Gibts ne Faustformel / Überschlagswert nach dem man übern Daumen peilt, wieviel Strom ein Balancer verteilen können sollte, pro kWh Akkugröße?
Wovon macht Ihr das abhängig? Geht um einen 4,3kWh 13S18P Li-Ion-Akku, der auf 8,6kWh 13S36P verdoppelt werden soll. Mich interessiert, ob die 2A Balancerstrom meines JK-BMS auch für die 8,6kWh-Variante ausreichen. Ladestrom liegt bei derzeit 0,2C, später bei 0,3C.
Ja ne... ich hätte schon gedacht, das das ne Rolle spielt, wenn man nen 36P-Akku baut. 2A sind schnell auf 36 Zellen verteilt. Da bleibt nicht viel... ?
Ich denk schon, das ich das Problem richtig verstanden habe.
Es macht für mich schon einen Unterschied, ob ich den Wasserstand von 13 1000L-Wassertanks durch nen Strohhalm ausgleichen muss, oder von 13 10L-Eimern...
Vielleicht macht die Erklärung/Fragestellung so mehr Sinn.
Notwendigkeit von Balancerarbeit hängt in erster Linie von zwei Faktoren ab: der Differenz der Selbstentladung der Zellen, und der Häufigkeit und Dauer des Balancerbetriebs durch die Betriebsbedingungen.
Und diesbezüglich hast du nicht genug Angaben gemacht, um dir antworten zu können.
...bekomme ich nur raus, wenn ich den Pack komplett zerlege, und jede einzelne Zelle über Wochen und Monate einzeln teste. Dann hab ich aber nur ne Momentaufnahme, da diese Werte nach 6 Monaten Degratation nicht mehr stimmen müssen. Absolut unpraktikabel.
Auch das ist ne Messgröße, die i.d.R. keiner kennt, da keiner 24/7 beobachtet, wie hoch der Balancerstrom im Betrieb ist.
Ich möchte hier nochmals erwähnen, das es hier nicht um eine Wissenschaftliche Arbeit geht, sondern um eine Überschlagsrechnung!
Wenn du einen einstellbaren Balancer der Max 4A kann bist du gut dabei, die Dinger sind recht günstig klar 4A ist schon ordentlich aber man kann ja auch nur 0,5A einstellen je nach bedarf oder eben auch je nach dem wie gut die Zellen auf gleichem Ladestand waren / sind nach dem Initial Laden.
Es gibt auch welche die 8A oder 15A können aber die kosten halt recht viel im vergleich zu dem was man wirklich braucht.
Hatte ich bei mir auch einen Tag mit 4A jetzt läuft er ab und zu mal mit 1A und das sehr kurz.
Viel wichtiger wie ein Extrem hoher Strom vom Balancer finde ich das der Balancer einstellbar ist und bei egal welcher Spannung die angegebenen Leistung abliefern kann.
Leider können viele Balancer erst Kurz vor Ladende, also bei fast max Zellen Spannung nur ein paar mA liefern und das ist schlecht wenn du Zellen hast die ordentlich von einander abweichen.
Das ist doch mal ne Aussage, mit der ich als unstudierter auch mal was anfangen kann. ? ?
Ist also rechnerisch noch Platz nach oben...
Ich war eben nur überrascht, das laut App der Balancer die 2A auch ausnutzt. Sind zwar immer nur für wenige Sekunden, aber kommt eben vor. Deshalb die Frage...
Ich bin gerade dabei mein System zu planen. Da ich ein gutes Angebot von EVE für Grade-A Zellen bekommen habe würde ich diese vermutlich bestellen. Nun frage ich mich ob ich bei den Grade-A überhaupt einen aktiven Balancer benötigen werde. Oder ob der passive vom Seplos BMS V2 ausreicht.
Geplant wäre nach Empfehlung von Eve zwischen 10-90% zu bleiben. Aber ich würde wenn PV Leistung da ist einmal im Quartal auf 100% gehen, so dass sauber gebalanced werden kann.
Was meint ihr, kann das so klappen, dass ich mir den aktiven Balancer sparen kann?