Verschraubung LTO Zellen rostet

Hallo,

ich habe mir gebracht einen LTO Akku gekauft (ursprünglich ist dieser von Bluesky) wo ein BMS hinzugefügt wurde. Da ich ein Problem damit hatte (Spannung liegt am Gehäuse an) habe ich das Gehäuse geöffnet und gesehen dass bei ein paar Zellen die Muttern start verrostet sind.

Woher kann das kommen? Es betrifft in Summe 5 Verschraubungen. Aus welchem Material die Muttern bzw. die Zellenkontakte sind weiß ich leider nicht. Kann es da zu einer Reaktion zwischen den beiden kommen?

Gute sehen so aus:

Die zweiten Muttern befestigen die Leitungen vom BMS, sind also nachträglich hinzu gekommen.

Woher die Spannung am Gehäuse kommt habe ich auch noch nicht herausgefunden. Es kann bis auf 0.5V einer Zelle zugeordnet werden. Ohmmeter misst keine Verbindung, wenn man die Spannung am Gehäuse belastet bricht die Spannung auch gleich ein. Ich vernute dass die Spannung aber auch mit der Korrosion zusammenhängt.

Zellen sind Yinlong 66160 2.3V 40AH

Hat jemand eine Idee für mich?

Normal sind es Edelstahl Muttern. Habe auch nur verzinkte und ist alles ok.

Vermute extreme Luftfeuchtigkeit.

Ps: Wurde die Verbindung zu Alu ordentlich gemacht? Hat seine Tücken damit gute Übergangswiderständ entstehen.

OK, danke für die Info. Ich habe leider keine Benachrichtigung gesehen bei der Antowort, daher die späte Reaktion.

Die Verbindungen zwischen den Zellen gehen auf eine Leiterplatte, da ist kein Alu.

Die Anschluss Fläche und der Bolzen der Zellen ist Alu. Edelstahl ist normal nicht magnetisch, je nach Ausgangsmarterial. China Muttern? Hier scheinen es magnetische, also eher verzinkte Muttern zu sein. Habe zufällig eine Bluesky Zelle. Da muß aber einiges zusammenspielen für so ein Ergebnis.

Der Begriff Edelstahl sagt wenig über die Rostempfindlichkeit aus.

Die Flanschmuttern sehen schon sehr interessant aus.

So ein Ergebnis erzielt man zB indem die Oberfläche aktiviert - zB in Salzsäure abkocht und dann blank montiert.

:smile: