Im Forum bin ich neu und habe gedacht vielleicht ist hier ein guter Ort, um mein neues Webtool vorzustellen, damit ihr es ausprobieren und bewerten könnt.
In den letzten Jahren habe ich unser Haus mit PV+Speicher, Wärmepumpe und Klimaanlagen aufgerüstet und stand bis letzte Woche vor der Frage, ob sich der Einbau eines zweiten Stromzähler in Kaskadenschaltung für mich lohnt. Da sich vielleicht viele diese Frage stellen und ich sie auch beantwortet haben wollte, habe ich mithilfe von AI ein Tool entworfen, in das man seine Daten eintragen kann und ein Ergebnis präsentiert bekommt.
Fühlt euch frei, es mal auszuprobieren. Die Berechnung läuft lokal im Browser.
Kritik wird gern entgegengenommen. Vielleicht lässt sich ja was verbessern…
Was mir aufgefallen ist: Der Slider für PV-Leistung geht nicht bis auf 0kWp runter, bleibt bei 1kWp hängen. Man kann aber 0,0 ins Feld eingeben.
Stecke in dem Thema nicht so drin, aber was mir irgendwie unlogisch vorkommt: Wieso wird die Ersparnis bei der Kaskade um so größer, je mehr PV ich habe?
Grob überschlagen: Die WP braucht 4000kWh pro Jahr. Der Arbeitspreis des WP-Stroms liegt 8 Cent niedriger als der des Haushaltsstroms. Dann spart man ohne PV maximal 320.- Euro Arbeitsstrom, wenn es einen getrennten WP-Tarif gibt. Mit den 80 Euro Grundgebühr für den zweiten Zähler ist die maximale Einsparung 240 Euro.
Mit PV und Speicher reduzieren sich die Gesamtverbräuche, und damit auch die Einsparungen.
Die KI war davon ausgegangen, dass die WP bei einem gemeinsamen Zähler keinen Zugriff auf den PV-Strom hat, was ja Quatsch ist. Es gibt keine Trennung, Konzept A wurde falsch berechnet. Der Unterschied ist nach Konzept B ein anderer Tarif.
Die korrekte Modellierung wäre:
Konzept A: PV versorgt Haushalt + WP gemeinsam (gleiche Kaskaden-Logik wie B, aber alles zum Haushaltstarif abgerechnet)
Konzept B: Identische Energieflüsse, aber WP-Anteil zum günstigeren WP-Tarif
Das hat erhebliche Auswirkungen auf die berechnete Ersparnis – sie wäre deutlich geringer als aktuell angezeigt, weil der Vorteil der Kaskade rein im günstigeren Tarif liegt, nicht im unterschiedlichen PV-Zugriff.
Die Berechnungslogik wurde angepasst und spukt jetzt bei gleichen Angaben ein niedrigeres Ergebnis aus.