Vergleich Wärmepumpe ./. IR-Heizung

Bei uns in der Kommune liegt das Medianeinkommen für Erwerbstätig bei unter 2.500 Euro/Monat. Also ein Monatseinkommen für eine installierte Klimasplit. :blush:

Ach so wird da kalkuliert :laughing:

Nach meinen Informationen werden allein die Heizkosten im vollen Umfang vom Amt übernommen, nicht allerdings die Stromkosten.

Am Ende heizen aber eh alle elektrischen Geräte in der Wohnung (mehr oder weniger) den Raum auf…:wink:

Müsste dann wohl einen eigenen Zähler geben wenn man den Heizungsstrom getrennt abrechnen will.

Bei 8000kWh würde ich davon ausgehen, dass das ca. 4-5 elektrische Heizkörper sind. Diese durch 5 LLWPs zu ersetzen kostet in meiner Gegend deutlich über 20000 Euro. D.h. mit deinen Werten sind das min. 14 Jahre, wo diese nicht defekt sein dürfen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so eine LLWP viel länger als 15 Jahre hält. Dazu kommt noch Wartung. Bei Vermietung wird wohl der Hausmeister kommen müssen, der die regelmäßig sauber macht. Weiterhin gibt es noch das Risiko, dass sie im Winter vereisen. Meiner Meinung geht diese Rechnung nur bedingt auf.

Ich denke eine Kombination aus LLWP im Wohnzimmer und die restlichen Zimmer mit elektrischen Heizkörpern macht ggf. mehr Sinn.

Das würde sich auf jeden Fall deutlich schneller amortisieren, sind die tief hängenden Früchte.

5 IGs für 20.000 Euro ist aber schon sehr hoch. Typisch ist das nicht, wir haben hier ja einen Thread mit zahlreichen Kostenvoranschlägen, danach zahlt man nicht so viel. 8000kWh, das wären ja nur 4kW Heizlast. Gehen wir mal von 2 Stück 2er Splits aus mit 4kW Nennleistung, Solche Anlagen gibts für 2000 Euro brutto, also 4000 Euro insgesamt. Das lässt sich inkl. Kleinmaterial locker für insgesamt 10.000 Euro umsetzen. Keine Frage, es wird zugelangt, aber bei 10.000 Euro gibts noch genug zum Zulangen.

5 Perfera/Stylish Single Splits mit 75m Kältemittelleitungen, teuerstes Angebot über 26000.

Da geht aber noch was - ich könnte es dir für 30T vermitteln :laughing: :see_no_evil_monkey:

Das ist eben der Wahnsinn, die Preise für Montage sind völlig abgehoben - das wird sich aber sicher ändern in Zukunft :+1:

(weil da wird es immer noch schlimmer werden… :see_no_evil_monkey: )

1 „Gefällt mir“

Bei den Preisen wäre das sehr interessant für Länder wie Polen, Tschechien oder Ungarn, einfach mit einem Installationstrupp nach Deutschland zu kommen und die Arbeiten für die Hälfte anzubieten. Gilt auch für LWWP und PV-Installation. Mich wundert es, dass es da nicht schon mehr Aktivitäten in die Richtung gibt.

Der Monatslohn in Ungarn liegt bei 400-500 Euro netto. Für die ist das wirklich sehr attraktiv.

Das kann ich für die letzten 5 Jahre nicht bestätigen, da gab es deutliche Preissteigerungen.

Eine elektrische Heizung dürfte auch in 50 Jahren noch funktionieren. So eine LLWP dürfte 10-15 Jahre halten. Beim ersten Wechsel hat man schon das Problem, dass es keine R32 LLWPs mehr gibt. Ob man die existierenden Kältemittelleitungen noch verwenden kann ist fraglich. Wie Multisplit zukünftig umgesetzt wird ist auch fraglich, R290 halte ich für unwahrscheinlich.

Und wenn du mit Strom heizt auch die Stromkosten fürs heizen. Als ich mal in der Lage war, hatte ich H4 bekommen und sollte meine Heizkosten mitteilen. Konnte ich nicht. Geheizt wurde mit einem alten Strom-Ölradiator und einer LLWP. Hing aber alles nur an einem Zähler. Das wollte man nicht. Ja aber ich bin nur Mieter, ich KANN da keinen weiteren Zähler einbauen lassen. Am Ende lief es darauf hinaus, dass wir die Pauschale für Strom, die in H4 vorhanden ist, abgezogen haben von den Gesamtstromkosten. Zu der Zeit heizte ich eine Dachgeschosswohnung mit um die 50qm, 1mal die Woche baden (ansonsten duschen, mit Durchlauferhitzer, Heizlüfter im Bad), jeden Tag kochen mit 3000kWh p.a. Die Differenz wurde mir daraufhin bezahlt. Ist aber auch knapp 20 Jahre her.

Ein geeichter und plombierbarer Zwischenzähler paßt in jede Verteilung oder auf die C-Schiene oben im Zählerschrank. Braucht also keinen eigenen Zählerplatz und kann von jedem Elektrischen in 0,nix eingebaut werden.

Würde ich nicht gerade anfangen, wegen dem Wahnsinn der von den Genossen aus Berlin kommt, meine Mietshäuser zu verkaufen, wäre eine LLWP + Infrarot + Zwischzähler (für die Harzer) inzwischen eine echte Option.

Ergänzung: Alleine die Kosten von Techem und Ista für die Ablesung und Abrechnung steigen seit Jahren extrem an. Davon könnte man schon 1-2 Monate elektrisch heizen.

Nein, hätte hier nicht reingepasst. Da ist nur oben eine Schiene gewesen in einem Mini-Kasten. Man hätte die gesamte Elektrik neu machen müssen, weil bei einer Änderung einer Anlage, und das hätte darauf hinauslaufen müssen, der gesamte Zählerkasten im Keller hätte getauscht werden müssen.

1 „Gefällt mir“

Nicht geeicht, aber evtl pragmatisch…

https://www.amazon.de/-/en/gp/aw/d/B0FG89D656/ref=ox_sc_act_title_3?smid=A1TTJUEIJVSHLP&psc=1

Ok, bei Uraltanlagen mag es eng werden.

Meine Häuser haben alle, nach dem Anschluß der Westgebiete vor über 30 Jahren*, irgendwann neue Zählerschränke bekommen. Die haben oben, über jedem Zählerplatz, noch eine 12 TE Schiene auf der nur eine Kellersicherung sitzt.

  • könnte Spuren von Humor enthalten

Vor 20 Jahren? Neeee. Und ein Steckdosen-Gerät hatten sie ausgeschlossen.

1 „Gefällt mir“

Wenn etwas bürokratisch richtig laufen muss, ist man ja in Deutschland nicht pragmatisch. Dann müsste die Arge ganz offiziell Zwischenzähler einbauen lassen. Das wäre vermutlich zu teuer und die bekommen sowas nicht organisiert. Also wird es einfach nur über Pauschale gemacht.

Bekannter hatte das mal, Etagengasheizung ausgefallen und er musste mit Ölradiator heizen für 3 Monate. Arge hat den typische Jahresverbrauch an Strom vorher genommen und den Mehrverbrauch bezahlt.

1 „Gefällt mir“