Und welche NAT hast du dabei angegeben?
Sollte das das LLM nicht aus dem Wohnort selber raus bekommen? ![]()
@hf_spsler ich habe - 12° angegeben.
Ich bin mir noch nicht sicher was die Wärmeverteilung der Klimaanlagen angeht.
Die unterscheidet sich ja von der Wärme Verteilung einer Heizung. Ich habe euch mal die Grundrisse unserer drei Ebenen des Hauses angehängt die mit der Klimaanlage beheizt und gekühlt werden sollen.
Die möglichen Standorte der Geräte habe ich mit einem kurzen blauen Strich markiert.
Auf dem Dachboden haben wir eine in den Raum ragende Wand. Die war im Grundriss leider nicht verzeichnet. Diese habe ich in rot eingezeichnet.
Was sagt ihr? Lässt sich da Haus beheizen oder ist so schon ersichtlich das es nichts wird?
Ich denke am kritischsten ist das Erdgeschoss mit nur einem Gerät. Da müsste der offene Flur mit Wendeltreppe sowie die Küche und das Bad mitgeheizt werden.
Für die Küche und das Bad (sowie das Duschbad im 1. Stock) haben wir überlegt Infrarot Heizungen an die Wand zu hängen.
Wenn das ungedämmte Außenwände und uralte Fenster sind: Vergiss da jeden Versuch, Räume ohne Innengerät oder anderen Heizmöglichkeiten zu lassen, wo du gewisse Wohlfühltemperatur haben willst.
Bei uns in der Küche im ungedämmten Altbau haben wir nur einen Heizlüfter. Im Winter ist es dort 12 Grad, auch wenn wir die Tür zum Wohnzimmer offen lassen. Wobei wir nur bedarfsweise im WZ heizen. Würden wir die Anlagen 24/7 durchlaufen lassen, wären es vielleicht 16 Grad in der Küche. Das ist für viele aber immer noch weit weg von dem, was sie brauchen.
Wenn es geht, mach im Winter Tests mit Heizlüftern, dann wird dir schnell klar, was geht und was Illusion ist.
Alternativ testest du mit den jetzigen Heizung: Heizkörper in der Küche zudrehen und nur im Wohnzimmer heizen.
Hallo,
mit dem Thema “Luftfeuchte” sind wir hier ja schon mal “baden gegangen”. Gibt es eine Dunstabzugshaube in der Küche? Wenn ja, pustet sie nach draußen oder wälzt sie nur (durch Filter) um?
Warum? Bei uns wird fast jeden Tag frisch gekocht. Doch die Abwärme erhöht die Raumtemperatur nur wenig, weil sie gleich abgesaugt und nach draußen gepustet wird.
Ich hoffe jetzt komme ich nicht vollständig als Kortinthenkacker rüber aber: Das die feucht- warme Luft nach draußen gepustet wird ist ja nicht so schlimm, die bis zu 650m³/h müssen aber irgendwie auch wieder rein und dort wo sie rein kommen bringen sie im Winter die Kälte mit. Wenn dann noch ein Kamin verbaut sein sollte, dann will der Schorni einen Fensterkontakt sehen sodass die Abluft-Abzugshaube nur dann anlaufen kann wenn das betreffende Fenster (bei uns ist es die Terrassentür) offen ist. Ist kein Kamin verbaut und kein Fenster offen bringt die Abzugshaube die Wrasen halt nicht nach draußen und der Kochdunst bleibt in der Wohnung ![]()
@Janneb Wenn ich mir den Grundriss des EG so ansehe, dann würde dir die warme Luft erst mal über die Wendeltreppe nach oben abhauen bevor sie ganz vielleicht mal irgendwann die Küche erreicht. Alternativ in der Küche eine IR Heizung unter der Decke die nur bei Bedarf läuft.
Vielleicht ist es dir möglich das IG im EG an einer Stelle zu positionieren dass es möglichst weit weg vom Sofa ist. Das mindert die chance dass man sich vom Lüftergeräusch gestört fühlt.
In allen anderen Räumen kann ich nur empfehlen, die IGs so zu positionieren dass man möglichst ohne Kondensatpumpen auskommt (ist eine Sache des Empfindens, ich finde sie sau teuer). Vorzugsweise hängen die IGs also möglichst an Außenwänden um dort gleich mit Kältemittelleitungen und Kondensatzleitung nach draußen zu stechen.
“Just my experience” beim Installieren der ersten drei IGs dieses Jahr.
Infrarotheizungen finde ich persönlich sehr unangenehm, aber das ist vielleicht auch nur mein subjektives Empfinden. Auf einer Seite wird man gefühlt gegrillt und auf der anderen friert man.
Ich hab ehrlich gesagt mit den Dingern noch keine Erfahrung. Ich denke aber das liegt meist an der schlecht umgesetzten Regelung. Wenn man ein IR Panel temperaturabhängig mit Zweipunktregler an und aus knipst, dann pendelt es halt immer zwischen 0 und max. Leistung.
Ich denke hier kann man mit einem temperaturabhängigen Leistungssteller (z.B. KEMO M240) einen wesentlich angenehmeren Effekt erzielen als mit einem simplen Thermostat oder Bimetallschalter.
Angesteuert werden kann der KEMO M240 auch z.B. mit einem Shelly RGBW2 der wiederrum vom Shelly Addon den Istwert der Temperatur bekommen könnte. Oder man legt die Steuerspannung 0-10V einfach per Poti an den KEMO M240.
keinesfalls, alles richtige und wichtige Details. Den Ärger mit nem Schorni hatte ich auch mal wegen zentraler Raumluft Anlage mit WT, einer Küchenabsauganlage, die nach draußen gepustet hat und einer Gaswand Therme ohne eigene Frischluft Zufuhr. Jannep wird gut beraten sein einen Kamin mit Außenluft Zufuhr zu verbauen - so das möglich ist.
Das musste ich meiner Regierung auch erst vermitteln. ![]()
Ok wow erstmal wieder vielen Dank für den neuen Input. Ich hatte auch bedenken bezüglich Küche und den Badezimmern, deswegen suchen wir da auch eine Lösung. Diese Lösung ist zurzeit eine IR Heizung in jedem Raum ohne IG. Die lassen sich auch an die Decke anbringen? Dann nehmen Sie ja kaum Platz weg. Hatte ich noch gar nicht dran gedacht, danke für den Tipp.
Unsere Abzugsanlage bringt die Abluft nach draußen und einen offenen Kamin haben wir auch.
Im Wohnzimmer haben wir leider nur die Wahl zwischen Esstisch und Sofa. Da der Esstisch zentraler steht, wird die Klima über dem Esstisch angebracht. Da werden wir uns nach einem Model umsehen, dass erkennt wenn der Luftstrom einen Mensch trifft und den Strom dann umleitet.
Noch eine Frage zur Heizlast: Ist die nun plausibel und was sollten die Klimaanlagen da am besten für Werte haben?
Also zb beim Schlafzimmer mit 0,6kw oder im Erdgeschoss mit 1,85Kw?
Hallo @Janneb ,
das fällt dann wohl unter “Bestandsschutz”. Offene Kamine bekommt man heute wohl nicht mehr durch die Abnahme. Zieht denn da nicht auch einiges an Warmluft aus dem Zimmer? Im Hinblick auf das Thema Energie Sparen scheint mir das doch als ein “offenes” Thema zu sein. Eine Variante mit Tür und Frischluft?
Das betrifft im Grunde jeden Kamin der nicht über Zwangszuluft versorgt wird. Unser ist zwar geschlossen, aber raumluftabhängig. Da geht immer ein warmer Wind nach draußen ![]()
Selbst eine Drosselklappe in der Anlaufstrecke nützt wenig da sie den Querschnitt nur max. 60% reduzieren darf.
Das durch den offenen Kamin besonders viel Wärme abgeht ist mir bis jetzt nicht aufgefallen, ich habe aber auch noch nicht besonderes drauf geachtet.
Das wäre im Fall der Klimaanlagen aber ein Punkt der beachtet werden muss.
Unser Kamin ist auf dem Grundriss im Wohnzimmer dort wo der Tisch mit den Stühlen steht.
Er wäre also direkt gegenüber des Kamins.
Nochmal zur Geräuschentwicklung und den Kondensatpumpen: Im Wohnzimmer würde die Klimaanlage direkt an der Außenwand befestigt werden. Das Außengerät wäre draußen aber höher als das Innengerät. Könnte man in diesem Fall auf eine Kondensatpumpe verzichten?
Im 1. Stock können die meisten IG nicht an der Außenwand befestigt werden. Einer der Klimavertreter meinte, er würde diese Geräte mit abfallenden Leitungen bauen, damit hier auf die Kondensatleitungen verzichtet werden kann.
Würde das funktionieren oder hat er Käse erzählt?
Das Wasser fließt immer bergab. Wenn es bautechnisch nicht möglich ist, die Leitung mit “Freigefälle” zu verlegen, nur dann braucht es Pumpen. Außen höher als Innen - Pumpe erforderlich. Lange wagerechte Leitungen - Pumpe erforderlich. Da Kondensat nur beim Kühlen anfällt, ist ein reiner Heizbetrieb stets ohne Pumpe möglich, oder?
Klares NEIN.
Hinter dem IG geht normalerweise eine Kernbohrung nach außen. In diesem sind die Leitungen zum AG und das Abflußröhrchen des IG. Also zeigt außen der Abfluß einfach nach unten. Fertig.
Präzisierung zur Vermeidung weiterer Missverständnisse:
die Höhenunterschiede zwischen Innen- und Außengerät sind unerheblich. Der Kältemittel Kreislauf braucht kein Gefälle. Wichtig ist, dass das Kondenswasser. das im Innengerät beim Kühlen anfallen wird, nach unten frei abfließen kann. Geht das nicht, braucht es eine Pumpe.
L.G.
Die Logik ist irgendwie verkehrt herum, so als würdest du denken, das Kondensat kommt von außen nach innen.
Wo das Außengerät hängt, ist eigentlich egal. Hängt es draußen höher, musst du mit dem Kondensatschlauch draußen dann irgendwie nach unten gehen und nicht in Richtung Außengerät. Im einfachsten Fall 30cm langes Rohr, wo es mit etwas Abstand einfach heruntertropft mit etwas Abstand zur Fassade. Das ist ja nur im Sommer der Fall, da ist das wenig kritisch.
Ok perfekt, die Einsparungen in den Kondensatpumpen würden auch die Geräuschentwicklung weiter minimieren.
Sind die letzten Werte der Heizlastberechnung eigentlich plausibel?
Und wenn wir IR Heizungen in den Bädern und der Küche hätten, wäre dann die Wärmeausbreitung der Klimageräte ausreichend um das Haus warm zu bekommen?


