Derzeit trage ich mich mit dem Gedanken, eine Funkenkutsche für täglich gute 100 km Arbeitsweg anzuschaffen. Geladen werden soll nahezu ausschließlich zuhause, eigenes Haus mit Garage und Strom von Sonne sind ausreichend vorhanden.
Jetzt geht es um die Technik zum Laden. Üblich sind wohl Wallboxen. Was steck in so einer Schachtel drin und was kann dieses Teil außer Strom durchleiten ? Da meine PV Anlage mit Victron gebaut ist, bringt eine Wallbox von Victron hier spezielle Vorteile oder haben andere Modelle irgend welche Nachteile ?
Abgesehen von diesen Mininetzteilen mit Ladeleistungen um 2 kW kann man einige Modelle wohl direkt per CEE Stecker laden. Wie wird da die Ladeleistung geregelt ? Ich möchte mit meinen 3*MP2/3000 auskommen.
Eine Wallbox ist zunächst mal ein Schütz/Relais, das den Strom zum Auto ein- und ausschaltet. Das Ladegerät selber steckt beim AC-Laden im Auto.
In der Minimalvariante braucht es dazu da einfache Steuerung in der Wallbox, die mit dem Fahrzeug kommuniziert, und das Schütz ansteuert. Diese Steuerung prüft, ob Kabel und Fahrzeug geeignet sind und zueinander passen, vereinbart eine Ladeleistung mit dem Fahrzeug, und schaltet das Schütz ein.
Bei intelligenteren Wallboxen lässt sich die Ladeleistung dann z.B. übers Netzwerk vorgeben.
Einen 100€ Ladeziegel in eine ordentliche Steckdose (16A blau oder besser 32A oder auch Drehstrom) und den Rest macht das Auto und das Handy. Funzt bei mir seit Anfang super und alle Besucher, von Plug In Hybrid bis Tesla, sind super damit klar gekommen.
32A einphasig verstößt gegen die Schieflastgrenze. Solltest Du schon dazu schreiben oder auf Deine spezielle Situation hinweisen.
Ob das aufkippt? K.A. Kann dennoch für manche bedeutsam sein.
Vielen Dank für die Antworten. Das bedeutet ja, abgesehen von einer evtl. möglichen Leistungsreglung und damit Überschussladen bei PV, kann so eine Wandschachtel nix. Opel bietet dafür ja ein passendes Ladekabel für den Anschluss an CEE 316A. Würde ich da auch so einen FI der Klasse B brauchen ? @uschi
Warum denn so eine Ablehnung an das deutsche 3 Phasennetz ? Ich sehe da keinen Nachteil. Bei höheren Lasten macht sich die Verteilung auf drei Phasen doch recht gut und bei mir laufen in meiner Kellerwerkstatt Kreissäge und Hobelmaschine nur mit 3 Phasen. Klar war das vor drei Jahren bei Anschaffung in der Hochpreisphase etwas teurer. Aber bei Victron kamen drei MP 2 48/3000 kaum teurer als ein MP 2 48/8000 oder 10000. Es ist nicht jeder autarker, einphasiger Vollinsulaner. @thorstenkoehler
Das mit der zu hohen Schieflast hatte ich im ersten Beitrag beschrieben. @vavuum
So etwa war meine Vorstellung. Bei genug Sonne und geladenem Hausakku darf alle ins Auto. Und wenn das Vehikel jeden Tag an der Strippe hängt, ist doch egal. Der Anschluß kommt sowieso direkt neben das Auto in der Garagen. Bei 32kW wären das am Tag etwa 3-4 Stunden. Da ich Wechselschicht und rollende Woche samt WE arbeite, ist bei mir auch nicht mit Laden zu besonders günstigen Zeiten, so ich einen passenden Stromtarif hätte. Und wenns mit der Sonne nicht mehr reicht, ist Netzstrom immer noch deutlich günstiger als etwa 6 Liter Diesel oder Super.
Mir ist es etwas seltsam, was wegen der 3 Phasen von Seiten der Autohersteller für ein Geschrei mit Aufpreis gemacht wird. Nach meinem schaltungstechnischem Verständnis wird doch intern gleichgerichtet und daraus die passende Ladespannung für den Akku erzeugt. Ob ich nun 4 Dioden für eine Phase brauche oder 6 Dioden für drei Phasen macht doch wirklich keinen Unterschied im Bauteileaufwand, zumal da doch bestimmt fertige Gleichrichterbrücken benutzt werden.
Hat uns nicht Bundesolaf der Vergessliche bei der festesten Perücke der EU einen CO² Preis von 220€/t ab 2027 hinterlassen ? Bei einem funktionierenden ÖPNV hätte ich diese Probleme nicht. Bei den privaten 3000-4000 km im Jahr außer dem Arbeitsweg wäre mir der Spritpreis egal.
Das hat nichts mit dem Aufwand zu tun, sondern mit der Preispolitik.
Ein nacktes Auto wird für 24.999€ angeboten. Daran wird nichts verdient. Aber die nötigen Extras spülen richtig Geld in die Kasse.
Deshalb mag ich Tesla so gerne. Volle Hütte und ausgereifte Technik.
... oder eben aus der Batterie, je nachdem wie die Anlage gebaut ist und um was für Wandler es sich handelt.
Ich habe z. B. 4 x 5.000W (10.000VA kurzzeitig) Hybridwandler.
Da hängt die 3 x 16A Cekon-Dose hinter den Wandlern am AC-Inselanschluss. Das BEV von einer Freundin (ich habe noch kein eigenes) lädt gerne mit meinem Sonnenstrom über ihr 11kW Mobil-Ladegerät. Die Batterie muss dann zuarbeiten.
Die NEEY-Balancer arbeiten ja jetzt zum Glück auch endlich ohne Ausfall.
Fürs Kaffeewasser reicht der vierte Wandler dann allemal, bzw auf einer Phase arbeiten zwei parallel.
@uschi
Tesla als Kompakt PKW bis knapp 4,3m Länge habe ich nicht gefunden und Service sieht hier auch nicht gut aus. Ich will einen Honda Civic EP2 Sport Bar ersetzen. Mir blutet jetzt schon das Herz. Länger passt nicht in die Garage. Am liebsten wäre mir ein kleiner Kombi, aber sowas wird heute nicht mehr gebaut. BMW I3 finde ich potthäslich. VW ID3 habe ich noch entdeckt, ist leider gute 5k€ teurer und ich habe eine Abneigung gegen Versuchswerke.