Vom Balkonkraftwerk zur kleinen Eigenverbrauchs-PV mit Akku und Warmwasser – was brauche ich wirklich?

Ich denke wir lassen den Themenersteller erst einmal antworten und wer was eigenes möchte darf gerne eine Thema eröffnen.

Mit BKW und Heizstab warmes Wasser machen ist ähnlich wie für einen Prostatapatienten Waldbrand auspinkeln.

Um 100l H2O um 10K zu erhitzen brauchst du >1KWh

Gehen wir mal von 4Personen aus,

100l WW am Tag, von 10°C auf 60°C >5,5 KWh

Viel zum Verbrauchen im Haushalt bleibt da von einem BKW nicht mehr übrig.

Du wirst an den zusätzlichen Modulen für den Insel-Heizstab nicht vorbei kommen. Und davon würde ich mindestens vier nehmen.

Alternative BW-WP, da solltest du mit 2KWh das Wasser warm bekommen.

Von 10:00 bis 15:00 mit 400W sollten zwischen O&O, an vielen Tagen, vom BKW mit 2KWp und kleinem Akku gedeckt werden.

Wow, ich bin ehrlich gesagt ziemlich beeindruckt von der Resonanz hier — und auch davon, wie unterschiedlich die Lösungsansätze teilweise sind. Vielen Dank euch allen dafür.

Ich war jetzt mit der Familie unterwegs und konnte deshalb erstmal nicht weiter antworten oder genauer nachsehen.

Ich habe inzwischen nochmal versucht herauszufinden, wie genau unser Pufferspeicher aufgebaut ist, leider aber bisher ohne wirklich genaue Daten zu finden. Von der Größe her schätze ich ihn aktuell auf ungefähr 500–600 Liter, aber das ist erstmal nur eine grobe Einschätzung.

Die Anlage besteht bei uns aus dem:

  • wasserführenden Ofen
  • dem Pufferspeicher 500-600 Liter
  • und zwei Schaltern/Steuerungen an der Wand
    Einmal An/Aus für eine Pumpe um heißes Wasser direkt in die Heizkörper im Haus zu leiten um einmal An/Aus um eine andere Pumpe zu starten um das heiße Wasser in den Pufferspeicher zu bringen um Nutzwasser zu erwärmen.

Aktuell erscheint mir die einfache, getrennte Lösung fast am charmantesten:

  • bestehendes Balkonkraftwerk einfach weiterlaufen lassen
  • und zusätzlich eine möglichst simple PV-Lösung direkt für den Pufferspeicher

Einfach deshalb, weil ich technisch zwar einiges selbst machen kann, aber eben keine hochkomplexe Elektronik- oder Steuerungslösung aufbauen möchte.

Ich werde jetzt erstmal:

  • den tatsächlichen Verbrauch messen
  • den realen PV-Überschuss anschauen
  • und versuchen, den Pufferspeicher genauer zu identifizieren.

Dann kann ich hoffentlich etwas gezielter entscheiden, welcher Weg wirklich sinnvoll ist.

Danke euch auf jeden Fall schonmal — ich lerne gerade mehr über das Thema als in den letzten Wochen YouTube und Google zusammen :grinning_face_with_smiling_eyes:

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