wie habt Ihr Euren grid setpoint gesetzt? Ich hab eben von +20 Watt mal auf -20 Watt umgestellt, da ich bei dem schönen Wetter ja ohnehin irgendwann am Tag einspeise und so vielleicht bischen Bezug durch die Regelschwankungen vermeiden kann. Frage mich jetzt nur, welcher Wert da sinnvoll wäre und wie Ihr das handhabt.
Genau so ist die Überlegung richtig. Wenn du im Sommer eh zu viel hast, regelst du auf weniger oder ins Negative, und wenn im Winter eh alles knapp ist, ist das Regelziel positiver. Aber mehr gibt es dazu meiner Meinung nach auch nicht zu überlegen.
Hallo, ich habe meinen Setpoint mit einer logik versehen ( je mehr Leistung produziert wird, desto weiter geht er in Richtung minus).
Zusätzlich hab ich noch eine Spitzenerkennung darauf gepackt ( wir machen oft Holz mit der Kreissäge, da schwanken die Lasten oft extrem), somit werden die "überschwinger ins plus" der letzten 10 Messungen genommen und aus weiteste im plus wird als negativer Setpoint gesetzt.
Sehe ich auch so. Im Sommer hat man so und so genug PV-Leistung. Da kann man dann auch zu anderen Zeiten mehr einspeisen, um Überschwinger zu vermeiden. Macht man dann im Winter eher nicht. Da will man jedes Watt Einspeisung vermeiden.
Groß sind aber m.E. die Unterschiede nicht, außer man hat ein Smartmeter mit langer Aktualisierungfrequenz.
Steuerung kann man über Node-Red aus dem large Image gut automatisieren.
Wenn einem wichtig ist, dass man wenig aus dem Netz bezieht den EM540 einsetzen. Der hat einige Vorteile, was die Regelung angeht. Gibt dazu entsprechende Threads.
Die Frage ist halt, ob da eher -20 Watt angesagt sind oder -50 Watt und hätten mich Erfahrungswerte interessiert ... Klar, hängt auch vom Überschuß ab und sollte idealerweise dynamisch angepaßt werden anhand einer Ertragsprognose oder wie bei Christoph.87 zumindest anhand der Leistung. Hab mich noch nicht so mit node red oder HA im Detail auseinandergesetzt ...
Ob die Unterschiede bei Dir wirklich etwas ausmachen, ist extrem von Deinen Verbrauchern abhängig.
Probier beide Werte mal aus und schau Dir an, was am Ende des Tages Du aus dem Netz bezogen hast. Bei mir ist der Unterschied gering. Fahre derzeit mit setpoint 0 gut.
Den E-Herd bekomme ich so sicherlich nicht ausgeregelt, da wäre so ne Lösung wie bei Christoph mit der Säge angesagt, erhoffe mir halt, die Bezüge bei Schwankungen insbesondere auch auf der Erzeugerseite etwas abzumildern. Mal schaun und Erfahrungen sammeln ... Gleichmäßiger einzuspeisen wäre darüber hinaus ja auch netzdienlich.
Also bei meiner kleinen Anlage mit ca. 4,5 kWp habe ich ein Regelziel von +20W im Winter und +5W aktuell. Ob ich im Sommer noch weiter runter gehe, entscheide ich spontan nach Lust und Laune.
Mein System regelt aber auch nicht ganz so schnell wie ein reines Victronsystem, ich habe eine Kombination aus IR-Lesekopf + iobroker + 3x Hoymiles HMS500.
Einspeisung, da ja -50W. Aber so lange ich ohnehin bei schönem Wetter mehrere kWh einspeise sobald der Speicher voll ist, kann ich es ja auch kontinuierlich machen (so lange der Speicher dadurch nicht nachts ans Limit kommt)