich nix sagen. Aber die 289€ zusätzlicher Preisunterschied reichen trotzdem nicht, außerdem bringe ich dann noch +69€ mehr Förderung ins Spiel. Also nur noch 220€ zu Gunsten des "Billig"heimers auf die o.g. 155€ drauf, also 375€ "Billig"heimer günstiger, Verbrauchsvorteil Teuerkaufklima 628€, bei unverändertem Strompreis für die nächsten 10 Jahre.
Zu 2.
Das ist so nicht richtig. Ich selbst habe die Erhöhung von 28 auf 54ct zum September bekommen. Was ich aktuell zahle ist, dank Wechsel zum Grundversorger, deutlich weniger. Aber wie lange bleibt das so? Und spätestens nach Wegfall der Preisgarantie trifft das auch die Bestandskunden. Der Horror von >70ct. ist die Erhöhung im Nachbarort für Bestandskunden.
Beim Strom wird früher oder später der Preis steigen.
Als wir den Gasbrenner installiert haben, kostete Gas um 4ct/kWh, aktuell sind es >14 und im besagten Nachbarort sogar >30.
Zu 3.
Wenn mir die unerschöpfliche Ölquelle gehört, ist es mir scheißegal, für welchen Preis Öl auf dem Markt gekauft werden müsste. Solange ich dazukaufen muss, ist das nicht unwichtig. Glücklich wer PV auf dem Dach hat und entsprechend verheizen kann. :thumbup:
Natürlich verändert PV-Strom die Amortisationszeiten. Ich habe hier für meine Daten die Beispielrechnung aufgezeigt.
Setzt eigene Werte ein und zieht Schlüsse daraus.

Die Einstellung, solange es Strom billig gibt, ist vielleicht etwas zu kurz gesprungen.
Wie lange soll die "Billig"-Klima laufen? Bis der Strom teurer wird? 10 Jahre oder länger?
Mit einer Preissteigerung von 4% sind das nach 10 Jahren 50% Mehrkosten.

Welche Klima für ein 28m/2 Zimmer, für die Übergangszeit?
Mitsubishi Heavy SRK oder MSZ-AP35?
Eine neue Gasheizung ist vorhanden.
PV mit 10kw Akku ebenfalls

Danke für eure Mühe

@byteripper

Über ne Gutscheinseite lautet das Ergebnis auch: Keine Vermarktung aktuell.
Stand von vor zwei Wochen: Habe bei Media Markt selbst noch einen Stromvertrag für 0,29 EUR/kWh bei eprimo abgeschlossen.
Laut hier (https://www.mydealz.de/deals/media-markt-offline-okostrom-ab-2999-ctkwh-mind-100eur-mm-gutschein-1-jahr-preisgarantie-2021206) funktioniert es immer noch.
Welche Klima für ein 28m/2 Zimmer, für die Übergangszeit?
Mitsubishi Heavy SRK oder MSZ-AP35?
Eine neue Gasheizung ist vorhanden.
PV mit 10kw Akku ebenfalls
35er halte ich für viel zu groß, fängt dann sehr früh an zu takten=schlechterer Wirkungsgrad
Ich habe eine SRK 20 für 24m2 + teilweise SZ über Lüfter und das reicht bis 0°C locker aus.
Ist noch dazu ein Lehmaltbau.

Mediamarkt

Leider ist das Zimmer nicht besonders gedämmt. Vor 50 galten andere Werte. Holz und Kohle waren auch zur genüge vorhanden. Aber danke für die Antwort

Zu 1.
Kann ich nix sagen. Aber die 289€ zusätzlicher Preisunterschied reichen trotzdem nicht, außerdem bringe ich dann noch +69€ mehr Förderung ins Spiel. Also nur noch 220€ zu Gunsten des "Billig"heimers auf die o.g. 155€ drauf, also 375€ "Billig"heimer günstiger, Verbrauchsvorteil Teuerkaufklima 628€, bei unverändertem Strompreis für die nächsten 10 Jahre.
Bitte nicht einen Punkt herausnehmen und darauf dann die Berechnung auslegen. Die von mir genannten Punkte sind insgesamt zu betrachten, da jeder einzelne Punkt auch in die finalen Gesamtkosten auf 10 Jahre einfließt.
Zu 2.
Das ist so nicht richtig. Ich selbst habe die Erhöhung von 28 auf 54ct zum September bekommen. Was ich aktuell zahle ist, dank Wechsel zum Grundversorger, deutlich weniger. Aber wie lange bleibt das so? Und spätestens nach Wegfall der Preisgarantie trifft das auch die Bestandskunden. Der Horror von >70ct. ist die Erhöhung im Nachbarort für Bestandskunden.
Beim Strom wird früher oder später der Preis steigen.
Als wir den Gasbrenner installiert haben, kostete Gas um 4ct/kWh, aktuell sind es >14 und im besagten Nachbarort sogar >30
Na dann ab zu Mediamarkt ;)
Zu 3.
Wenn mir die unerschöpfliche Ölquelle gehört, ist es mir scheißegal, für welchen Preis Öl auf dem Markt gekauft werden müsste. Solange ich dazukaufen muss, ist das nicht unwichtig. Glücklich wer PV auf dem Dach hat und entsprechend verheizen kann. :thumbup:
Natürlich verändert PV-Strom die Amortisationszeiten. Ich habe hier für meine Daten die Beispielrechnung aufgezeigt.
Setzt eigene Werte ein und zieht Schlüsse daraus.
Meine 9,25 kWp Anlage hat im letzten Jahr in der Überganszeit die folgende Leistung an Überschuss ins Netz eingespeist:
September: 812 kWh
Oktober: 440 kWh
November: 178 kWh

Es ist durchaus legitim zu sagen, dass eine Klimaanlage sich davon die ein oder andere Kilowattstunde genehmigt hätte. Und da ich nur 8 Cent Einspeisevergütung erhalte, sind für diesen zusätzlichen Eigenverbrauch auch nur die 8 Cent als Berechnungsgrundlage heranzuziehen.
Ich denke, es ist nicht vermessen zu behaupt, dass in Anbetracht dieser Zahlen 20% des Stromverbrauchs der Klimaanlage durch die PV gedeckt werden könnten.

Mediamarkt
Ich glaube, es wurde nun schon 3x hier geschrieben, dass die Tarife ausschließlich im Laden, d.h. vor Ort zu bekommen sind. Du kannst gerne bei Mydealz nachlesen, dass regelmäßig diese Tarife zu den Konditionen im ganzen Bundesland abgeschlossen werden.
In Anbetracht der von Dir erwähnten Preiserhöhung Deines Stromanbieters würde ich einfach mal den Weg dorthin auf mich nehmen.

Zu den 0,8 Cent solltest Du dann aber noch Deine Kosten für die Anlage einfließen lassen.

@byteripper
Beim Mediamarkt schaue ich morgen mal rein. :wink:
Hat Samstag nicht geklappt, aber gerade.
In der Tat bietet Mediamarkt im Laden EPrimo für 29,...ct/kWh + ca. 180€ Grundpreis mit 12 Mon. Preisgarantie an.

Ansonsten habe ich nicht einen Punkt raus gegriffen. Ich habe deine Vorgaben mit meinen Zahlen verglichen. Was immer Du mit finalen Kosten auf 10 Jahre meinst.

Der Unterschied in den Kosten, den ich mit 375€ Anschaffung zu Gunsten der "Billiganlage" und 628€ weniger Stromkosten zu Gunsten der "Teueranlage" ermittelt habe,
bezieht sich ja gerade auf 10 Jahre. Ich zitiere mich mal selbst und passe die Werte an deine Zahlen an, machen ja alle Großen so :lol: :lol:
"Über zehn Jahre betrachtet sieht die Kostenseite so aus
Daikin:
Anschaffung 1375€ + Verbrauchskosten 11500kWh a' 0,5219ct 6100,85€ abzüglich 550€ Förderung 6826,85€;
mit 29ct./kWh: 3335€ Verbrauchskosten -> Gesamt 4160€
Dimstal:
Anschaffung 450€ + Verbrauchskosten 13000kWh a' 0,5219ct 6784,7€ abzüglich 0€ Förderung 7234,7€"
mit 29ct./kWh : 3770€ Verbrauchskosten -> Gesamt 4220€
Jedes weitere Jahr ist die Daikin 43,50€ billiger im Verbrauch mit dem niedrigeren Strompreis vom Mediamarkt.

Jedes Jahr, dass die Anlagen länger laufen, schlägt mit Verbrauchskosten von 600,19€ Daikin und 678,47€ Dimstal zu Buche.
Bei unverändertem Strompreis.
Wenn ich den Bezug vom Dach mit 0,08ct für die Einspeisevergütung bei 61% PV-Stromverbrauch der Klima ansetze und die Märchensteuer für den Eigenverbrauch mal schlabbere:
Daikin 6100,85€39%+ 61%11500kWh0,08ct/kWh 2340,72€ + 561,2€ -> 2901,93€ Stromkosten
Dimstal 6784,7€
39% +61%13000kWh0,08ct/kWh 2646,03€ + 634,4€ -> 3280,43€ Stromkosten
Preisdifferenz Anschaffung der beiden war zu Gunsten Dimstal 375€, Stromvorteil der Daikin 378,5€.
Erst ab etwa 61% PV-Eigenverbrauch kippt die Waage mit deinem Anschaffungspreis zu Gunsten der Dimstal. Ob das realistisch ist? K.A.

Bei 30ct/kWh muss der Eigenverbrauch bei 23% oder mehr liegen, dann gewinnt die Dimstal das Kostenrennen über 10 Jahre.
Halten die Teile länger, z.B. 12 Jahre braucht es, bei 30ct, über 41% Eigenverbrauch.

Guten Abend zusammen.
Ich möchte mich gerne hier einklinken da ich eine ähnliche Situation habe wie in der zu Anfang gestellten Frage.
Ich habe vor, mir eine Klimaanlage zu installieren mit zwei Innengeräten, im Wohnzimmer/Küche (zusammen 40 m2) und im Flur.
Die Anlage im Flur soll zusätzlich noch das Schlafzimmer und das Büro kühlen/heizen (Flur/Büro/Schlaf zusammen 30 m2) , das Gerät hänge ich dann so in den Flur dass das Gebläse beide Räume gut erreichen kann, da eh immer beide Türen auf sind. Dieser Flur hat zudem noch eine Tür zum Wohn/Essbereich, die auch immer auf ist (wo ja dann auch die andere Anlage hängt) . Das Haus ist ein Altbau mit neuen Fenstern (zwei Fach verglast) und neuen Türen. Die Rolladenkästen sind gut gedämmt, ansonsten keine Dämmung von außen. Das Bad mit 12 m2 soll weiter über die Gasheizung beheizt werden, auch da ist die Tür aber immer offen solange man es natürlich nicht benutzt. Für die 40 m2 hatte ich an ein Innenteil mit 3,5 KW gedacht und bei den 30 m2 an ein 2,5 KW Innenteil (Daikin Emura 3). Das Aussenteil hat 4 KW (Daikin 2mxm40a) , ist aber durch den Gleichzeitigkeitsfaktor für bis zu 6 KW quasi ausgelegt. Genau da habe ich irgendwie Angst oder Sorge, dass es zu klein sein könnte und häufig auf maximal läuft, da die ca. 70 m2 ja quasi offen sind. Bei der nächsten Größe (5KW ausgelegt mit dem Gleichzeitigkeitsfaktor für 8,5KW) die Sorge dass das Aussengerät evtl. zu viel taktet in der Übergangszeit oder ineffizient läuft.
Ich möchte es aber schon ganz gerne effizient und vernünftig haben. Zudem heize ich noch mit einem Holz Ofen zu, dieser steht im Wohnzimmer und soll die meiste Heizleistung im Winter erbringen.

Mittlerweile habe ich hier im forum auch schon gelesen, daß ich lieber kleiner dimensionieren soll als zu groß, gilt dies eigentlich ehr auf das Aussenteil oder auf das Innenteil?

Würde mich sehr über eure Meinung, Tips und Ideen freuen :blush:.

Herzlichen Dank schon mal im voraus :smiling_face::blush:

Schau dir bei den beiden Alternativen beim Außengerät mal an, wie weit der Inverter in den unteren Bereich geht. Es kann sein, dass beide Geräte eine gleiches Minimum haben. Dann wäre es nämlich egal. Ich kenne es von Mitsubishi Heavy, da haben zahlreiche Geräte die gleiche minimale Leistung vom Inverter.

Insgesamt hast du 70 m². Bei 4 kW Nennleistung dafür wärst du bei 57 kW/m². Das ist etwas wenig, zumal dein Haus nicht gedämmt ist. Oliver hatte hier mal geschrieben, dass er mit 80-140 kW/m² kalkuliert und er hat schon viele Anlagen installiert. Natürlich bringt die Anlage mehr als Nennleistung, aber ich könnte mir vorstellen, dass über Nennleistung die Anlage ineffizienter wird. Das ist aber nur eine Vermutung, leider rücken die Hersteller keine Diagramme raus, woran man das erkennen könnte.

Schau dir bei den beiden Alternativen beim Außengerät mal an, wie weit der Inverter in den unteren Bereich geht. Es kann sein, dass beide Geräte eine gleiches Minimum haben. Dann wäre es nämlich egal. Ich kenne es von Mitsubishi Heavy, da haben zahlreiche Geräte die gleiche minimale Leistung vom Inverter.

Insgesamt hast du 70 m². Bei 4 kW Nennleistung dafür wärst du bei 57 kW/m². Das ist etwas wenig, zumal dein Haus nicht gedämmt ist. Oliver hatte hier mal geschrieben, dass er mit 80-140 kW/m² kalkuliert und er hat schon viele Anlagen installiert. Natürlich bringt die Anlage mehr als Nennleistung, aber ich könnte mir vorstellen, dass über Nennleistung die Anlage ineffizienter wird. Das ist aber nur eine Vermutung, leider rücken die Hersteller keine Diagramme raus, woran man das erkennen könnte.
Ja genau das ist das Problem, ich finde auch keine Datenblätter darüber wie weit die runter regeln.
Weiß nicht warum die da so ein geheimnis raus machen. Ich hatte aber mal mit einem Daikin Mitarbeiter gesprochen und der meinte, das die Geräte wohl bis 30 % Leistung runter Regeln.
Auf einer Seite von einem Verkäufer habe ich die Daten gefunden:
2mxm40a
Kühlen min/norm/max 1,5/4/4,6
Heizen min/norm/max 1.3/4,2/4,8
2mxm50a
Kühlen min/norm/max 1,8/5/5,5
Heizen min/norm/max 1,3/5,6/6,3
Aber wie gesagt von einem Händler
Auf der Seite vom Daikin konnte ich das nicht finden.

Bei welchen Temperaturen bräuchte das AG den die volle Leistung?

Hier findest du die Werte:
https://breeze24.b-cdn.net/media/pdf/e6/f8/6c/2MXM-A.pdf

Ab Seite 9.

Beispiel:
* 2,5 kW Innenteil kann am 4kW Außengerät zwischen 0,26 bis 1,48 kW elektrische Leistung beim Heizen aufnehmen.
* 2,5 kW Innenteil kann am 5kW Außengerät zwischen 0,25 bis 1,34 kW elektrische Leistung beim Heizen aufnehmen.

Insofern ist der Regelbereich nach unten nahezu identisch. Und das 3,5 kW kommt nach unten genauso weit. Bei Mulitsplit müsstest du dir die Kombinationen in der Tabelle nochmal anschauen.


Maximale Leistung: Da kommt es neben der Außentemperatur auch darauf an, wie schnell die z.B. einen Raum aufheizen willst. Bei einem aufgeheizten Raum brauchst du um so mehr Leistung, je niedriger die Außentemperatur ist. Du musst ja immer die Wärmeverluste ausgleichen und die werden um so höher, je größer die Differenz zwischen innen und außen ist. Ob du die maximale Leistung überhaupt abrufen wirst, hängt von der Dimensionierung und dem Wärmebedarf deiner Zimmer ab.

Maximale Leistung: Da kommt es neben der Außentemperatur auch darauf an, wie schnell die z.B. einen Raum aufheizen willst. Bei einem aufgeheizten Raum brauchst du um so mehr Leistung, je niedriger die Außentemperatur ist. Du musst ja immer die Wärmeverluste ausgleichen und die werden um so höher, je größer die Differenz zwischen innen und außen ist. Ob du die maximale Leistung überhaupt abrufen wirst, hängt von der Dimensionierung und dem Wärmebedarf deiner Zimmer ab.
Da kommt es dann aber auch primär auf PdesignH an, und die ist bei eurovent für das Gerät "3.2kw für mittleres Klima" angegeben.
Die Nenn- oder Maximalleistung ist da eher untergeordnet, denn man muss ja wissen, was das Außengerät bei "Tiefsttemperaturen" noch leisten kann.

Daikin ist preislich schon ein Brocken, bin mal gespannt ob die auch wirklich doppelt so lange halten, um die 100% Aufpreis gegenüber anderen Marken wettzumachen :P.
Hier findest du die Werte:
https://breeze24.b-cdn.net/media/pdf/e6/f8/6c/2MXM-A.pdf

Ab Seite 9.

Beispiel:
* 2,5 kW Innenteil kann am 4kW Außengerät zwischen 0,26 bis 1,48 kW elektrische Leistung beim Heizen aufnehmen.
* 2,5 kW Innenteil kann am 5kW Außengerät zwischen 0,25 bis 1,34 kW elektrische Leistung beim Heizen aufnehmen.

Insofern ist der Regelbereich nach unten nahezu identisch. Und das 3,5 kW kommt nach unten genauso weit. Bei Mulitsplit müsstest du dir die Kombinationen in der Tabelle nochmal anschauen.


Maximale Leistung: Da kommt es neben der Außentemperatur auch darauf an, wie schnell die z.B. einen Raum aufheizen willst. Bei einem aufgeheizten Raum brauchst du um so mehr Leistung, je niedriger die Außentemperatur ist. Du musst ja immer die Wärmeverluste ausgleichen und die werden um so höher, je größer die Differenz zwischen innen und außen ist. Ob du die maximale Leistung überhaupt abrufen wirst, hängt von der Dimensionierung und dem Wärmebedarf deiner Zimmer ab.
Erstmal herzlichen Dank für die Liste 💪, ich habe sie echt nicht gefunden.

Ja ok, wenn ich mir das so ansehe, dann reden wir im Minimalbereich von teilweise 30 Watt unterschied 🤔
Und das in der Kombination 2,5 + 3,5
Bei IG 2,5 aus der Liste steht das 50 AG sogar um 10 Watt besser da.
Dafür kann das 2MXM50A nach oben hin mehr leisten.
Machen 30 Watt so viel aus?
Das Regelt Dan quasi in beiden Varianten auf 0,25 runter.
Würde es dann nicht ehr für das 2mxm50a sprechen als das 40er?

Ja die Dimensionierung macht viel aus 🙈, deswegen versuche ich ja gerade das beste aus allem rauszuholen hier mit euch 😃.
Und zum Wärmebedarf, das meiste soll der Ofen machen 🙈 (Wer weiß wie lange der noch erlaubt ist) .

Ich denke auch, es spricht einiges dafür, die 50er zu nehmen. Die ist ähnlich effizient und du musst ja eh etwas mit der Leistung hoch. Bei den 5 kW Nennleistung bist du jetzt bei 5/70 = 71 W/m². Selbst dass ist noch unterer Level. Aber wenn du eh noch einen Ofen hast, brauchst du keine satte Dimensionierung.