Leider sind die Zellen so schlecht balanciert, dass sowohl im oberen als auch im unteren Bereich jeweils eine Zelle sehr früh ausbricht und das BMS den Über-bzw Unterspannungsschutz dieser jeweiligen Zelle auslöst, lange bevor die Gesamtspannung des Akkupacks kritisch wäre. Die brauchbare Kapazität des Akkus ist also stark eingeschränkt.
Da der Akku in einer aufschraubbaren Metallbox ist, hatte ich gehofft, die Zellen in Parallelschaltung ausbalancieren zu können.
Aber leider nein, die Anschlüsse der Zellen, Busbars und BMS sind verschweist !
Wie kann ich nun vorgehen um dennoch eine bessere Zellenbalance hinzubekommen?
Ohne ein Bild vom Innenleben zu haben, würde ich zuerst die Zellen einzeln genau auf 3,6V mit einem Labornetzteil laden.
Wenn das noch nicht ausreicht oder wenn immer mal wieder ein Balancing nötig ist, würde ich mir einen 8S Balancer von HELTEC kaufen (um die 50€), den Akku so gut es geht volladen und dann den Balancer anschließen. Falls anschrauben nicht geht, dann ggf. mit (Krokodil-)Klemmen.
PS: Sind die Zellen wirklich verlötet oder eventuell verschweißt? Das wird i.d.R. per Laser gemacht.
Ich würde dann allerdings mal kucken wie sich die einzelnen Zellen bei starker Entladung verhalten, es könnte ja auch sein das eine Zelle defekt bzw teildefekt ist.
Beim Entladen sollte die Spannung der Einzelnen Zellen eigener massen gleichmäßig abfallen, dazu musst allerdings sicherstellen das die Zellen vorher wirklich alle voll waren aus diesem grund auch auf 3,6 Volt LAden.