Ich persönlich glaube, dass du mit dem starren Festhalten an nie Batterie benutzen, auf dem Holzweg bist.
Insbesondere wenn man annimmt, dass man möglichst viel Sonnenenergie nutzen möchte.
Wenn du an einem Sonnigen aber eiskalten Tag 2 h damit "verplemperts" darauf zu warten, dass der Akku die nötige Temperatur hat um geladen werden zu können, verschwendest du ja extrem Ertrag der in keinem Verhältnis zum "gesparten" liegt.
Kurzes Gedankenexperiment:
- Akku mit 10 kWh noch 2kWh drinnen
- Solar mit 2 kWp
- Sonnenscheindauer > 100W 5h (fix immer 2000W das ist bei 90° Panels Richtung Süden und Overpaneling mit Begrenzung durch Laderegler sogar realistisch)
- Eiskalter Tag wir brauchen 400 Wh und 2h um den Akku auf Temperatur zu bringen.
Aufgrund des Mantras Akku nicht benutzen zum Heizen können wir also "nur" 6 kWh nachladen.
Wenn wir aber auf Basis einer PV Vorhersage und aus dem Akku 2h vorheizen können wir
10 kWh Nachladen abzüglich 0,4 kWh die wir vorher entnommen hatten.
Der Akku würde also locker vollwerden.
Ich keine deine Panel Situation nicht.
Aber aus meiner Erfahrung gerade im Winter bei klarem Himmel und senkrechten Module geht der Anstieg von 5% der Modulleistung weil Modul im Schatten zu 100% in weniger als 30 min bei mir vonstatten.
Ich würde die Batterieheizung am Morgen einfach davon abhängig machen wie der zu erwartende PV Ertrag ausfällt. Solcast.com ist da echt super zuverlässig: (Weiße Linie = Vorhersage):
Und dann halt sagen wenn zu erwartender Ertrag <x dann nicht aus der Batterie heizen.
Eventuell den Ertrag ins Verhältnis zur Temperatur Differenz und damit dem Energieeinsatz fürs Heizen setzen.
Also wenn die Batterie nur 0,5 °C von freischalten entfernt ist macht es auch bei niedrigem Solarertrag sinn zu heizen
Wenn aber du 10°C delta überwinden musst dann nur wenn die Vorhersage ordentlich Ertrag prognostiziert.
