ich habe da eine etwas "PV-Fremde" Frage, die aber hier vermutlich doch die höchste Chance auf Antwort hat.
wobei die Batterie bei Sonne effektiv über Solar geladen wird
Wir haben auf Arbeit eine ganze Flotte von Elektrostaplern. Die Batterien dafür haben 120V mit 750 bis 1200Ah (unterschiedliches Alter, PzQ/PzS Zellen)
Die Fahrer der Stapler beschweren sich desöfteren, das manche der Batterien nicht lange halten. Nun... lange ist relativ <img class="smiley" title="wink" src=" Link entfernt " srcset=" Link entfernt 2x" alt=";)" width="23" height="23" />
Ich kann über die Ladegräte protokollieren, wie viel rein geht. aber leider nicht bei allen Batterien
Ob die Batterie wirklich hält was sie soll... KA
nun hatte da eine die Idee, Kapazität der Batterien beim entladen über einen Wechselrichter messen!
Ich möchte die Energie ja nicht einfach verheizen, also ins Netz einspeißen.
Ich kann Sicherstellen, das davon nichts ins öffentliche Netz geht! Der Verbrauch bei uns ist dafür einfach zu hoch.
kann mir jemand dafür einen Wechselrichter empfehlen? denke da an um die 10KW
@Mods: falls es dafür ein besseres Unterforum gibt, bitte verschieben.
leider kann ich dir nix empfehlen, aber das was du da beschreibst könnte auch eine regelbare Last sein. die hat dann wahrscheinlich auch gleich alles dabei, was du zum Protokollieren brauchst, weil die werden ja vornehmlich zum Kapazitätstest von Akkus benutzt. Die sollten dann auch einspeisen statt nur zu verheizen, das würde bei größeren Kapazitäten ja ziemlich warm... Ganz billig sind die aber nicht...
eigentlich müsste man auch jeden PV Wechselrichter nehmen können, der grob für die Spannung am (Module-) Eingang ist. Dass der dann ein bischen MPPT macht sollte eigentlich nicht stören, wenn es dir einfach nur um's Entladen geht
ein Wechselrichter mit 120V und ca 100A Eingang ist schwierig, besonders wenn es nur darum geht Strom im Wert von vielleicht 10-20€ einzuspeisen (bei Industriestrompreis)
Bleiakkus nuzt man ja nur zur Hälfte der Kapazität.
Mein Vorschlag wäre der Deye SUN 5k Hybrid,
da man dort anstelle des Mppt auch für Wind feste Werte einstellen kann,
nur wäre der am Eingang auf nur 2x13A bregrenzt (also theoretisch 3,1kW)
Ich persönlich würde wohl einfach die Energie verheizen.
China Chunt + Heizstäbe für einen Saunaofen
ein 3kW Heizstab dürfte bei 120V ca 800Watt haben
Also 4x das bestellen sollte ausreichen 3x Heizelement für Sauna-Whirlpools Whirlpool-Whirlpool-Elemente 3000w | eBay
Ansonsten zum selber rechnen P = 120V²/(230V²/3000W) = 816,6W
816,6W x 12 Elemente = 9799.2W
1200 Ah bei 120V als Bleibatterie? Die dürften ja vom Gewicht her in die 100e kg gehen, oder eher in die Tonnen! Und sowas willst du dir Zuhause hinstellen?
Dürfte mit jedem (String)-WR gehen, der ab ca. 100V Eingangsspannung arbeitet, besser ab 80V, denn die Spannung sinkt ja. Das sind 144 kWh in der Batterie,
sehr ordentlich! 1-2 davon in die Garage und ihr seid versorgt! Allerdings sind Bleibatterien beim Zyklieren nicht besonders effizient, da gehen locker 20% der Energie verloren. Das ist bei Li-ion, insbes. LFP ganz anders: da kommst Du auf 99% (wenn man nur die Batterie betrachtet) - mit Laderegler etc. auf 95%.
Auch der passende Laderegler dürfte eine Herausforderung werden. Du braucht auch eine größere PV, sonst ist die Selbstentladung höher als die mögliche Ladung, spätestens im Winter. Bleiakkus entladen sich typ. 8-15% im Monat, Li-ion weit unter 1%!
Wenn die Kosten für ein solches Gerät eine Firma trägt, die idealerweise sowieso noch ungenutztes Investionsbudget hat, dann kann man so etwas mit solchen Geräten machen:
EA Elektro-Automatik EA-PSB 10200-50 2U
An ein solches bidirektionalles Labornetzteil könnte man sogar PV Panel hängen und es arbeitet dann quasi als PV-WR.
Eine Batterie laden kann es selbstverständlich auch.
In der Baureihe gibt es Geräte von 10 V bis 1500 V und die sind bis in den Bereich von vielen 100 kW kaskadierbar.
Für Privat ist ein solches Gerät preislich natürlich jenseits von Gut und Böse.
Mit günstig und viel Zeit teste ich meine Bleiakkus 2x im Jahr um sehen wie die Kapazität leicht schwindet, damit ich weiß wann ich sie tauschen muss. Bekomme die halt für umme und billiger geht halt nicht. Laufen jetzt seit 1,5 Jahren und habe noch nicht getauscht. Also so schlecht sind die Bleiakkus/AGM nicht
@philippoo ja, im pv.forum hatte ich das zuerst gepostet. Ich hatte hier Anmeldeprobleme (zu viel blockiert im FF )
das das ganze nicht günstig wird ist mir auch klar. wenn es überhaupt wird.
Einer der Batteriepack kostet aktuell neu über 30K. Da überlegt man schon, ob einer der bestehenden weg soll oder nicht.
man kann da einzelne Zellen tauschen, aber irgendwann ist das nicht mehr sinnvoll.
bin auch schon am überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, einen Teststand mit einer kleineren anzahl von Zellen zu bauen. dazu muss dann die Batterie aber idealerweise zerlegt werden.
mit der kompletten Batterie wäre es nur anstecken.
@paddy72 ähm, ja die wiegen je nach alter und Zellkapaziät zwischen 3,5 und 4,5 Tonnen. Die sind gleichzeitig auch das Gegengewicht für die Stapler.
und ich will den nicht zuhause hin stellen, sondern auf Arbeit die Kapaziät beim Entladen prüfen.
Die älteren Akkus müssen nach wenigen Stunden gewechselt werden, die neueren halten problemlos eine komplette Schicht.
Das Thema LFP hatten wir auch schon mal angedacht. der ist jedoch doppelt so teuer (Angebot war ca. 60K) und wir haben nicht die Leistung in der Ladehalle zu Verfügung, um ein paar davon schnell zu laden. Zudem könnte uns das ggf. massiv in die Lastspitze reinrauschen lassen und dann wird es richtig teuer. Wir müssen Zeitweise die maximale Ladeleistung (aller Ladegeräte zusammen) auf 150KW begrenzen.
Alles nicht so einfach.
zum Thema "2 davon in der Garage": da hätte ich lieber den Container der bald in der Firma aufgebaut wird. einmal aufgeladen könnte der mich über ein Jahr versorgen
@nimbus4 Danke, das schau ich mir auf alle Fälle genauer an.
es ist nicht so das ich unbegrenzt machen kann was ich will, aber wenn ich es begründen kann und dadurch Einsparungen erzielt werden können oder ein Fahrplan ausgearbeitet werden kann, dann hab ich auch bei solchen Preisen meine Möglichkeiten.
über das Thema wird schon eine Weile geredet, aber eine Lösung gibt es noch nicht.
Lustig wäre auch ein DC-Datenlogger der in der Batterie mit fährt und dort im Betrieb Daten sammelt.
Ideen hätte ich da auch, aber.... Umsetzung... da überrede ich lieber den Chef, das wir 2 Batterien kaufen
@maggus wie gesagt, verheizen will ich nach Möglichkeit nicht unbedingt und die ältesten Staplerbatterien sind aktuell um die 7 Jahre, wobei bei denen einige Zellen schon gewechselt sind.
zudem darf ich über die Firma nicht in China bestellen und ich bräuchte da eine kleine Armee davon lach.
Die Startspannung gilt eigentlich nur für den PV Modus, im Wind Modus kann er evtl. schon vorher arbeiten (alle Angaben ohne Gewähr...)
Was ansonsten noch möglich wäre, Geräte wie den Growatt MIC-600TL (auf 2000Watt freigeschaltet, im Batteriemodus ohne MPPT) aber auch hier sind ein paar Geräte nötig.
Ist natürlich die Frage, wie oft du die Batterien testen willst /must
P.s. Die Heizelemente gibt's auch aus Deutschland/Europa
Wenn du etwas basteln darfst gehen auch Heizlüfter bei denen die Ventilatoren direkt versorgt werden
Wenn Du 120V bei 1200 Ah in LFP-Blöcken bauen willst, brauchst Du etwa 4 x 40 Zellen a 280 (300Ah) in 40s4p. Die Zellen gibts bei nkon gerade für 50 Eur/Stk. sind 8 k - ein Schnäppchen! Mußt sie nur selbst zusammenschrauben. Der Firma verkaufst Du sie dann für 30k - win-win! Bei richtiger Pflege machen sie bis zu 8000 Zyklen - da kommen die Bleizellen niemals ran! Das ganze wiegt dann auch nur noch 880 kg!