hat schon jemand über Erfahrungen zum Entdrosseln und Überbelegen von MIC600 (bzw 750) gelesen - wo da die wirklichen Limits sind? was kann ein so ein Kleiner wirklich ab in Sachen Eingangsleistung?
die "Nominale DC-Spannung" im Datenblatt scheint ja eher ein konstruierter Parameter um eine Unterscheidung zwischen den Modellen zu rechtfertigen..
@stanet Würdest du den Aufbau und das Auslesen/Programmieren über einen ESP8266 oder ESP32 genauer beschreiben oder mir ggf. eine PN zukommen lassen? - Möchte ohne die Cloud arbeiten... - Meine Idee ist eine "locale Cloud". Ich habe NodeRed, Mosquitto, InfluxDB und Grafana schon zusammen für eine Hoymiles-Lösung lokal laufen.
@stanet Würdest du den Aufbau und das Auslesen/Programmieren über einen ESP8266 oder ESP32 genauer beschreiben oder mir ggf. eine PN zukommen lassen? - Möchte ohne die Cloud arbeiten... - Meine Idee ist eine "locale Cloud". Ich habe NodeRed, Mosquitto, InfluxDB und Grafana schon zusammen für eine Hoymiles-Lösung lokal laufen.
Ja es gibt eine neue Firmware! Siehe Growatt Seite. Ist die Antwort aud die Teste die Computer Bild durchgeführt hat. Im PDF ist die genaue Beschreibung.
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bekomme den Link nicht hier rein .... Deutsche Growatt Seite -> Über Growatt -> Stellungsnahme
Bei mir hat sich die neue Firmware nicht auf die Entdrosseling ausgewirkt. Bei Modus steht am Ende immer noch eine 7, Leistung geht auch immer wieder über 700 Watt.
Danke erstmal für diesen Beitrag. Habe den 600 vor Monaten auf 750w eingestellt und bin zu frieden.
Aber auch "damals" hab ich gedacht irgendwas funktioniert da nicht, aber ich weiß beim besten willen nicht mehr genau wie das abgelaufen ist.
Habe nämlich grade "versucht" auf 15 also 1500W hoch zu stellen und ich hab grade keine Ahnung ob das geklappt hat?!
Wird die eingestellte Leistung sofort bereit gestellt (bei entsprechender Sonne natürlich) aber die angezeigte Nennleistung (und "Modellmummer") ist erst am nächsten Tag sichtbar?
So richtig schlau werden ich aus den Beiträgen leider nicht {green}:sweaty: Was durchaus auch an mir liegen kann...
Ich hab die Änderung an meinem MIC 600 auch gerade erfolgreich durchgeführt und will euch nochmal kurz die Zusammenfassung wiedergeben:
Als erstes logt Ihr euch auf growatt.server.com ein. Die Logindaten sind gleich mit eurer ShinePhone App.
Dann öffnet sich ein Overlayfenster dort scrollt ihr ganz runter bis ihr die beiden Felder "Register" und "Value" seht, dann klickt ihr auf "Advanced Set", damit klappt das Menü nochmals weiter aus:
Dann in das Feld "Register" den wert 0 eintragen und in das Feld "Value" auch den Wert 0. Bei "Please Enter Key To Save das Passwort eintragen "growatt+Datum(yyyymmdd)" und auf "Yes" klicken. Ihr solltet dann ein Meldung erhalten mit "successful" und der Wechselrichter geht in den Standby. Wenn das nicht funktioniert und ihr eine fehlermeldung bekommt einfach nochmal klicken, manchmal ist die verbindung etwas träge und laggy.
Dann in das Feld "Register" den wert 121 eintragen und in das Feld "Value" den Wert 7. Die sieben steht hierbei für 750W.
Andere Werte scheinen auch zu gehen wie oben von solarfan bereits erwähnt.
6 = 600W
7 = 750W
10 = 1000W
15 = 1500W
Dann wieder auf "Yes" klicken, Ihr solltet dann wieder Meldung erhalten mit "successful".
Zum Schluss in das Feld "Register" den wert 0 eintragen und in das Feld "Value" den Wert 1 damit der Wechselrichter wieder hochfährt.
Nachdem der Wechselrichter wieder hochgefahren ist dauert es ca. 15 minuten bis die erste Aktualisierung vom Datenlogger rein kommt aber dann seht ihr sowohl im Desktop Server als auch in der App das die Nennleistung angepasst wurde:
ich habe einen MIC 600 mit insgesamt 3 Modulen mit jeweils 350 Watt. Vor drei Wochen habe ich den Wechselrichter entdrosselt und konnte seitdem 750 Watt bwz. teilweise sogar ein paar Watt mehr problemlos nutzen. Jetzt habe ich jedoch das Problem, dass bei uns im Ort letzten Freitag Stromausfall war und der Wechselrichter sich sofort abgeschaltet hat. In der App wurde der Fehler 302 (No AC Connection) angegeben. Als Lösung wird vorgeschlagen, dass ich den Wechselrichter ausschalten und die AC-Verkabelung prüfen soll. Ansonsten sollte ich den Hersteller kontaktieren. Tja, ich habe bisher mehrfach das AC-Stromkabel entfernt und auch in eine andere Steckdose gesteckt. Es hilft alles nichts, sobald die Sonne morgens aufgeht, erhalte ich diese Fehlermeldung und auf dem Display leichtet die rote Warnlampe. Jetzt habe ich folgende Fragen:
1.) Fällt Euch noch etwas anderes ein, was ich machen könnte?
2.) Kann es wirklich sein, dass die Entdrosselung dazu führt, dass ein einfacher Stromausfall die Hardware beschädigt?
3.) Wenn ich die Entdrosselung wieder rückgängig mache und wieder die 600 Watt als Begrenzung eintrage, sieht GroWatt, dass ich da zwischendurch etwas anderes eingestellt hatte und hierdurch womöglich die Garantie erloschen ist?
4.) Kann einer mit entsprechender Kenntnis ggfs. abschätzen, was daran kaputt gegangen ist und ob ich mir direkt einen neuen Wechselrichter kaufen muss, oder ist innen womöglich nur eine Sicherung für € 2,5 kaputt gegangen?
Vielen Dank für Eure Antworten.
PS: Ich werde morgen mal bei GroWatt anrufen und Euch im Nachgang gerne berichten.
Habe meinen Wechselrichter soeben wieder auf 600 Watt gestellt und jetzt läuft alles wieder. Mit dem Ergebnis bin ich zwar glücklich, verstehen tue ich es dennoch nicht. Und vor allem kann ich schlecht einschätzen, ob ich ihn jetzt vorsichtshalber bei 600 Watt belassen, oder wieder auf 750 Watt einstellen soll.
Warum bist Du in diesem Beitrag unterwegs, wenn Du an das glauben willst, was der Hersteller doch im PV Forum sagen muss, wenn er 5 mal das gleiche Zeug für 5 verschiedene Preise verkauft?
Er bestätigt ja indirekt, dass es geht, denn er warnt ja vor dem Erlischen der Garantie, um die Angsthasen zurückzuschrecken, zu denen Du wohl zu gehören scheinst, wenn Du das als Referenz angibst.
Glaubst Du auch an Putins Propaganda vom Kampf gegen Nazis in der Ukraine ?
Growatt nimmt Aufpreise für jede Leistungsstufe so wie die Autohersteller auch beim Verbrenner mit gleichem Hubraum schöne Verkaufsbezeichnungen finden, aber immer den gleichen Motor verbauen, aber nur beim Motorsteuergerät ein wenig andere Software agieren lassen. Das kostet dann 3000€ und mehr Aufpreis, bringt mehr Leistung und kostet den Hersteller nix.
Macht Growatt auch, nur laufen denen die Kunden für die MiC 600 davon, wenn die gleiche Hardware in allen 6,0 kg MIC Kisten verbaut ist.
Sieht jedenfalls so aus, dass hier die gleichen Teile verbaut wurden in den MiC 600 und MiC 2000, aber unser MiC 3000 ist nun mal ein anderes Kaliber.
Die in 2022 gebauten Geräte waren jedenfalls noch gleich, haben hier 10 Stück der MiC600.
@docemmettbrown nicht wirklich eine Entscheidungshilfe, denn er vergleicht die beiden Varianten und betrachtet die legale Seite, die hier im Beitrag ja weniger Beachtung findet.
Wer gratis mehr Wechselrichter Power bekommt, der kann ja mit mehr Modulen auch mehr Ertrag zu der Zeit erwirtschaften, wo die gebraucht wird.
Und der Rest, der Überschuss landet beim Netzbetreiber, der sich freut und weniger kWh zukaufen braucht.
Hauptsache, die Leute wissen, was sie da tun, nur das darf schwer bezweifelt werden, wenn man diesen Beitrag von vorn bis hinten liest. Denn da sind so viele so gleiche Fragen und Unwissen, dass es einem Grauen kann. Die wenigsten wissen, was sie da tun und bereiten sich auch vor.
Am Ende geht das vom Topic Starter Genannte genau wie beschrieben, aber man muss dazu lesen, denken, verstehen und dann auch das richtige Tun.
Wer hier liest und 600 auf 800 bis 2000W entdrosseln will, der hat sich schon entschieden, also meist Erfahrung mit dem MIC600 gesammelt und erkannt, dass es etwas mehr sein darf. Ist wie an der Wursttheke: nicht immer gut für die Linie, aber gut fürs Geschäft (Verkäufer) und die eigenen Endorphine
Einziger Unterschied: hier gibt es sozusagen wie bei den Kids die Wurstscheibe gratis, an der Wursttheke aber wird das "darf es etwas mehr sein" aber Dein Geld kosten.
[quote data-userid="523" data-postid="153478"]nicht wirklich eine Entscheidungshilfe[/quote]Deswegen schrieb ich auch "vielleicht" mit einem Ausrufezeichen dahinter. Daß ein Aufbohren technisch möglich ist, ist speziell beim Growatt hinreichend bekannt. Die Kosten (also der Arbeitsaufwand) sind auch hinreichend gering, aber eben nicht kostenlos. Nun kommt's drauf an, ob Du die 200 VA mehr auch effektiv nutzen kannst. Da mag es welche geben, deren Standbyverbrauch tatsächlich groß genug ist, daß sich das rechnet, aber für viele wird sich das einfach eben gerade nicht rechnen. Das muß aber jeder ganz individuell für sich selbst entscheiden.
Ob der Netzbetreiber sich tatsächlich freut, ich weiß es nicht. Wenn er stattdessen einfach die Anlagen, die er abregeln kann, abregelt, verpufft die ganze Überschußenergie. Da halte ich die Lösung mit einem Akku für geeigneter...