Um mittelfristig meine jetzige Heizlösung aus 18kW Pelletofen + alte Solarthermie + kleine billig WP auf eine reine WP Heizung umzustellen bin ich am Überlegen wie ich das mit dem Warmwasser in Zukunft am besten machen soll…
Alle Wärmeerzeuger füttern momentan einen 3x 300l Puffer (Reihenschaltung), Warmwasser wird über eine DIY FriWa-Station aus dem Puffer erzeugt. Das funktioniert hervorragend, setzt allerdings voraus daß im Puffer immer mindestens >40°C Heizwasser vorhanden ist.
Da ich für die Heizung wohl eh nicht um einen Puffer rumkommen werde (Durchfluss HK-Kreis max. 700l/h sonst wirds laut usw.) ist jetzt meine Überlegung aus diesem Heizungspuffer eine kleine Wasser-Wasser WP mit zu füttern die dann den Puffer für die FriWa Station auf ca. 50°C aufheizt. Vorteile wären für mich:
Warmwassererzeugung kann bleiben wie sie ist (ein 300l Puffer reicht dann natürlich)
Keine Unterbrechung der Heizung bei Warmwassererzeugung, Haupt-WP muss sich dafür auch nicht mit hohen Temperaturen plagen. Takte in der Übergangszeit lassen sich durch entsprechende Steuerung verlängern da die Überschusswärme ins Warmwasser abgezweigt wird.
COP der Warmwasser WP sollte extrem gut ausfallen da nur max. 20K DeltaT während der Heizsaison.
Hat das schonmal jemand so gebaut? Welche (einfache!) Wasser-Wasser WP nehmen? Sowas https://www.ebay.de/itm/236389738603 oder besser gleich DIY?
Weil die dort steht wo dann die “große” WP hin soll… Und kein rechter Platz für 2, geschweige denn Wanddurchlass, Leitungen usw. müsste ich dann auch nochmal neu machen.
Daß die “große” WP dann natürlich auch im Sommer ab und zu mal laufen muss ist mir schon klar. Da ists aber eh völlig egal weil Strom im Überfluss vorhanden ist. Erst recht wenn die wertvolle Fläche die jetzt noch die Solarthermie belegt auch PV wird, ist im Zug einer Dachsanierung geplant.
Würde wohl nicht wirklich gut funktionieren, nur ein kleiner Kellerraum mit ca. 15m² und nur 1,8m hoch. Eiskeller soll das dann ja auch nicht werden, schon allein wegen den Pufferspeichern die da drin rumstehen.
Ist > 30 Jahre alt… Erneuern tu ich die sicher nicht, mit dem Strom bin ich viel flexiebler. 95° heißes Wasser im Sommer taugt halt net zum Auto aufladen. Und 6kW Notfall Heizstab ist in dem Puffer wo die FriWa dran hängt eh auch noch vorhanden. Könnte bei krassem Stromüberschuss also auch direkt mit Strom das Warmwasser machen ohne die Wärmepumpen zu bemühen.
Da wär mir dann natürlich was mit R290 am liebsten zum Rumbasteln. Glaub mal nicht daß die Billigheimer ein ordentliches Zugangsventil zum Kältekreis montiert haben, und falls doch wohin dann mit dem Zeug wenn man keine Umweltsau sein will.
Wenn kaputt dann doof Vielleicht läßt sich die Leitung aufs Dach aber für einen Kollektor aus Rohrschlange verwenden unter den Panels. Damit die WP beschicken
Was da rauskommt dürfte immer ein wenig besser sein als Wärme aus der Luft. Verluste durchs Dach, bissel Einstrahlung kriegen die dunklen Panels schon ab
Wie wäre es mit Umluft im Keller?
Ein bis vier Kernbohrungen und die Luft durch mehrere Kelleräume geleitet.
Dann bleibt der Technikraum im Winter warm (~16°C), der Keller wird belüftet und trocken gehalten und einen Raum (zB. Vorratskeller) kannst du bewusst kühl halten, insbesondere im Sommer.
Hab ich bei mir so gemacht und es funktioniert prima.
?? Hab doch geschrieben es gibt nur den einen Kellerraum… Drumrum ist Erde und direkt drunter Felsen. Deshalb schaut der nach vor hin auch noch nen knappen halben Meter raus.
Grundsätzlich will ich auch bei dem FriWa Prinzip bleiben weil hygienisch die beste Lösung. Wasser ist auch leichtlich hart, war ziemlich übel was sich da in dem Warmwasserspeicher angesammelt hatte der bis vor paar Jahren drin war.
Alternative währe Durchlauferhitzer, lässt sich mit PV nur mit erheblichem Aufwand betreiben (24kW, lohnt nicht).
Verstehe noch nicht, wie deine Beschreibung der Idee von Umluft entgegen steht. Du hast es so formuliert, als wäre es offensichtlich. Kannst du das mal konkretisieren, warum das aus deiner Sicht nicht gehen sollte?
Das kann man sich durchaus mal genauer anschauen, 15m² sind je nicht nichts und es kommt vielmehr darauf an, was in der Wand gespeichert ist. Sind ja auch nur wenige kWh am Tag, die man da rauszieht. Hat schon bei vielen bestens geklappt, so pauschal ausschließen würde ich das nicht.
Das habe ich wohl anders interpretiert.
Das "nur" waren für mich die 15m² des Raumes und nicht, dass es keinen weiteren Kellerraum gibt.
Unter den Umständen, ist das mit der Umluft wahrscheinlich nicht die beste Lösung im Winter.
Im Sommer reichen die 15m² wahrscheinlich.
Mal sehen wann und wie ich das jetzt umsetze. Laut dem Verchecker der Wasser-Wasser WP kommt die auch mit 40°C Quelle klar, sollte also hinhauen. Fürn Sommer könnt ich dann natürlich auch einfach die Heizungspumpe anschmeißen wenn WW gemacht wird und die Wärme aus dem Haus ziehen. Sollte kein Problem sein solang das Heizwasser im Puffer nicht unter 20°C oder so absinkt.
Ich bediene bei mir die Fußbodenheizung mit einer Monoblockwärmepumpe. Die Warmwasserversorgung hängt bei mir noch an der vorhandenen Gastherme.
Ich würde den Brauchwasserpufferspeicher auch gern mit einer separaten Wärmepumpe aus dem Heizkreislauf versorgen. Also eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe. Gibt es dafür etwas auf dem Markt?