Akkus:
4x 16S Akkus (Eigenbau, JKESS Fertigboxen mit Eve MB31)
Laderegler:
2x Victron SmartSolar 150/70
PV-Module:
16x Trina TSM 445NEG9R.28
Anordnung: 2 Reihen à 8 Module (Südausrichtung)
Verschattung: Ab ca. 17 Uhr von links
Strings: 8 Strings à 2 Module → 4 Strings pro MPPT
Fragen zur Auslegung
Stringsicherungen: Müssen beidpolig oder nur im Pluspol verbaut werden?
Überstromableiter: Sollte dieser einen eigenen Erder erhalten?
Erdung der Komponenten: Victron empfiehlt im ESS-Betrieb, dass Gehäuse, MultiPlus, MPPT und Batterie-Masse geerdet werden. Sollte dies an einen eigenen Erder erfolgen?
Überspannungsableiter: Sollte am MultiPlus AC-Ausgang einer vorgesehen werden?
Sollte die Minus-Seite der PV-Seite ebenfalls geerdet werden?
Steffan hat dir schon die wichtigsten Links gegeben. Rechne bitte deine Strings nochmals nach, denn 2 Module pro String machen weniger Sinn als 4 Stück und dann einen 250er.
String-Sicherungen immer Allpolig.
Überstromableiter : ja, aber an der gemeinsamen Erdung.
Erdung: Immer gemeinsam
Die negative Seite der PV wird nicht geerdet. Nur der Rahmen wird geerdet.
Das Minus der Batterie gehört bei Victron auf die Erdung.
ja die Victron Leitlinien habe ichir durchgelesen aber nicht zu allem eine Antwort gefunden.
Zur Absicherung gibt es dazu eine begründung ? Also technisch das würde mich mal interessieren.
Zur Erdung könnte es dann nicht sein das im ableitfall auf der Erdung Spannung ist und dadurch auch auf meinen Victron Geräten und Speicher? Wären 2 getrennte Erdungen falsch oder unnötig?
Zur Auslegung ja das habe ich mit dem mppt Rechner von Victron gemacht 250/70 wären einfach erheblich teurer gekommen da habe ich keinen nennenswerten Vorteil gesehen. Die 150/70 sind schon da und im Schaltschrank verbaut laut Auslegung sollte das doch auch passen.
Mit Stringsicherungen ist das nicht eindeutig, Solarzellen sind Stromquellen, die im Kurzschluss-Fall nur unwesentlich mehr Strom liefern als im Betrieb, wann sollen die Sicherungen also auslösen? Besser ein Not-Ausschalter, der dann auch in Form einer Sicherung ausgeführt werden kann.
Über Erder wurde hier schon viele diskutiert. Einfach überlegen, was passiert, wenn wo ein Blitz einschlagen kann und wie sich dann die Potentiale verschieben. Innerhalb eines Gebäudes und auf dem Dach sollte alles auf einen Erder gehen, wenn entfernte Teile ,z.B. eine Garage, in den Überspannungsschutz integriert werden sollen, dann dort separat erden.
Mit 2 Zellen pro String bleibt die DC-Spannung bei ca. 70V beherrschbar, besonderes wenn es um Schalter und Schütze geht.
Bei hohen Solargleichspannungen muss eigentlich eine Isolationsprüfung integriert werden, dann stellt sich auch die Frage nach der Erdung nicht mehr. Wo die Spannungsgrenze liegt, ab der eine Isolationsprüfung zwingend notwendig ist, weiß ich leider nicht.
Die Strings Sicherungen sollen ja nach meinen Verständnis verhindern das bei Defekt von Parallelen Strings der Strom zurück in einen String fließt und diesen überlasten kann?
Da die Solaranlage im Nebengebäude cirka 50 Meter entfernt ist wird das wohl auch so kommen das sie ein eigenen Erder bekommt.