Das Video zeigt einen Bau eines Hoffmannschen Zersetzungsapparat. Sowas kennt man noch aus der Schule.
Meiner Meinung nach ist dies mehr oder weniger Spielerei. Der Wirkungsgrad ist gering.Wasser muß durch Zugabe von Chemikalien leitfähig gemacht werden. Die Elektroden haben nur eine begrenzte Lebensdauer.
Gut, wenn man PV-Strom nicht vollständig nutzt wäre es schön diesen anderweitig zu verwenden.
Der große Aufwand beginnt aber erst nach der Wasserstofferzeugung, Verdichten und Lagern. Und dann die Verwendung.
Wasserstoff als kleinstes Molekül diffundiert ohne Schwierigkeit durch Behälterwände. Neben dem Verlust ensteht auch eine Gerfahrenquelle. Mit einer Zündenergie von 0,019mJ gibt es keinen anderen Stoff, der sich so leicht entzünden läßt. Ein Rostpartikel, daß auf eine Oberfläche auftritt, setzt eine höhere Energie frei.
Für den privaten Anwender und Bastler ist die Wasserstofftechnik zur zeit nicht zu empfehlen. Schade, es wäre so schön Solarenergie aus dem Sommer in den ertragsarmen Winter zu retten.
Jepp in der Schule mit dem kleinen süßen Reagenzglas. Aber in größeren Maßstab nicht lustig. Ich bin auch so ein kleiner Autodidakt und schraub alles auseinander und zusammen, aber bei Wasserstoff hört der Spaß echt auf
aber bei Wasserstoff hört der Spaß echt auf [/quote]
Nee doch, da fängt der Spaß erst an ? . Nicht aber mit DIY, sondern nur in großtechischen Anlagen mit einem enormen Aufwand an Sicherheitstechnik. Darum ist die simple Erzeugung von Wasserstoff doch so teuer.
Wenn es nur mit Stromanlegen ginge, wäre es fürchterlich billig. Aber bis es Bumm macht. Und bei Bastelprojekten wird dies unweigerlich der Fall sein. Kein bastler wird sich für ein paar Liter Technik für zig-Tausende Euro zulegen.