weder/noch. Für unser Gebäude (BJ 1984, Fussbodenheizung) hatten wir früher eine Ölverbrauch von 3500-3800 Liter (inkl. Warmwasser). Die WP braucht im Jahr ca. 10.000 kWh. Überschlägig ergibt das eine JAZ von ca. 3,5.
Da hat dein Haus einen großen Energiebedarf. Aber mal davon ab. Bei 35 Grad Vorlauf (bei NAT) kann eine moderne Wärmepumpe durchaus eine JAZ von 4 oder etwas mehr schaffen. Ich würde also mit 10-20% Einsparmöglichkeit durch ein neue Wärmepumpe rechnen. Also 1000-2000 kWh.
Persönlich wäre mir das zu wenig, um die gegen eine neue zu tauschen. Zumal die schon recht groß und entsprechend teuer wäre. Wenn man alles selber machen kann, würde es sich vielleicht lohnen.
Die hat schon R404? 10-20% kannste erwarten. Lass mal den Wärmetauscher mit Chemie spülen, bringt viel. Ist die noch mit Schützsteuerung für den Kompressor? Dann setz nen Inverter rein, Rampe und nur im Kernwinter 50Hz, sonst 45Hz. Noch mehr Effizienz kriegste mit Stromlimit, was die Überhitzung eingrenzt.
Ich halte es für ökonomischer, einen Service zu machen. Wirkungsgradverluste kommt von zugesetztem Wärmetauscher, das kann 20% schlechter machen. Und Schütze prüfen, ggf. tauschen. Sollte <1.000 kosten. Die Technik überlebt idR > 30 Jahre