Wärme/Kühlung Ecoflow Stream Ultra

Hi, ich plane gerade ein Nulleinspeise-Setup für unser Dachgeschoss mit perfekter unverschatteter Süd-Ausrichtung und Schrägdach (besser geht's nicht).

  • 2 Festmodule mit je 450 Wp, mehr passt da aufs Dach platztechnisch nicht hin (ggf. wären später noch bis zu 4 kleine 1x1m Module möglich, was dann auf ca. 1800 Wp Gesamt käme aber für unsere Zwecke überdimensioniert wäre)
  • 1x EcoFlow Stream Ultra 2,11 kWh mit 2x Bypass, dieser soll nicht draußen, sondern in der angrenzenden Küche im Spülschrank stehen
  • an Bypass 1: Spitzenlastgeräte der Küche wie WaKo, SpüMa, KaMa, Toaster aber auch Kühlschrank, Standmixer, KitchenAid
  • an Bypass 2: Schuko-Kabel ins Bad für WaMa, Fön und Deckenheizer
  • SmartMeter am Stromzähler geht nicht, dieser ist im Keller 5 Stockwerke tiefer hinter der Stahltür verschlossen und funkt niemals zu uns hoch in die Wohnung
  • 5 Shelly Plugs an gezielten Verbrauchsstellen
  • Einbindung der 5 Shelly-Plugs und des EcoFlow Stream Ultra ins Gast-Wlan

3 Fragen:

a) Ich möchte den EcoFlow Ultra gern unter der Spüle im Schrank verbauen, er ist schön klein und genau dort ist auch die separat gesicherte Steckdose der SpüMa, über die ich dann einspeisen werde. Was ist mit der Abwärme des EcoFlow? ich könnte eine aktive Kühlung konzipieren mit gut getarnten Lüftern an der Unterseite der Arbeitsplatte (also da wo sich die Wärme sammelt) nach vorne in die Küche raus. oder auch noch einen direkten Luftstrom auf den EcoFlow richten. Ich finde leider sehr wenig Informationen zur Abwärme von Speichern. gerade im heißen Sommer ist es in der Küche mit Südseite recht warm, das wäre aber auf der Terrasse draußen auch nicht wirklich anders - jedoch ist natürlich deutlich weniger Luftaustausch im Schrank als draußen. Ist eine zusätzliche Kühlung nötig? welche Alternativen gibt es? Wasserkühlung? gerne auch DIY, das macht Spaß

b) mit 1800 kWh bisherigem Gesamtjahres-Verbrauch des Haushalts VOR Solar lohnt sich rein rechnerisch nur der kleine 2,11 kWh Speicher und die 900-1000Wp und dank Verkabelung bekomme ich alle Spitzenlast-Geräte in Küche und Bad über Bypass angeschlossen AUSSER den Trockner im Schlafzimmer. noch einen Ecoflow Pro für 500€ ins Schlafzimmer zu stellen, ist rechnerisch Quatsch, da das in unserem Nutzungsverhalten des Trockners nur 10-20€ Einsparung pro Jahr bewirken würde. außerdem könnte ich mir vorstellen, dass irgendwann mal die WaMa kaputt ist und wir uns dann ins Bad ein WaMa/Trockner Kombigerät stellen. Die Frage ist also eher: Für die Bündelung der beiden EcoFlows (Stream Ultra + Pro) zum Erreichen einer Bypass Leistung von 2,3 statt 1,2 kWh (WaKo & Co ziehen gern 2-2,5 kW) müssten beide Geräte miteinander per Parallel-Kabel gekoppelt sein oder können die in verschiedenen Räumen stehen und steuern / addieren sich über die Einspeisung gegenseitig? auch mit diesen 2,3 kWh Bypass und 500€ extra Anschaffung für den Pro habe ich rechnerisch keine Vorteile im Gesamtkonstrukt aber ich möchte es gerne klar wissen.

c) Ich habe 5 EcoFlow Shelly-Dosen dazu geordert. Da ich kein Stromzähler-Smartmeter nutzen kann, erhoffe ich mir aus der Intelligenz/Kommunikation des EcoFlow Stream Ultra und diesen 5 Shelly Plugs an gezielten Verbrauchsstellen in der Wohnung einen einigermaßen sinnvollen Ersatz für das Fehlen eines zentralen SmartMeters. Stimmt das so? wo liegen die Grenzen/Nachteile/Vorteile ggü. echter SmartMeter-Lösung?

Danke für versierte Einschätzungen und nützliche Hinweise!

Das Thema macht riesig Spaß und das EcoFlow Ökosystem scheint mir perfekt für unser Setup geeignet.