Hallo zusammen,
nachdem wir in 2023 mit einer kleinen 2,4kWp und 5,5kWh DIY Akku mit der Sonnentromerzeugung gestartet sind plane ich nun die erste größere Erweiterung. Dabei sind aktuell folgende Komponenten geplant und zum Teil auch schon beschafft:
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~12,5kWp mit Azimuth von -19 und 4,5° Dachneigung (es ist ein rund 75m² großes Garagendach mit in 2023 neu eingedecktem PV-Trapezblech)
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3x Multiplus 5000 im Dreiphasenverbund (bereits gekauft und auf entkoppeltes Gestell montiert)
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2x 14,5kWh LiFePo4 Fertigakkupack aus der 4. Amy-Sammelbestellung, Lieferung müsste ende Feb. anfang März sein. Soll später auf bis zu sechs Packs aufgestockt werden wenn weitere 11,6kWp auf dem Hauptdach folgen.
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1x Fronius SYMO 8.2-3-M für die 9,96kWp (eventuell macht hier auch ein kleinerer SYMO mehr Sinn wegen der flachen Ausrichtung?)
Die Victron Wechselrichter sind als dreiphasige Insel angedacht. Der Fronius soll mit je einer Phase je AC Out der drei Multiplus eine AC gekoppelte Batterieladung erfüllen und gleichzeitig soll die direkte Nutzung des PV Stroms dadurch verlustärmer gestaltet werden. Weiterhin ist das Garagendach rund 30m vom Montageort der MP2 entfernt und ich war jetzt nicht gewillt mehere 30m Solarkabel bis in den Keller zu ziehen. Ein 5G10 Kabel vom Keller bis zur Garage liegt bereits. Die 1:1 Regel ist mir bekannt, mit den zum Start erst mal zwei Packs ist die Regel nicht ganz erfüllt.
DC gekoppelte PV wird später durch eine 11,6kWp Anlage auf dem Süddach des Wohnhauses folgen und soll dann mi einem RS450/200 (MPPT 1-3) an die Akkupacks gebunden werden. Noch weiter später wird dann das Norddach des Wohnhauses mit Modulen bestückt und damit der 4. MPPT des RS450 belegt. So der Plan.
Aber nun zu meinen Fragen wo ich gerade etwas auf dem Schlauch stehe:
Angenommen der Fronius erzeugt gerade 6kW, die Grundlast im Haus beträgt rund 250W pro Phase nur auf beispielsweise L1 wird die Waschmaschine gestartet und gönnt sich 2,5kW fürs Aufheizen der Lauge. Die Belastung ist also asymetrisch L1 = 2750W L2 = 250W L3 = 250W. Liefert der Fronius dann asymetrisch? Oder symetrisch und einer der MP2 wechselt von Laden auf Erzeugung während die MP2 von L2 und L3 weiter laden?
Was sagen eure Erfahrungswerte zur Dimensionierung des Fronius, reicht bei der Dachneigung ein SYMO 5.0-3-M oder 6.0-3-M da im Sommer die Modultemperatur eh steigt und in den Übergangsmonaten die Sonne sowieso zu tief steht?
Ich möchte mich schon mal für Unterstützung bedanken!