also was hier die Experten diskutieren, will ich nicht kommentieren. Bei mir “atmet” der Akku im Winter “flach”. Ich mache das Volladen ebenso wie das tief entladen im Winter nicht. Bei mir bleiben die Zellspannungen dann dicht bei einander. Wenn es dann im kommenden Jahr wieder in die sonnige Zeit geht, dann darf der Akku auch wieder tief durchatmen (so am März). Auf die SOC Angaben der BMS´e vertraue ich nicht. Ich regel es über die Spannung und gut ist´s.
Versuche doch einfach sachlich zu bleiben, Dinge nicht kleinkariert zu sehen, sondern so, das Leute mit weniger Wissenshintergrund was damit anfangen können.
Und wenn du mit mir sachlich “streiten” willst, im extra Faden auf Expertenniveau oder auch per PN, immer gerne.
Ich bin noch keiner fachlichen Diskussion ausgewichen , oder habe mein Unkenntnis zugegeben. Und Irrtümer samt Entschuldigung gibts auf dem board.
Aber ich würde mich freuen, wenn du diese Art unspezifischer Sticheleien auf dem Board unterlassen würdest. Ich kann darauf nichts antworten, weil ich nicht verstehe was du meinst, es bringt dir und mir nichts.
@texnik hat eine Fertig Akku, kann einzelne Zellen nicht messen. Er hat keine Möglichkeit, an dem BMS was einzustellen. Ob überhaupt oder nur beim Laden oder auch sonst ein Balancer im Einsatz ist, wissen wir nicht. Wozu diese Diskussion? Wie helfen wir ihm? Dieser Akku ist die black box und fertig. Es hat zwischen den Diskutanten offenbar Missverständnisse gegeben - was ja, nicht ungewöhnlich, bei jeder Kommunikation passieren kann. Dann klärt man das auf und gut ist´s.
Laden Spannung sprint nach oben (Ruhespannung zu Betriebsspannung), Akku entlädt drastischer Abfall. Entladung stoppt Sprunganstieg (Betriebsspannung zu Ruhespannung). Bei diesem Beispiel hätte der Akku fast 5 kWh bereitstellen sollen, tatsächlich wurden aber 2,1 kWh genutzt.
Für mich ist das ein Zeichen, das Cutoff und Reboot nicht optimal sind. Soll ich beim Cutoff den ca. 1V Sprung berücksichtigen? Mir macht Sorge, daß ich für den Akku zu tief entlade.
Die Spannungssprünge während der Entladung kommen von der Einspeiseregelung. Es wird kein konstanter Wert eingespeist, sondern nach Bedarf.
@texnik Wird jetzt mit PV geladen? Wenn die Sonne kurz zwischen den Wolken heraus schaut, dann kachelt meine Akku Spannung auch nach oben und fällt genau so - wie bei dir - wieder ab, wenn die nächste Wolke die Sonne bedeckt.
PV Laden ist schon okay, aber aus dem Spannungsverlauf kannst du mehr über das Wetter erfahren, als über deinen Akku.
Wo kannst du was einstellen? Der PWM Laderegler sollte bei 29 V den Ladevorgang beenden. Ob er bei 27,x V wieder einschaltet ist Geschmackssache. Wie und wo schaltest du bei Tiefenladung ab, bzw. stellst das ein? Ich gehe im Winter auf 25 V Abschaltspannung (im Sommer 24,2 V).
L.G.
Bei mir wird ein HMS 800 mittels openDtu on Battery gesteuert. Die Abschaltspannung wird in der openDtu eingestellt. Dort kann man den sog. “Lastkorrekturfaktor” eingeben. Der berücksichtigt dann die Höhe des Stromes und korrigiert die Abschaltspannung. Das ist hilfreich, denn die gemessene Akku Spannung sinkt bei hoher Last stärker als bei geringer Last. Dann passt es und nach Abschalten steigt die Spannung um ca 0,2 V.
Hat dein Laderegler einen Ausgang für Verbraucher an den du den WR angeschlossen hast, oder was und wie schaltet die Last bzw. den WR ab?
LR geht direkt auf Akku, WR zieht direkt vom Akku. Geregelt über Trucki-Stick. Keine Korrekturmöglichkeit.
Mit ein paar Ungenauigkeiten kommt es hin, und wenn es 1,3 sind.
Wenn ich den Cutoff auf 23V oder auch etwas niedriger einstelle, sprint es beim Cutoff um ca. 1 - 1,3V an. Komme ich da schon in einen den AKKU gefährdeten Bereich?
Solange der Akku tagsüber nicht voll geladen wird, spielt es keine Rolle wieviel nicht eingespeist wurde. Denn was ich rausziehe, muß auch wieder rein. Wenn da ein Offset von 1 - 1,5kWh ist reduziert das nicht meine Einspeisung. Im Sommer sieht das dann schon etwas anders aus. Da könnte es wohl sein, daqß ich weniger einspeise als möglich wäre.
Momentan ist es so, daß der WR nur alle 2-3 Tage anspringt und ca. 2 kWh einspeist. Mehr gibt der Sonnenschein einfach nicht her.
Nein, natürlich nicht. Nicht die niedrige Spannung bei hohem Strom ist gefährlich, sondern das komplette Abziehen der Kapazität ( welche du anhand der Spannung aber nur bei kleinem Strom raten kannst…).
Wenn die Spannung nach abschalten auf… min 3.1 V hochgeht, fände ich das OK.
Mach ich, dauert halt immer ein paar Tage. Ich hab auch bei Power Queen nachgefragt, welches Cutoff relevant ist, da ich vor dem Cutoff ja keine Ruhespannung messen kann. Mal sehen was die antworten, die sollten ihre Akku doch kennen.
Cutoff-Spannung (unter Last): 23,0 V – 23,5 V
→ Bei Unterschreitung schaltet der Wechselrichter ab.
→ Die Batterie ist dann bei ca. 5 % SOC – die Kapazität wird optimal genutzt.
Reboot-Spannung: 25,5 V – 26,0 V
→ Vermeidet zu langes Warten beim Einschalten nach dem Laden.
Bei 23,5 V unter Last liegt die Ruhespannung danach meist bei 24,2–24,8 V – das entspricht noch ausreichendem Schutz.
Passt schon. Aber schau in die Grafik, knapp über 3 V sind noch 3 % DOC bzw. Restladung. Von da an tage- oder wochenlang ohne laden rumstehen zu lassen ist dann suboptimal.
Da die Anlage durchläuft, wird auch täglich etwas geladen.
Ich setze den Cutoff manuell im Trucki-Stick. Nach den Angaben von euch und Power Queen setze ich den Cutoff im Winter auf 25 V und im Sommer auf 23 V. Und Reboot aus 26,5 V, so denke ich kann ich das meiste rausholen.
Ja, aber nur zum Monitoring. Ich mache keine Automatisierung damit. Mir geht es hauptsächlich um die Anzeige was vom Netz kommt und was vom WR, sowie ein paar kleinere Berechnungen wie hoch meine Kosten sind und wieviel Abschlag in dieser Zeit erfolgte.
Bei der Einbindung vom Stick, wurden viele Entitäten eingebunden. Ich kann aber Cutoff und Reboot nicht finden.