Wasser läuft über die Frontplatte Richtung Ventilator und gefriert dort

Heute beim Stoßlüften ein lautes, ratterndes Geräusch am Außengerät bemerkt.

Offensichtlich ist Schnee von der oberen Abdeckung getaut und dann hinter die Frontplatte links am "Ventilatorfenster" nach innen gelaufen und dort wieder angefroren. Der Ventilator hatte da schon daran gekratzt.

Mit dem Fön wurde das Ganze schnell wieder gangbar gemacht. Gut, dass wir zuhause waren.

Irgendeine Idee, wie man das in Zukunft vermeiden kann?

Das AG hängt an der Wand unter einem Dachüberstand. Man könnte eine Überdachung spendieren, aber Schnee würde dann trotzdem hin wehen.

Ich habe gerade nachgesehen und es ist schon wieder so eine kleine "Eisader" zu sehen wie auf dem Bild. Die Anlage läuft nun den zweiten Winter und es ist das erste Mal, dass so etwas vorgekommen ist.

Nachtrag: Außengerät ist ein Daikin 2MXM40A9.

Das Ganze hat mir jetzt dann doch keine Ruhe gelassen und ich habe nach dem nächsten kleinen Schneesturm nochmal nachgesehen.

Vermutlich ist es der Schnee, der sich zwischen Frontplatte und obere Abdeckung sammelt und dann antaut.

Es läuft dann an der markierten Stelle durch und orientiert sich dann nach links und dann Richtung Ventilator, wo es dann aufgrund der kälteren Luft wieder fest friert.

Würde gucken, ob ich das mit Silikon abdichten kann.

Es sollte aber von oben abgedichtet werden, so dass erst gar kein Wasser rein laufen kann. Wenn du es von unten abdichtet, könnte sich Wasser in dem Bereich sammeln und beim Gefrieren Schäden verursachen.

Zumindest sieht es aus der Ferne so aus, daher unter Vorbehalt!

Wenn du handwerklich nicht besonders erfahren bist, lass besser jemanden dabei schauen der regelmäßig mit Silikon und Co. im Außenbereich arbeitet.

P.S. Silikonfugen sind Wartungsfugen, also regelmäßig überprüfen und bei Bedarf erneuern!

Ist da überhaupt eine Dichtung dazwischen?

Danke auf jeden Fall. Ich werde das bei kritischem Wetter wohl weiter beobachten und zu gegebener Zeit die Frontplatte abnehmen und schauen, wie's dazwischen aussieht.

Dazwischen ist nix. Hartplastik auf Metall.

Sieht so aus, als könnte man das gut optimieren.

Wir hatten es bei unserer Anlage auch schonmal, konnte mir es damals nicht richtig erklären und auch nicht nachschauen, weil die Anlage ungünstig hängt. Wird aber wohl ähnlich gewesen sein. Seit ich ein Dach drübergebaut habe mit 10cm Überstand in jede Richtung, hatten wir es nicht mehr.

Bei LWWP gibt es welche, die eine Heizung im Ring eingebaut haben. Das würde ich aber nur machen, wenn passive Möglichkeiten nicht funktionieren. Kostet ja alles Strom.

Bei einer Überdachung befürchte ich, dass das Ganze schalltechnisch schlechter wird. Der Standort des AG ist jetzt schon nicht ganz optimal.
Eine andere Möglichkeit wäre eine Einhausung. Da habe ich vor kurzem halbwegs Bezahlbare gefunden.

Als Überdachung verwende ich saisonal eine Abdeckung für die Windschutzscheibe. Nicht schön, aber es verhindert die Eisbildung am Lüftungsgitter.

Perfekt. So eine Abdeckung haben wir sicher auch noch irgendwo herumliegen.
Ist zumindest kurzfristig für diese Heizsaison eine gute Idee.

Da geht auch ein Stück Isomatte, nur mal so als Idee. Die dürfte etwas steifer sein. Also ich meine diese steiferen billigen Isomatten, die sich nervigerweise immer wieder von alleine aufrollen, wenn man sie abgerollt hat.

Oder ein Stück Pappe, die man in eine blaue Mülltüte einpackt.

Es lebe das Provisorium. :grin:

Deine Idee mit dem Gummispannband ist auch gut.

Wir waren jetzt zwei Tage nicht zuhause und aufgrund der Witterung habe ich nach diesem Erlebnis die Klimaanlage abgeschaltet gelassen.
Dieser Lifehack gibt dann schon ein besseres Gefühl. :+1: