Verbrauchsdaten Leon596 - 350m2

Juni - 236kwh Gesamt

9 kwh Heizen
227 kwh Kühlen

Den Luftentfeuchter den ich im Keller aufgestellt habe hab ich jetzt mal unter Kühlen zusammengefasst da der nur im Sommer läuft.

Wie ich zukünftig ausrechne was generell in welchem Monat zum Heizen/Kühlen von der PV kam und was konkret Netzbezug war weiß ich noch immer nicht wirklich.
Jetzt im Sommer ist es ja zumindest mal offensichtlich.

Juni-Bilanz

Das ist auch nicht so ganz trivial, wenn man nicht einfach sagt, mein Stromverbrauch ist 30% zum Heizen, sagen wir 210 kWh und 10% vom gesamten Verbrauch von 700 kWh kam im Dezember von der PV, also 70 kWh von der PV *0.3 = 21 kWh.

Meine Fragestellung: Wieviel mehr an Netzbezug habe ich, weil ich statt mit Gas jetzt mit Splitklima und BWWP arbeite und wieviel mehr wäre es ohne PV bzw ohne PV und Akku. Also wieviel Strom kann ich mehr selber nutzen dank WP. Hab mir da was mit Claude schreiben lassen, was meine Verbrauchsdaten der WP, die PV Erzeugung und den Netzbezug/Einspeisung aus HomeAssistant ausliest und das ganze zeitaufgelöst simuliert, auch mit anderem Akku etc. Hab ich hier irgendwo auch beschrieben, war erwartungsgemäß recht ernüchternd…

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es sind ja nur 2 Räume, die mit den 579 kWh über die Saison beheizt wurden. Fürs ganze Haus sieht das anders aus.

Das ist aber auch sehr beachtlich, welche 80m² Wohnung wird schon mit 170 Euro pro Jahr beheizt?

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“80m² mit ungedämmten Wänden mit 579 kWh über eine Heizsaison zu beheizen, ist doch sensationell gut. Das sind ja gerade mal 170 Euro Heizkosten.

Mal wieder ein schönes Beispiel, wie sparsam man durch den Winter kommen kann mit Split-Klima.”

Das wurde geschrieben.

Die Antwort war, dass keine Wohnung mit Split Klima geheizt wurde, sondern nur 2 Räume- wobei Küche u Schlafzimmer mutmaßlich nicht hoch geheizt wurden- und das ganze auch keine 80m2 sondern 32+32 qm ausmacht.

Letzten Winter waren es 1.086kwh für meine Wohnung (Haus etwas übert 5.000kwh) bei allerdings sehr viel mehr Komfort und auch bedeutend(!) höherer Temperatur. Aber ja. Bedarfsgerecht mit Pullover sind unter 600kwh definitiv realisierbar.

Und 64m/2 ist nicht korrekt da der Flur keine Heizkörper besitzt und für nen Flur a) eher groß ist und noch den Eingangsbereich für das Geschoss obendrüber/Treppenhaus beinhaltet. Und das wird durch die umliegenden Räume halt mitgeheizt.

Lediglich die 5m2 Badezimmer sind/waren halt noch über die Fußbodenheizung.
Also lass es.... 75-76m/2 oder so sein. Auf den m2 genau hab ich den Flur nicht gemessen.

Ja eben drum.
Heizung ist halt als zusätzlicher Verbraucher zu sehen der neu dazu kam wie du es sagst.

Am liebsten wäre es mir eine Logik/Zähler in Home-Assistant zu bauen.
Wenn man alle Verbrauchswerte und Verläufe via Grafana exportiert bekommt ChatGPT da schon was gebastelt wo ich durchaus der Meinung bin es kommt +-3% hin.

Aber man will es ja nicht immer neu rechnen mit Exporten sondern im Best-Case immer schon direkt eine Anzeige haben. Und da scheiter ich das mit sinnvollem Aufwand gut hinzubekommen.

Und klar. Die nächste Frage ist dann wieder... was gewichtet man wie.
Ein E-Auto kam auch dazu. Teilt man das? Rechnet man das E-Auto priorisiert? Oder die Heizung. Goldweg gibts vermutlich eh nicht.

Ungefähr 23,5% des Heizbedarfes konnten von der PV-Anlage gedeckt werden.
76,5% waren Netzbezug. Eingangsbeitrag dementsprechend aktualisiert.

Disclaimer:
Es ist schwer auszurechnen und faktisch nicht zu 100% korrekt.

Wenn die Klimaanlage PV-Strom genutzt hat (der ohne die Klimas in die Batterie hätte fließen können bis 100% SOC um zu einem späteren Zeitpunkt wieder das Haus zu speisen) wäre der Anteil der Klimaanlagen im Dezember und Januar sicherlich bei quasi 100% Netzbezug statt 92% bzw. 94%

Was relativ deutlich wird. PV von November-Februar kann man fast vergessen.

Nächster Winter wird aber insofern interessant, dass die PV erweitert wurde.

Bis 25.4 hatten wir 9,6KWP auf dem Dach + 1,56KWP Balkonsolar
Ab 25.4 wurde nochmal mit 19,6KWP erweitert.

Batterie 34KWh Victron-System selbst gebastelt.
2x17kwh-Blöcke. Ist auch sinnig, da in der Regel der SOC nach der Nacht auch jetzt im Sommer zum Großteil bei 35-45% ist und noch ne Sauna dazukommen wird.

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Und so kommt es eben darauf an, wie man rechnet.

Ich rechne beispielsweise so:
PV-Anlage - Haushaltsverbrauch - Heizen - E-Auto. Weil letztlich habe ich das gekauft um Stromkauf einzudämmen.
Heizmittel hätte ich sowieso kaufen müssen.
Fortbewegungsmittel hätte ich sowieso kaufen müssen.

Und dann gibt das ein anderes Bild. Wenn du dann mit deinen vorigen 10kwp den Hausbedarf deckst, dann kannst du gucken was du benötigt um heizen oder E-Auto zu decken.

Da hat jeder seine eigene Methode, ich finde das so rum jedenfalls einfacher.

Keep it simple hilft mir in aller Regel. Wir haben komplett umgestellt, Zweifamilienhaus und 4 BEV. Einer davon ist allerdings ein E-Scudo mit etwas höherem Verbrauch. In den dunklen Monaten brauchen wir 12.000kWh für Haus, Heizung und Mobilität - also für alles, das klingt erstmal viel. Von den 3.000€ kann man aber 1.200€ THG-Prämie abziehen, 4 mal KFZ-Steuer, Schornsteinfeger u.s.w.. Auch Wartung und Verschleiß sind günstiger. Jetzt erkennt man die wahren laufenden Kosten und die sind sehr überschaubar.

Ja ich rechne für mich auch so. Die Amortisationsrechnung zu doppeln ist ja faktisch auch falsch.

Was Amortisation von Heizung und E-Auto angeht rechne ich mit den Preisen des Stromanbieters (und Vergleiche mit Heizöl bzw Benzinpreis) und sehe die PV dafür als komplett eigene Amortisationsrechnung. Das untereinander zu vermischen führt ja sonst nie zu einem wirklich sauberen Resultat.
Wobei natürlich die Anschaffung von Klima-Anlagen, Durchfallerhitzer :face_with_peeking_eye: und E-Auto die Amortisation der PV positiv beeinflusst.

Mich hats hier nur interessiert wie viel vom Strom zumindest grob näherungsweise denn von der PV gedeckt werden kann.

Im Monat Juli komme ich auf ca 83kwh Kühlen und 3kwh Heizen :rofl:

Erscheint mir trotz der hohen Temperaturen von den Werten ganz gut verglichen mit den Anderen von Euch. (dass die meisten Räume aber auf 25.5°C laufen spielt bestimmt auch ne Rolle)

PV-Anlage schaut für Juli so aus

Ich rechne gerade viel mit neuen Darstellungen im Home-Assistant bezüglich der Effizienzberechnung und sammel viele Daten da die SEER/SCOP-Angaben in Onecta in der Realität nicht korrekt zu sein scheinen.

Den Eingangsbeitrag aktualisiere ich denke ich am Ende der Kühlsaison nochmal ausführlich mit echten Werten und auch brauchbaren Effizienzwerten dazu weil ich dann auch nochmal besser auseinanderrechnen kann welche Anlage Heizverbrauch und Kühlverbrauch hatte und welche Wärmemenge welchem Betriebszustand zufällt.

Habe alle Anlagen mit Ansaugluft und Ausblastemperatursensor versehen und messe auch die Feuchte dazu. Das sollte bessere Rückschlüsse zulassen.

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Das Heizen war wohl ein Fehler? OneCTA berücksichtigt in seinen Zahlen wohl nur das Außengerät, hab da nen extra 3em für die beiden und meine BWWP

Im Monat Juli komme ich auf ca 83kwh Kühlen und 3kwh Heizen :rofl:

Erscheint mir trotz der hohen Temperaturen von den Werten ganz gut verglichen mit den Anderen von Euch. (dass die meisten Räume aber auf 25.5°C laufen spielt bestimmt auch ne Rolle)

Da fließen so viele Faktoren mit. Deswegen sag ich immer, der Verbrauch ist dann mehr oder minder egal, wenn man es sowieso erzeugen kann.
Gestern noch hatten wir Besuch, der sagte, er kühle im Dachgeschoss nicht, Schlafräume, weil die auch jetzt bei den Außentemperaturen nicht über 24°C würden. AUSSER es ist eine Woche lang so warm, das war aber dieses Jahr nur 3 mal der Fall. Dann ist es auch wärmer und unerträglicher. Aber das Dachgeschoss sei neu gedämmt worden. Klimaanlagen würde ja Fressen und kosten.

Habe ich dann erklärt, 5 Klimasplits mit Einbau, aber nicht vergleichbar mit Markengeräten: 10 000€. Dazu können wir mit denen heizen. Und ein geschätzter Verbrauch zum kühlen für einen Sommer sind 1000kWh. Die wir erzeugen. Damit entgehen uns umgerechnet 10ct die kWh. Also 100€ Betrieb. Auf meine Frage, was die Dämmung denn gekostet habe waren die aufgerissenen Augen mir Antwort genug. Habe im Wonzimmer mal das Probenstück hinter der Dachschrägen aufgeklappt, damit man sehen kann, dass da keine Dämmung hinter ist.

Du kühlst 80qm teilweise auf 25,5°C mit 80kWh. Wir kühlen die gesamten 150qm runter auf 24°C mit 300kWh.

Ich find immer: Es muss passen. Zudem ist das Wichtigste und die Essenz aus diesen Erkenntnissen, das keine Anlage der Anderen gleicht, aber auch die Gegebenheiten immer Andere sind und: Jeder hat es anders gern behaglich!
Und diese gefühlte Behaglichkeit, die muss man einfach vermitteln. Was habe ich? Was will ich? Dann erst kann man Lösungen hier im Forum finden. Gerade diese Unterschiedlichkeit (z.B. deine Anlage, die von Jens, von WIN und meine) zeigt die Schwachstelle von pauschalen Lösungen. Es gibt Richtlinien, um sich auszurichten. Und es gibt Bedarf.

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Also wir haben ein EFH mit 160m2 Bj. 2019, also gut gedämmt. Süd- und Westseite aber quasi voll in der Sonne den ganzen Tag. Unser Elternschlafzimmer sowie die beiden Kinderzimmer und das Wohnzimmer sind klimatisiert. Ich werfe die Anlagen in der Regel morgens um 10 Uhr an, meistens gegen 19-20 Uhr aus (kommt bisschen auf AT an) und stelle sie auf 23,5 - 24 Grad ein, faktisch sind es dann 23° C Raumtemperatur.

Verbrauch fürs Kühlen:

Mai 26: 50 kWh

Juni 26: 138 kWh

Juli: 115 kWh

Spitzenreiter waren der 26. und 27. Juni mit jeweils 15 kWh Verbrauch, die Tage davor ca. 10-12 kWh

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Nö. Das Wohnzimmer ist so schlecht isoliert, dass es an den paar kalten Tagen bei 21°C aufm Sofa einfach zu kalt gewesen wäre, das wird schon passen. :sweat_smile:

Nein, es sind ja tatsächlich über 300m2 mittlerweile. Aber wahrscheinlich spielt es auch eine Rolle, dass das EG immer ganz gerne lange Kühl bleibt und das OG noch das Dachgeschoss drüber hat was nicht benutzt wurde. Wie Ihr schon sagt, viele Faktoren.

Ich fand es nur darum interessant, weil mein Heizverbrauch ja jeden Rahmen sprengt verglichen mit Euch. Da war ich etwas erstaunt, dass es beim Kühlen im Verhältnis hingegen gar nicht so übel ausfällt :grinning_face_with_smiling_eyes:

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Ist hier genauso. Unten in der Wohnung ist es ganz lange kühl, da muss es schon tagelang warm sein. Dann MÜSSTE man kühlen. Man kann aber auch bei 28°C auf der Couch liegen und gefühlt sterben. :wink:

Wenn ich bedenke, dass ich unsere 150qm mit ca. 3000kWh Strom beheize und unten eine schier unendliche Zahl (jaja, übertrieben) genutzt wird, dann sind die Werte doch in Ordnung. Bin wirklich gespannt was die 16KW Wärmepumpe dieses Jahr unten macht.

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