Wasserstoff zuhause herstellen und Solarstrom langfristig speichern

Wasserstoff ist schwierig zu handeln und zu speichern. Und teuer.

Ethanol hingegen ist einfach.
Und die Infrastruktur für Flüssigkraftstoffe existiert bereits. (Etwaige Umrüstung auf alkohol-resistente Dichtungen ist gut machbar, siehe Brasilien, dort fahren die Autos schon lange mit reinem Alkohol.)

Seit 2016 gibt es eine Methode um reines Ethanol aus CO2 herzustellen mit 63% Wirkungsgrad. Synthese läuft bei Zimmertemperatur ab. Leider scheint diese Methode nicht über die Laborphase gekommen zu sein, aus welchen Gründen auch immer

Google Suche fuer mehr Artikel bzgl. dieser Methode hier.

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Ich habe dem Rennweg Projekt ursprünglich durchaus positives abgewonnen. Direkt an der Auto,bahn,
Wasserstoff wird gebraucht.
Dabei ging ich allerdings von hauptsächlicher Speisung aus Überschuss, parallel zum Malta Pumpspeicher aus.
Ein eigenes nur dafür zu bauendes Wasserkraftwerk halte ich für Resourcen Verschwendung. Im Winter ist bei uns auch Wasserkraft schwach. Also müssen die auch Strom beziehen. Trotz angeblichem nebenbei Forschungs Objekt.

Achja, Sauerstoff gibs als Abfall dabei zu vermarkten :wink:

Und genau das ist ja das tolle an der Lösung. Die Verdichter bei herkömmlichen Anlagen sind sehr teuer. Und der Ansatz mit Materialien zu arbeiten, die nicht so teuer sind.

Bin gespannt, ob die Industrie das aufnimmt und ein entsprechendes Produkt anbietet.

btw: bei mir "um die ecke": Dimethylether: Neuer Hoffnungsträger unter den Wasserstoffspeichern? - H2-news.de

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Speichern unter hohem Druck zuhause ist wäh. Man kann aber Wasserstoff mittels Elektrosynthese zu Alkoholen verarbeiten und später in Wärme und Strom umwandeln.

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Tun wir mal so, als wäre es einfach realisierbar. Nehmen wir einen ublichen Faktor 5 oder Wirkungsgrad von 20%.

Tun wir so, als hatte 1l Alkohol 10kWh Brennwert.

Dann bräuchte ich ca. 1000l zum Heizen im Jahr.

Ok - 10 000kWh Alkohol oder 50 000kWh PV Überschuss....

50MWh - sei in etwa ne 50kWp PV

Bei Modulen mit 20% Wirkungsgrad - 200W/m²
50 000/200 ca. 250m² Dach/PV Fläche.

Damit bräuchte ich dann auch keinen Alkohol mehr :joy:

Ok - also nur 5mWh Überschuss, da werden 100l draus. Prima - reicht fur ne Woche Autofahren. Super......

Oder eventuell einen Monat heizen, ja - toll.....
Und was soll das jetzt bringen?

Am Ende kommt noch einer auf die Idee, man könne mit Wasserstoff heizen und baut dafür Leitungen zu Kraftwerken, oder als Kraftstoff für PKW - aber auf so einen Quatsch kommt ja keiner :rofl:

interessant bei H2 News sind die Angaben zu den voll gescheiterten Projekten. Zunächst Leuchtturm und Hurra, dann ganz still und leise das Aus....

Ich denke du sollst das Zeug trinken. Bei 1l Ethanol am Tag ist dir das heizen sowas von egal!

Nein, im ernst. Wir brauchen ein Medium, welches sinnvoll gespeichert werden kann und dann mit einer Brennstoffzelle wieder zu Strom wird. Wenn wir da von 20% ausgehen würden sind im Sommer 10 000kWh = 2000kWh Strom. Mit einer Wärmepumpe werden daraus dann 8000kWh Wärme. Somit wären von deinen 10 000kWh Heizenergie schon 80% gedeckt.

Ich hatte mal ein absurdes Szenario mit der Google-KI gemacht. Für unsere Gemeinde könnte man mit einer 10 Mio. Euro Anlage Wasserstoff aus den Stromüberschüssen in Österreich machen, diesen einlagern und verwenden für den Winter indem man wieder Strom erzeugt. Gleichzeitig kann man auch den Wasserstoff verkaufen der in LKW abgeholt wird. Das ganze rentierte sich nach einigen Jahren. Das Problem: Will man nicht.

Nein, scheiße teuer und halten von 12 bis Mittags …

Aber ein Brennstoff zum Heizen wäre schon nett. 1 Monat Heizen als WP-Ersatz würde bei meiner 41 kWp Insel ausreichen.

Reicht ja bis mittags, brauchst halt nen Pufferspeicher!

Bei 20%? Aus hochwertigem Strom das Abfallprodukt Nr.1 herstellen. Wärme. Den Strom kann man anderweitig nutzen. Die Wärme höchstens heizen/warmwasser, evtl. noch kochen, was Strom spart.

“hocheffizient” lese ich als Wirkungsgrad ab 50%.

Brennstoffzelle für einen reinen Stoff Methanol dürfte nicht so schnell sterben. Systemwirkungsgrad dürfte werden 10% Strom, 40% Wärme

Mit Wasserstoff als energieträger dürfte das auch nicht besser werden

Die Idee - eigene Energie selbst maximal zu nutzen hat irgendwo Grenzen.

Denken wie Borg, oder Ameisen......

Wir haben Netze, speisen dort ein.

Da wir sehr sehr sehr weit entfernt von Autarkie sind ist Langzeitspeicherung insgesamt witzlos.

Es ist so wie es ist, weil es so gewollt ist. Hohes Potenzial mit maximal möglichen Wirkungsgrad und damit sofortiger CO2 Einsparung ist's - Verbrennermotoren abzuschießen.

Die LKW Flotte elektrisch usw.

Das ist effektiv, realisierbar, funktioniert. Dabei wird mir erklärt, ich bekomme nichts für das Einspeisen, Abregelung usw - im gleichen Atemzug wird der Verbrennungsmotor subventioniert, aber Ladeinfrastruktur verhindert....

Denken wie Borg - wir speisen ein, damit wird die Mobilität ekektrisch, wir erhalten die eingespeiste Energie angemessen vergütet - fertig. Es müsste attraktiv sein, Saft ins Netz einzuspeisen, um an der Dekarbonisierung mitarbeiten zu können und jeder will da dann mitmachen. Aktuell ist's eher eine Verhinderungspolitik, Frau Reiche kennt nur eine Richtung, die falsche.......

Läuft nun schon etwas länger - PV die ich bei Bekannten "losgetreten" habe.

Mit 8Cent/kWh dann 1000€ im Jahr als Einnahme. Nebenbei lädt das BEV, abzüglich des Bezugs der Wintermonate bleiben 800€. Damit kann die Gasrechnung voll bezahlt werden.

30Cent pro kWh Bezug stehen 8Cent für Einspeisen gegenüber.

8/30 = 0,26....

Das bedeutet, dieser Wirkungsgrad ist besser, als irgendetwas mit Wasserstoff, braucht auch keine weiteren Investitionen

Hier in Ö. sind es ca. 6ct. Jedenfalls dann, wenn man Überschuss hat, im Sommer.

6ct zu 30ct.

Und genau das nützt uns, im Winter wo wir jede Menge Energie zum Heizen und fahren benötigen, überhaupt nichts.

Jeder will im Frühling+Sommer+Herbst gegen Geld einspeisen und im Winter will wieder jeder “Strom aus der Steckdose” - funzt nicht mit Solar.

Sehe ich anders. Ein EFH ist im Schnitt mit 20 kWp + fetten Speicher schon mal Stromautark. Für Heizungsabdeckung grob das 2,5fache. Belegen wir das Haus (30kWp) + Doppelcarport (13kWp)+ Geräteschuppen(5kWp) absolut voll sind wir da schon nahezu angekommen.

Für ein freistehendes EFH also machbar, MFH ist natürlich nicht auf diese.

Doch das geht. Es wäre möglich die Einspeisung im Sommer zu nutzen. Dann bekäme der Einspeiser 10ct. Was aber dann nötig wäre: Man müsste die verdammten Netzgebühren auf 0ct reduzieren für jenen Strom. Dann kostet er nur 10ct. Dann KAUF ich sogar im Sommer Strom, um ihn zu speichern.

Ja - ....

Und mit viel kleinerer als für H² Speicherung notwendiger PV !

Und dann kann noch viel mehr eingespeist werden......

Die Vergütung ist der Langzeitspeicher - für die das noch nicht erkannt haben. Die so attraktiv, daß jeder einspeisen will zu gestalten, um im Winter davon notwendige Energie einkaufen zu können, Geld anzuhäufen - sonst was....

Weg von fossilen Kram, hin zur Elektrizität.

Es ist nur "schwierig" Bude - PV - Auto - WP usw finanziell zu wuppen.

Die aktuellen Preise für fossili Träger sind doch ein Segen und Anreiz was zu tun.

Auf einmal klotzen einige Kollegen richtig rein. Dächer werden vollgeknattert, BEV werden bestellt.

Nur unsere Regierung subventioniert nun ablegereife Technik. Das sieht man ja auch hier im Forum - ist halt schwierig neue Produkte auszuprobieren, gibt es ja alten überholten Kram, damit kennen sich ja viele aus :wink:

Insofern Einspeisen, Vergütung kassieren und damit ist's der Langzeitspeicher. Wie weiter oben aufgeführt, mit besserem Wirkungsgrad und ohne weitere Installation von Krimskrams für H² Irrwege....