Was sind gute Plug and Play Speicher für Balkonkraft?

Moin

Ich würde mir gerne einen Speicher holen die Frage ist nur welchen gefühlt hört man nur schlechtes über jeden und die Herrsteller sind selbst auch nicht zu gebrauchen mit ihren KI Antworten.

Ich besitze ein BKW mit 2x375W Pannels und noch 600W Wechselrichter. Das läuft auch so weit aber das Problem ist wer hätte es gedacht ich bin von ca 6:30 bis 16:15 nicht zu hause und der meiste erzeugte Strom geht ins nichts. Ich komme auf ca. 54% Eingenverbrauch der rest wird verschenkt. An sich könnte man das einfach so weiterlaufen lassen bezahlt sich ja von selbst aber den Netzbetreibern gönn ich auch nichts die jammer ja eh nur rum wegen zu viel Strom.

So jetzt die Frage welchen Spiecher nimmt man weil eigentlich will ich keine Bastel Lösung dazu kommt das gefühlt jeder Cloud hat und irgendwie muss der Speicher ja funkioniern über Jahrzehnte egal ob der Hersteller Pleite geht oder nicht.

Jetzt gibs aber ein Problem ich kann den Speicher schlecht draußen platzieren meine “Terrase” ist komplett ungeschützt da regnet und scheint es hin, Sonne prallt runter z.B. heute 41 Grad Celsius gemessen glaub der Smart Plug kann garnicht nicht mehr und im Winter so ca 10-15 Grad minus. Und ich glaube für den Speicher ist das nicht gut. Einen andern Ort gibs nicht ist eine Mietwohnung.

Die zweite Lösung wäre ohne die Pannels einfach nur in der Wohnung an der Steckdose anschliesen die meisten können ja in beide richtungen Strom abgeben dazu kommt noch ich kann die Notstromsteckdose am Gerät nutzen. Die Frage wäre dann aber wie weiß der Speicher wann er laden soll und wie ist der Geräuschpegel weil der Speicher würde dann bei mir unterm Schreibtsich stehen da wäre Platz das wäre sogar der gleiche Stromkreis wie die Aussensteckdose vom BKW.

Und am liebsten wärs mir mit Smart Plugs weil ich eigentlich nur die Steckdosenleiste vom PC damit versorgen will den das Shelly Teil in die Unterverteilung zu bauen bei einer Mietwohnung halte ich nicht für sinnvoll mal abgesehen davon das es theoretsich 99€ Shelly + Elektriker für ein und aus bau kostet falls man auch wieder auszieht.

Mal angesehen im Internet hab ich bis jetzt:

Ecoflow Stream Ultra

Anker Solix 2 und 3

Solakon ONE

Grüße

supernavy

Was hast du denn für ein Grundverbrauch, der immer vorhanden ist? Vielleicht kannst du dir die Regelung komplett sparen und stur z.B. 100W einspeisen, wenn die Sonne untergegangen ist.

Grundsätzlich ist das aber schon richtig: Fast alles zickt hin und wieder rum, ist alles noch nicht so 100% durchentwickelt und selbst wenn es das mal ist, hat das nächste Update schon wieder ein paar Fehler drin.

Gute Frage denke mehr wie 100W Grundlast sind es nicht so pi mal daumen ist ja nur ne 2 Zimmer Wohnung und 1 Person

Wenn es um die 100 W sind, hast du schon viel davon, wenn du dir einen kleinen 2 kWh Akku reinhängst und der dann die ganz Nacht die 100 W fest einspeist.

Akku draußen: Ist auch kein Problem, eine klein überdachte Kiste zu bauen, wo der steht. Wo hängen denn deine Module? Und in welchem Winkel?

Wie erklär ich das meine Wohnung ist Ost Seite im Innenhof meine “Terrase” ist eigentlich keine sondern Parkplätze nur darf da niemand parken weils so eng ist damit man wenden kann.

Die stehen quasi Richtung süden hinereinander so ca 1 Meter von der Wand weg weswegen der Winkel nur 25 Grad ist weil sonst verschattet das vordere das hintere da hab ich schon das maximale rausgeholt das hintere hab ich steiler bekommen mit 30 Grad liegt aber auch an den Ständern da kann ich nicht mehr rausholen können anderst kann ich sie nicht hinstellen. Vielleicht kauf ich da mal andere.

Sonne habe ich von 6:30 da fängts an bis ca 13:30 dann kommt Teilverschattung und so ca 14 uhr ist Vollverschatung deswegen auch der Speicher. Das BKW hört quasi auf wenn ich nach hause komme. Da geht dann nicht mehr viel vielleicht noch 100W-150W.

Das mit der Kiste habe ich auch schon überlegt im Baumarkt so ne kiste Kaufen wo sie rein passt kann ja auch aus plasik sein vielleicht noch seitlich löcher rein zur Belüftung und für Kabel aber wird das nicht trotzdem warm/heiß drunter? Weil das ist wirklich komplett offen wo sie dann steht der Innenhof ist komplett Beton und kein Baum kein Schatten, nichts.

Unter die Module kannst du den Speicher nicht setzen? Bei 25-30 Gad hast du genug Platz darunter.

Gerade wenn du noch Verschattung hast, kannst du zu dieser Zeit schon vom Speicher einspeisen lassen, wenn du nach Haus kommst. Da wirst du bei der kleinen Modulfläche mit statischer Einspeisung von vielleicht 80W deine Ernte optimal verbrauchen können. Mehr als 3,5 kWh an einem guten Tag werden es wohl nicht sein.

Glaub unten rein passt er nicht kommt drauf an welcher Speicher die Maße hab ich nicht im kopf aber du hast gut geschätz mit den 3,5KW es sind so 3-3,5KW

Meine Module stehen 35 Grad, da passt ein Marstek B2500 problemlos drunter. Hingelegt ginge es noch viel flacher. Kannst ja einfach mal nachmessen.

Dort ist es einfach auch von der Verkabelung optimal. Und auch von der Sicherheit. Brennt das Teil, hast du den Brand nicht in der Wohnung.

So jetzt weiß ich nur noch nicht welchen Speicher ohne Cloud gehts ja kaum und home assistant wäre schon nice bin grad zwischen anker solix 3 (999€) und Solarkon one (650€). Nicht mal hier im Forum ist man sich einig was besser läuft und weniger problem macht.

Was ich so die letzten Jahre beobachtet habe, macht Anker das Rennen. Da hört man noch die wenigsten Probleme.

Hab selber keinen großen Vergleich, aber die ältere (computeraffine) Dame, der ich beim BKW+Akku geholfen hatte, ist seit etwa einem Jahr 100% zufrieden mit dem Anker Solix 3.

dann muss ich mir irgendwo noch code suchen 999€ ok 99 davon sinds smart meter

Hallo zusammen,

ich bin Johannes Herold, Leiter der Batteriespeicher-Abteilung bei Rabot Energy und habe vor 2 Jahren angefangen, die Rabot Flow Lösung zu konzipieren. Ich habe selbst einen Plug & Play Batteriespeicher zu Hause, deswegen lese ich hier mit. Und weil @supernavy94 die zweite Variante ins Spiel bringt (Speicher ohne Panels, einfach in der Wohnung), will ich dazu was schreiben, weil das genau unser Fall ist.

Kurz zur Einordnung, damit klar ist, woher ich komme: Wir bauen das mit dem Marstek Venus A, 2,1 kWh und 800W, für 400 EUR einmalig. Die Anbindung läuft über die Marstek API - also Cloud-2-Cloud.

Zu deiner Frage, wie der Speicher weiß, wann er laden soll: in unserem Fall über den Börsenpreis. Wir fahren in der Regel 2 Zyklen am Tag, nachts rein und morgens raus, mittags rein und abends raus. Also genau dann, wenn du eh nicht da bist, wird geladen, und wenn du zuhause bist, wird entladen. Entweder wird der Strom zuhause genutzt, oder wir vermarkten ihn direkt an der Börse - die Ersparnisse geben wir 1:1 weiter.

Die Spreads dahinter sind nicht riesig, aber stabil: im Schnitt 0,048 EUR/kWh von Nacht-Tief auf Morgen-Hoch und 0,131 EUR/kWh von Mittag-Tief auf Abend-Hoch, über 577 Tage gemessen. Rechnest du das mit effektiv 2 kWh pro Zyklus hoch, landest du bei ungefähr 120 EUR im Jahr. Das sind unsere Zahlen, nehmt sie gern kritisch auseinander.

Jetzt der Haken für dich, und den will ich nicht verschweigen: der Case rechnet sich bei uns deshalb so gut, weil wir die Netzentgelte, Stromsteuer und EnFG-Umlagen für den Teil, der zwischengespeichert und dann wieder ins Netz zurückgeht, erstattet bekommen und an die Kunden weitergeben. Das funktioniert aber nur, wenn am Speicher sonst nichts hängt, also keine weitere Erzeugungsanlage, sprich keine (Balkon)solaranlage. Ist also ein Stand-alone Batteriespeicher. Sobald deine beiden Module mit dranhängen, kann keiner mehr sauber sagen, ob der Strom im Speicher aus dem Netz oder von der Solaranlage kam.

Für dich heißt das ganz nüchtern: entweder Panels dran und Eigenverbrauch optimieren (dann bist du bei Anker oder Solakon vermutlich besser aufgehoben als bei uns), oder Speicher in die Wohnung ohne Panels und den Spread mitnehmen. Beides gleichzeitig kriegen wir aktuell nicht hin.

Hoffe, dass hilft schon einmal.

LG,
Johannes

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