Das mag in manchen Situation sein, aber es gibt genug Szenarien, wo das nicht so ist. Wenn wir unsere Braun- und Steinkohle im Boden lassen, bleibt die auch da. Und die Chancen stehen gar nicht so schlecht, dass wir bestimmte Umweltstandards europaweit durchsetzen. Dann dehnt sich das schon auf ein deutlich größeres Gebiet aus. Und vielleicht gelingt es auch, weltweite Vereinbarungen umzusetzen. Aber klar, je mehr beteiligt sind, um so schwieriger wird es und um so frustrierender sind oft die Ergebnisse.
Nebenher gehts ja nicht nur um die globalen Themen, es geht auch im Kleinen darum, dass z.B. die Luft dort sauberer wird, wo man wohnt.
E-Fuels erzeugen umwelt- und gesundheitsschädliche Abgase ähnlich wie herkömmliche Kraftstoffe. Der CO2-Ausstoß der E-Fuels ist mit dem herkömmlicher Kraftstoffe vergleichbar.Das haben Versuche des ADAC gezeigt.
E-Fuels verbrennen lediglich etwas sauberer. So gibt es ein Benziner-Modell, bei dem bis zu 40 Prozent weniger Stickstoffoxide freigesetzt werden. Die anderen Autos im Test emittieren aber ähnlich viel gesundheitsschädliche Stickstoffoxide. Deshalb sind die Unterschiede nur sehr gering.
Auch die Feinstaub-Emissionen sind nur ein kleines bisschen geringer und mit denen normaler Kraftstoffe vergleichbar. E-Fuels können die Schadstoffemissionen also nur geringfügig reduzieren.
Es geht nur um die Herstellung, die ist unter bestimmten Voraussetzungen Klimaneutral !!!!
das märchen von e fuels und vorallem wasserstoff wie lange wird uns das schon erzählt, ich weiß nicht mehr.
ich fahre heute durch die stadt ne blechlawine von bonzenkarren, hausfrauenpanzern und dann die uralten karren der "armen" (so wie meine) alle stehen im stau und kokeln vor sich hin.
nun gut ich fahre wenigstens elektrisch da macht mir das im stau stehen nicht mehr viel aus.
letztens hat mich auf der landstaße (ich fuhr mit 80) ein ford mustang heißt der glaube ich, überholt da hast fast nen gehörschaden bekommen.
und wozu? nur um 100m weiter durch nen traktor ausgebremst zu werden ich war dann direkt hinter dem.
gewohnheit luxus und first world problems sind hier die übel, manche nennen es auch die spätrömische dekadenz.
@voltmeter Kann es nochmals schreiben, mit Blümchen drum herum und ein Windrad oben drauf ?
Ist halt das beste und freieste Deutschland aller Zeiten, da ist so etwas geschreibsel noch das kleinste Problem was verschwindet. Aber so wie hier im kleinen, so auch im großen. Sollte jeder verstehen. Zur Zeit werden die Menschen ja mit der Brechstange zum Aufwachen gebracht, wer dann immer noch in der Blase lebt, der wird sich irgendwann wundern.
zumindest fahre ich kostenlos mit meinem eigenen strom.
förderst du dein eigenes öl und raffinierst es zu diesel oder benzin? oder zahlst du der ölmafia dafür?
ich würde auch gerne kein gas mehr von der gasmafia kaufen sondern komplett selbst versorgen aber diese speichermenge gibt es noch nicht bezahlbar welche ich über den winter benötige.
Kann ich, tue ich aber nicht. (Ich bin darüber nicht sonderlich begeistert, was du aus meinem Beitrag herleitest, und dann so tust, als wären das meine Ansichten.)
Ich fange stets bei mir selber an, habe in meinem kleinen Bereich und Umfeld auch schon viel erreicht.
Und ich denke, das gilt für die allermeisten hier im Forum.
Aber man sollte vor unerwünschten Tatsachen nicht immer gleich die Augen verschließen. Natürlich wird ein jeder Rohstoff, mit dem sich Gewinn erzielen lässt, ausgebuddelt.
Es spielt wirklich überhaupt keine Rolle, ob das mir oder dir gefällt.
Im Ruhrgebiet wird schon lange nicht mehr gebuddelt, obwohl da noch viel Kohle liegt. Mit der Braunkohle werden wir auch bald aufhören. Da siegt doch irgendwann die Vernunft und man lässt es.
Denke ich auch. Wir leben nicht in einem System, wo alles immer nur 100% gewinngetrieben ist, auch wenn man das aus Frust manchmal meinen möge. Da gibt es auch viele andere Strömungen. Menschen tun z.B. gerne Dinge, weil sie Werte leben oder einen Sinn in etwas sehen. Menschen sind fähig zu Erkenntnis und haben höhere Ziele, als stumpf Geld zu vermehren. Das darf man nicht übersehen, auch wenn es manchmal schwer fällt, weil wir oft so dominiert werden von srupellosen Kapitalismus.
Das sehe ich nicht so. Die laufenden Ölquellen kosten auch im Betrieb Geld, diese werden vermutlich noch ne Weile weiter betrieben. Neue Ölquellen brauchen Expertise und sehr viel Kapital vorab. Wie viel Öl produziert und exportiert Venezuela denn noch? Alles runtergewirtschaftet, da kein Geld mehr da ist.
Wenn die Ölnachfrage die nächsten Jahr bereits runtergeht oder sogar mal anfängt expoentiell stark zu sinken, wird kaum noch jemand Geld in neue Ölfelder investieren. Die Bestehenden sind irgendwann auch mal leer. China als größter Verbrauchen wird seinen Peak Oil Bedarf nächstes Jahr bereits erreicht haben, danach gehts nur noch bergab und durch die Elektromobilität wird das weltweit passieren, auch in ärmeren Ländern.