Vergütung nach EEG in 2025

Hallo,

ich habe am Freitag die erste Jahresabrechnung nach der EEG Vergütung erhalten.

Die 21 jährige Anlage hatte eines der besten Jahre mit rund 1000 kWh/kwp.

Vergütet wurde jede kWh mit 3,793 ct :smiling_face_with_tear: .

Selbst bei über 30 kWp ist man bei einem Weechselrichterausfall sehr schnell an einer Nullnummer.

Passt doch.
Nachdem die Anlage 20 Jahre gefördert wurde, erhältst du nun den Jahresmarktwert Solar (gedeckelt auf 10ct/kWh) abzüglich Vermarktungspauschale.

Du kannst natürlich auch in die Direktvermarktung einsteigen, aber dann gibts halt bei Negativpreisen keine Vergütung und keine Produktion mehr (Anlage muss Fernsteuerbar werden für den Direktvermarkter, siehe §10b EEG)

Für den Tausch von defekten Wechselrichtern, etc sollten Rücklagen der letzten Jahre vorhanden sein, oder hat sich die wirklich erst nach 20 Jahren armortisiert?

Sehr oft wechselt man bei Anlagen die aus dem EEG gefallen sind auf Eigenverbrauch.

Der Tausch vom WR und Akku amortisiert sich je nach Verbrauch sehr schnell (~5 Jahre)

Es gibt mittlerweile auch AC-Speicher die teilweise auch in Verbindung mit einem BKW vorgesehen sind. z.B. Marstek Venus E oder APSystems EZHI.

Die kosten mit 5 kWh ca. 1000€
Wenn sehr sehr pessimistisch unterstellt dass man nur 150 Zyklen im Jahr fahren kann bei günstigen 24 cent Strompreis und auch nur 80 % Effizienz, dann sind das immer noch 750*0,8 * 20 cent = 120€ im Jahr bei ca. 1000€ Anschaffungspreis.

Wäre das nicht eine Option?

@ pvstrom

Die Anlage war hochrentabel, alllerdings sehe ich wenig Veranlassung versteuertes Geld der letzten 20 Jahre in ein Projekt zu stecken, das in den nächsten Jahren nur Verluste erwarten lässt.

Eigenverbrauch ist die einzig sinnvolle Alternative und soll im Lauf des Jahres umgesetzt werden.

@Ironmaster

Was ist ein BKW?

Balkon-Kraft-Werk / Steckersolargerät

Paß auf, das Du, bei Umbauten der AC Seite, nicht den kompletten Zählerschrank teuer aufrüsten/austauschen must.

>30 kVA bedeutet Heute, im Allgemeinen, eine Wandlermessung.

Dann passts doch.

Anlagen aus ~2010-2012 haben mitunter schon neue Module (Rückseitenfolienproblematik) und neue Wechselrichter. Da fängt das Geld verdienen dann erst nach den 20 Jahren mit Eigenverbrauch an.

Die Alternative wäre entsorgen und das dürfte mit Arbeitszeit erheblich teurer werden als ein neuer Wechselrichter.

Da schalte erstmal zwei Gänge zurück.

Erstmal entscheiden mit wieviel Modulleistung, mit wieviel Wechselrichterleistung, mit welchen Wechselrichtern und mit welcher Eigenverbrauchsvariante (Überschusseinspeisung oder Nulleinspeisung oder evtl. sogar Insel) du den Umbau umsetzen willst oder ob nicht gleich die komplette Anlage getauscht wird (Module kosten heute nicht mehr viel. Wenn du die Schienen weiterverwenden kannst evtl. sinnvoller komplett zu tauschen).

Die Grenzen und Anforderungen haben sich in den letzten 20 Jahren verändert. Mitunter daher z.b. der erwähnte Umbau auf Wandlermessung notwendig.

Da schalte erstmal zwei Gänge zurück.

Erstmal entscheiden mit wieviel Modulleistung, mit wieviel Wechselrichterleistung, mit welchen Wechselrichtern und mit welcher Eigenverbrauchsvariante (Überschusseinspeisung oder Nulleinspeisung oder evtl. sogar Insel) du den Umbau umsetzen willst oder ob nicht gleich die komplette Anlage getauscht wird (Module kosten heute nicht mehr viel. Wenn du die Schienen weiterverwenden kannst evtl. sinnvoller komplett zu tauschen).

Die Grenzen und Anforderungen haben sich in den letzten 20 Jahren verändert. Mitunter daher z.b. der erwähnte Umbau auf Wandlermessung notwendig.

Weshalb zurückschalten?

Ende des Jahres stehen 70 kWp zum Eigenverbrauch zur Verfügung, drei Anlagen, die quasi keine Degradation erkennen lassen.

Da sehe ich keinen Anlass in neue Module etc zu investieren.

Der Anschluß verfügt bereits über eine Wandlermessung, was der Umsetung durchaus entgegenkommt.

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Es kam hier der Eindruck rüber, das du mit deinem Post hier, nach Ratschlägen fragst wie es denn mit der Anlage weitergeht.

Das es mehr in Richtung Anlagen Vorstellung bzw. du schon einen Plan in der Hinterhand hast war definitiv nicht ersichtlich.

Bevor die Leute also ihre Lebenszeit investieren und gut gemeinte Vorschläge bringen, wäre es doch sehr hilfreich von dir eine Zielsetzung zu bekommen?

Bei einer Anlage mit 70kWp (gerade das erste mal erwähnt) dem noch unbekannten aktuellen Stromverbrauch und dem Wunsch den WR erstmal so lange wie möglich weiterzuverwenden und alles möglichst günstig könnte man dort Empfehlungen machen, wenn gewünscht?

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Danke für den Einwand, war mir leider nicht bewusst, daß es hier zu Missverständnissen kommen könnte.

Wenn ich etwas weiter im Projekt bin stell ich weitere Fragen zur Umsetzung. :hugs:

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