Ich beabsichtige eine BKW zu installieren und habe daher meinen Vermieter informiert, bzw. die Hausverwaltung. Von der kamen jetzt Bedingungen bevor sie eine Zusage machen können. Im Detail:
Bevor wir über eine Genehmigung entscheiden können, bitten wir Sie, folgende Nachweise vorzulegen, um sicherzustellen, dass der Betrieb der Anlage gefahrlos möglich ist und keine Beeinträchtigung der bestehenden Elektroinstallation erfolgt:
1. Technische Daten des geplanten Geräts (insbesondere Leistung in Watt, Anschlussart, Produktsicherheitsnachweis).
2. Eine fachgerechte Einschätzung durch eine Elektrofachkraft, aus der hervorgeht, dass die vorhandene Elektroinstallation in Ihrer Wohnung – insbesondere der Stromkreis, an den das Gerät angeschlossen werden soll – für den sicheren Betrieb geeignet ist.
3. Nachweis, dass das Gerät den aktuellen VDE-Vorgaben entspricht, insbesondere der VDE-AR-N 4105.
Bitte lassen Sie uns die erforderlichen Unterlagen innerhalb von 2 Wochen zukommen. Erst danach kann über eine mögliche Zustimmung zur Installation entschieden werden.
Da nach neuster Rechtsprechung Mietern unterhalb der Wohnung, an welcher ein Balkonkraftwerk angebracht wird, ein Mietminderungsrecht durch Verschattung des eigenen Balkons zusteht, müssen wir schon jetzt darauf hinweisen etwaige gerechtfertigten Ansprüche an Sie weiterleiten zu müssen.
Jemand einen Rat wie ich darauf reagieren soll? Technische Daten, ja kein Problem bekommen Sie was ich vom Wechselrichter / Modul finden kann (noch nichts angeschafft). Einschätzung Elektrofachkraft, ohne wollte das DIY machen und keinen Elektriker fürs ja ist ok bezahlen. Muss ich das? Ich dachte mit der Gesetzesänderung sind solche Stolpersteine von der Hausverwaltung nicht mehr zulässig bzw. zwingend.
Das mit der Mietminderung und Weitergabe an mich ist mir ganz neu. Ob das so zulässig ist?
Danke schon mal für die Informationen hier drunter. Gern auch mit Fundstellen in Gesetzen etc.