Viele Fragen um LifePo4-Schlussladespannung

Entschuldige Carlos, Deine Frage verstehe ich nicht :frowning: . Mir ist bewußt, dass meine Messung korrekt ist und nahe an der Theorie liegt.

Ich versuchte die Unklarheit der “Ladeschluss-Spannung” etwas zu erklären. Jedenfalls habe ich Lars Frage so verstanden. Okay?

Der unterschied der einzelnen zellen ist für mich wenig interessant. Wer im forschungslabor arbeitet, für den ist das routine auf einzelne zellen zu achten. Mir geht es nur um den gesamten akkusatz. Ich verlasse mich drauf, dass das bms die zellen ausbalanciert. Das ist für mich ok.
Mein akku scheint auch im rahmen zu laufen, sonst wären hier schon post aufgeschlagen, dass ich dies und das ändern sollte.

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Ich versuche zu klären, ob du LiFepo akkus ohne Bms bis auf 4 V/Zelle lädst.

Und , warum du dich wunderst dass die Spannung auch bei geringster Entnahme auf unter 3,4 V fällt.

@carolus: LiFePo, angeblich EVE LF280K 16S. Ich habe eine plausible Erkärung gesucht für den Spannungsrückgang bei Last - und erst mal definiert. Ich wundere mich nicht, alles klar :wink:

@deff: Stimmt! Hab geschrieben, dass einige Zellen bei nahe 4V sind.

Du weisst aber, dass die Maximalspannung einer Zelle nach datenblatt für LiFePo 3,65 V ist?

Und dass das verhindern dieser Spannung eine Grundaufgabe eines BMS ist?

Ja Carlos, das weiss ich. Oben beschrieb ich, von EVE so eine Abhandlung zur Kapazitätsfeststellung studiert zu haben. Dort sind kurzzeitige Grenzwerte außerhalb der Datenblattwerte beschrieben. Allerdings weiss ich nicht mehr wieviel “kurzzeitig” ist und definiere für mich <30 min. .

Der dann noch fließende Ladestrom (bei U>3,65V) ist hier ~3,5A. (Das sind ~10W für die Erwärmung von 5kg Masse oder für Elektrolytprozesse in der Zelle, verantworte ich für mich). Ich mache das nun viele Wochen zum Selektieren meiner ~60 Zellen. Bisher bekam keine Zelle “Bäuche”. Ich hatte bei Gobel bestellt, allerdings “unselected”. Bin trotzdem überrascht über die Spreizung.

Ja, das BMS soll natürlich die Zellen vor Überladung schützen. Dann schaltet es auch ganz korrekt ab. Jetzt bei der Sonnigkeit leider alle drei 14kWh-Blöcke und mein Haus ist ohne Strom bzw. modulierend :frowning: . Natürlich kann ich Ua des MPPT soweit reduzieren, dass das ausbleibt. Mache ich dann, wenn durch Selektieren meine Photonenernte optimiert ist.

Carlos, eine Frage zur Definition. LiFePo darf nur bis 3,65V geladen werden? Oder, das BMS muss bei 3,65V abschalten? Wenn ich bis 3,65V laden will, brauche ich eine etwas höhere Ladespannung zum “Hineinpressen” der Elektronen.

In den üblichen Kennlinien wird bei 3,65V die Darstellung beendet. Tasächlich können die Zellen bis 4V und höher beaufschlagt werden. Mit der großen Wahrscheinlichkeit der Zerstörung, also Unsinn.

Die üblichen Kennlinien zeigen, dass eine Zelle mit 3,65V bei geringster Last 0,3V verliert. Scheint irgendwie “statischer Verlust” zu sein, weil dies nur gering mit Leistungsabfluss korreliert. Das ist auch bei 3,5V so. Persönlich habe ich mich auf 3,4V als U lade max geeinigt.

Also ist meine obige Frage hypothetischer Natur und Bedarf keiner Antwort.

Ich habe heute Nacht übersehen, dass der Faden schon uralt ist, sonst wäre ich nicht drauf eingegangen. Tschuldigung für die Aufregung. Mein Hauptthema ist, ob “cneelbattery” ein verlässlicher Partner sein könnte. (Ich helfe Freunden bei einer Anlage und da baue ich nix selber!)

Viele Grüße, Michel

Öhmmmm. Viel schlimmer.

3,65 V ist die maximal zulässige Spannung. Das die Dinger zäh sind und was mehr aushalten ändert daran nichts.

Voll sind die Zellen bei 3,37 V und Strom null. Oder bei Strom und entsprechend mehr Spannung, dazu die suche hier nach Nordkyn- Diagramm.

Das man zum Balancieren über die 3,37 V drüber gehen muss, ist die eine Sache, das das (also die 3,37 V überschreiten) lebensdauersschädigend ist die andere.

Im Endeffekt, laden bis 3,42 V dabei geht auch balancieren , mit BMS Abschaltung bei 3,5 oder 3,55 oder 3,60 V sind gängige Parameter. Du brauchst die höhere Spannung des Abschaltens ggf beim Balancieren, wenn die Zellen etwas mehr auseinander gelaufen sind.

Das ist falsch. Das bms ist kein bequemer Betriebsschalter für jede Vollladung.

Richtig ist die Formulierung:

Das BMS soll die Zellen vor Überladung durch Betriebsstörungen oder Defekte schützen.

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Und hier nochmal die LiFePo Ladekurve.

Welchen grund gibt es , auch nur bis 3,5 V laden zu wollen? Kapazität kann es nicht sein … oberhalb von 3,37 bis 3,65 sind mal gerade 0,5 % der Kapazität.

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Der balancierstart mal Zellenzahl darf ruhig etwas über der maximalen Ladespannug liegen. Geraten die Zellen ausser balance, haben ja einige höhere Spannung als die anderen….

Also: nein.

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Danke für deine Ausführungen. Jetzt bin ich sicher, dass das gut eingestellt ist.