Verbrauchsdaten Leon596 - 350m2

Winter 2025/2026 - 350m2

Voller Angriff, komplettes Haus seit November25 jetzt mit Klima beheizt!

Winter 2024/2025 - 80m2

Verbrauch 12.Oktober bis Heute 12.April

Leon Büro: 452kwh
Leon Küche/Schlafzimmer: 127kwh

Total: 579kwh
Flur unbeheizt. Badezimmer noch an alter Ölheizung.

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80m² mit ungedämmten Wänden mit 579 kWh über eine Heizsaison zu beheizen, ist doch sensationell gut. Das sind ja gerade mal 170 Euro Heizkosten.

Mal wieder ein schönes Beispiel, wie sparsam man durch den Winter kommen kann mit Split-Klima.

Interessant wäre, was du darüber an Öl eingespart hast. Oft ist das deutlich mehr, als man über den SCOP meinen würde.

Bei der 2er Daikin Multisplit sagt man ja eigentlich, dass die sich noch recht gut regeln lassen. Wo waren da die Probleme? Und welches Außengerät hast du da?

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Finde ich auch! Man muss dazu sagen, dass nicht jede Wand eine Außenwand ist.
2 Erker und ein bisschen Schräge die natürlich auch gedämmt wurden.
Sonst wäre es wahrscheinlich doch noch ein bisschen mehr.
Aber ich denke wenn das Bad noch dazu kommt und die Küche auch im Dezember schon mehr geheizt wird kann man mit 700kwh gut hinkommen.
Da kann man überhaupt nicht meckern.

Was man an Öl gespart hat ist schwer zu sagen weil gleichzeitig gedämmt wurde und das komplette restliche Haus und Nutzungsverhalten ja auch am Verbrauch hängt.
3.500 Liter im Jahr hatten wir sonst. Jetzt hatten wir den Winter 2.000 Liter.
Mama und Papa waren im Februar aber 3 Wochen im Urlaub wo es kalt war, da stand die Heizung tiefer. Und es fehlt natürlich ein halbes Jahr Warmwasser in der Aufstellung.
Glaub eine Seriöse Aufstellung kann man da noch nicht treffen.

Wenns glatt läuft kann ich nächsten Winter da einen guten Vergleich aufstellen weil da kann die Ölheizung wahrscheinlich aus bleiben.
(mindestens 2x Multisplit und 2x Single Split (vielleicht auch 3x) folgen im Rest des Hauses noch und wahrscheinlich 2x Luftentfeuchter für Räume die aktuell eigentlich keinen Heizbedarf haben)

Das mit der Multisplit passt an anderer Stelle vielleicht in der Ausführlichkeit besser, hab dazu auch einen Thread. Out of the box taktet die 6-7x pro Stunde egal was man macht.
( 2MXM40A9 + 2x2KW Innengerät)
Das find ich einfach nicht gut. Via knx, Hysterese und Bedarfssteuerung konnt ich das auf 4-6 takte am Tag reduzieren. Das ist ok. Für Mama und Papa sind auch Multisplits geplant, da will ich dann mit Faikin schauen. Bin gerade dabei Faikin bei mir selbst auszuprobieren.

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Ja, das ist nicht gut, kenne ich so aber auch von meinen Single-Splits von MHI. Kann man aber in den Griff bekommen, auch ohne Automatisierungslösungen. Bei uns ging es über den Umbau des Sensors. Diesen Winter ist da damit super gelaufen. Sensorumbau - wenn man einmal weiß wie, ist in 2 Stunden erledigt.

Bei Daikin ist das mit dem Sensorumbau nicht ganz so einfach, dass typischerweise ein SMD-Bauteil aufgelötet. Da muss man zumindest Löterfahrung haben.

Schön niedriger Verbrauch, Chapeau

Aber wie sieht es mit den Außenwänden aus? Wenn nicht gedämmt, dann gibt es Wärmeabfluß, ob man will oder nicht. Wenn man die Luft im Raum auf Temperatur hält und das auch nur tagsüber, sollten sich schwarze Flecken an den Wänden bilden. Wie hoch war denn der Verbrauch vor dem Klima-Trick?

Wie in Beitrag #3 geschrieben lässt sich das leider nicht ganz auseinanderrechnen.

Schlecht gedämmte Wände heißt ja nicht, dass es völlig ungedämmt ist.
Aber halt deutlich schlechter als der Rest (Decken/Schrägen sind neu gedämmt worden) Mit dem Infrarotthermometer mess ich an den Außenwänden immer 2-3°C weniger. An den Kniestöcken in den Ecken eher 4-4,5°C weniger.
Eine Außenwand ist mit Perlite ausgeblasen worden.
Die anderen beiden Außenwände/Kniestöcke/Erker-Außenwände nicht.

Das Büro ist am schlechtesten isoliert bzw. hat die meisten Außenwände.
Da verliere ich über Nacht wenn die Klima 12h läuft/12h aus ist im Winter über die Nacht etwa 4-4,5°C.
Gut, vermutlich auch, weil der Raum am Meisten von mir geheizt wird und ein Teil des Wärmeverlustes nicht nur nach draußen passiert sondern auch zu den Nebenräumen.

Habe aber die ganze Wohnung mit Lunos-Lüftern gemacht.
Solche Dinge wie Falsch lüften sind daher nicht möglich und die Lüfter sorgen durch den Keramikkörper halt auch nochmal dafür, dass über 90% der Wärmeenergie gehalten wird.
(Die Lüfter hab ich aber nicht aus Energiegründen gemacht. Das würd sich auch niemals rentieren. Sondern ich bin einfach zu faul zu lüften. Wenn man 1x renoviert, dann richtig)
Bei 4°C Temperaturdifferenz haste keine Flecken an der Wand. :grinning_face:

Das Problem hatten wir im Erdgeschoss in der Veranda am Büro meiner Eltern früher gehabt.
Das haben wir etwas nachgedämmt und danach ist das nicht mehr passiert.
(waren Infrarot gemessen auch weitaus mehr als 4°C Temperaturdifferenz)
Aber da sind jetzt ganz generell die 45 Jahre alten Holzfenster der Schwachpunkt.

Bei mir sind die Fenster Neu gekommen.


Edit:
Wie gesagt, eine einigermaßen bessere Vergleichsaufstellung kann ich denke ich nächsten Winter machen. Der Rest des Hauses wird auch auf Klima umgestellt, aber nicht renoviert.
Die benötigte Heizlast in dem Bereich des Hauses ist höher einfach wegen der Fläche.
Das sind nochmal 240m2 zusätzlich in etwa. Glaube nach dem nächsten Winter kann ich zumindest +-10% dann was zu den Kosten sagen.

Wenn man sich das Jahr ansieht und ein ganzen Gebäude betrachtet, ist es gar nicht so schwer, sich ein Bild zu machen.
Du schreibst, war 3.500 l Heizöl, bei 80 + 240 =320 m² Wohnfläche.
Pi x Flaschenbier Energieausweis: 3.500 l x 10 kWh/l = 35.000 kWh / 320 m² = 110 kWh/m²/a.
Das ist nicht so schlecht, selbst wenn nicht alle Flächen gleich beheizt werden. Man wird wahrscheinlich realistisch bei 130 .. 140 kWh/m²/a liegen. Sowas ist weit weg von einem "echten" Altbau, der schon mal das Doppelte verbrauchen kann.

Wenn man die besagten 80 m² mit knapp 600 kWh/a warm bekommt, sollte man eine Arbeitszahl von ca. 7 ansetzen können, da ja mach meinem Verständnis die Klimaanlage nicht dauernd läuft. Das deutet auf einen Vergleichsbedarf von 7 x 600 = 4.200 kWh/a für 80 m² oder 53 kWh/m²/a, von der Dämmung also doppelt so gut wie der Rest des Hauses. Kann das sein?

Der erste richtige Heizmonat ist durch (Eingangsbeitrag aktualisiert)
November 582kwh

Die meisten Anlagen laufen seit 3-7.November.
Wohnzimmer war zwischendurch ein paar Tage außer Betrieb.
Wohnzimmer wird auch teilweise mit Holzofen beheizt.

Ausstehend ist noch die Multisplit für die Badezimmer und der Durchlauferhitzer.
Alle Anlagen laufen nach Zeitplan mit Heizpause in der Nacht.

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Der erste echte Heizmonat ist jetzt mit dem Dezember25 durch und endet mit 916kwh.
Teil des Untergeschosses wegen Urlaub (Büro/Besprechungszimmer) aber jetzt in der Kalt-Periode von 23.12-31.12 nur auf 12°C geheizt. Das wird sicher über 100kwh gespart haben für Dezember.
Weiterhin am bedarfsgerechten Heizen mit Heizpause in der Nacht festgehalten.
Auch bei -8°C. Das funktioniert tatsächlich in den Schlafzimmern.
Wohnzimmer hat horrende Temperaturabfälle von teils 10°C in 8h. Wenn man rechtzeitig mit aufheizen beginnt aber machbar!

In der Tabelel im Eingangsbetrag ist die Spalte COP laut Onecta ergänzt.
Das ist die COP der Geräte die einen Wärmemengenzähler haben.

Auffallend im Dezember:
Gästezimmer und Waschküche hatte ich nicht als ernsthaft Heizintensivere Räume im Kopf zumal die Waschküche früher komplett unbeheizt war. Aber die Nebenräume (beim Gästezimmer ist es der Eingangsbereich des Hauses) ist offensichtlich ein Kälteloch und das Gästezimmer muss auf 17°C gehalten werden damit es im Eingang bei 14°C bleibt.
Gutes Learning.

Was hingegen zumindest bei den Frost-Temperaturen garantiert sehr viel Strom zumindest in Nebenräumen spart ist die Anlage in der Waschküche.
Der Verbrauch ist hoch. Aber sowohl der angrenzende Wintergarten als auch eine angrenzende Garage mit Pool-Technik konnten durch teilweises öffnen von Türen jetzt Frostfrei gehalten werden.
Früher hat den Job eine Elektroheizung übernommen mit gewiss horrendem Stromverbrauch.

Die Ausgangslage von der wir kommen sind schwankend immer irgendwo ganz grob um 3.500l Heizöl pro Jahr.
Jetzt der kälteste Tag bei -7°C im Schnitt, die Temperaturen sind hier in der Gegend ja extrem ungewöhnlich (Büro war aber aus, war kurz nach Weihnachten) ist mit 81kwh geendet.
Der Dezember ist in Summe trotzdem sparsam wegen der warmen ersten Dezember-Hälfte.

Ich glaube die Jahresbilanz wird gut.
Selbst wenn ich konservativ mit 3.000l Öl nur fürs Heizen rechne in der Vergangenheit.
So entspräche das bei aktuellen Preisen 9.600kw/h Strom.
Da kommen wir niemals hin. Nichtmal im finsersten Traum :smiley:

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Wenn man nach Heizgradtagen schaut, müsstest du unter 5000 kWh auskommen. 36% vom Gesamtverbrauch ist in dieser Heizsaison schon vorbei. Wobei bei Wärmepumpe gerade die tiefen Temperaturen etwas mehr reinhauen, ist also nicht so linear, wie bei anderen Heizformen.

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Du wirst lachen. Ich habe im Sommer sehr ausführlich alle Daten durch ChatGPT gewurstet von den Räumen. Zwar lag auch ChatGPT bei manchen Räumen und Bereichen von der Heizlast nicht ganz korrekt. Aber in Summe gleicht sich das erstaunlich gut aus.
Meine persönliche Prognose oder besser gesagt Motivation sind genau diese 5.000kwh.
Es kommt wahrscheinlich auch immer etwas auf die Konstellation an.
Dass in der kältesten Phase das Büro nicht geheizt werden musste hat jetzt sicher auch einen großen Unterschied gemacht.

Und was ich komplett vergessen habe nochmal zu erwähnen.
Die Räume sind definitiv ganz klar wärmer als früher. Zumindest tagsüber.
Das kommt auch noch dazu. Und der Holzverbrauch im Wohnzimmer ist definitiv geringer.

Aber mal abwarten. :slight_smile:
Aber dass der Umstieg definitiv eine sehr gute Entscheidung war kann man auf jeden Fall schon sicher sagen. Es fehlt jetzt aber immernoch Warmwasser (das rechne ich mal aktuell weil ich es nicht besser weiß mit 500l/a zusätzlich zu den genannten Litern) damit die Ölheizung auch wirklich aus kann. Immer das ewige Renovieren. Aber bald am Ziel :slight_smile:

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Über 1.600kwh Verbrauch für den Monat Januar :grinning_face_with_smiling_eyes:

Der Januar war hier bei uns verglichen mit dem langjährigen Mittel 1,4°C kälter als üblich wodurch das schon ein kräftiger Heizmonat geworden ist. Werte im Eingangsbeitrag.
Die aktuelle Heizsaison steht damit bisher bei 3.179kwh

Finde ich in der Höhe aber völlig in Ordnung. Man bräuchte 6x den Januar um das langjährige Mittel der Ölheizung zu erreichen. Völlig absurd wie teuer die Ölheizung war :sweat_smile:

Generell funktioniert aber alles wie gewünscht.
Die Räume Waschküche/Gästezimmer musste ich das bedarfsgerechte Heizen von 10h teilweise abändern in eine längere Heizphase.
Das ist aber in Ordnung. Lediglich das Wohnzimmer tut sich beim Aufheizen bei dem Wetter schwer. Ob des katastrophalen Dämmwertes halten wir dort aber am Bedarfsgerechten Heizen fest da man sonst im wahrsten Sinne des Wortes wirklich für draußen heizen würde.

Einzige Auffälligkeiten und Learnings:

  • Die Multisplit neigt zum Einfrieren
  • Schneeschutz über dem AG wäre vermutlich nicht schlecht, auch wenn die Eiszapfen die sich teilweise bilden nicht wirklich für Beeinträchtigung gesorgt haben

Änderungen:
Nachdem ich gesehen habe wie viel Strom wir durchhauen und wie verhältnismäßig “wenig” meine Wohnung braucht:

  • Ich heize mein Büro/Wohnzimmer jetzt auf 23°C statt 22°C
    → Da bin ich 14-15h am Tag drin, den Komfortgewinn kann man in Geld gar nicht aufwiegen
  • Ich heize meine Küche/Schlafzimmer jetzt auf 21,7/18,5°C statt 21/17.5°C

Generell kann ich aber sagen, von der Dimensionierung der Geräte haben wir alles richtig gemacht. Das haut alles gut hin, die kleinen 2KW-Single-Splits reichen völlig aus.

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Eingangsbeitrag aktualisiert.
Februar ist auch durch mit 1.029kwh
Der Verbrauch für diesen Winter liegt jetzt bei ca. 4.100kwh

Und gerade jetzt wo es warm wird ist es gut möglich, dass die geplanten 5.000kwh erreicht werden können.

Halbierung der Heizkosten verglichen mit der alten Ölheizung wird immer realistischer je weiter der Winter voranschreitet.

2 Negativpunkte gibt es noch zu berichten.

Die 2MXM ist einfach nicht winterfest und musste 1x mit der Gieskanne abgetaut werden.

Meine Sarara im Büro wirft bei viel Last Fehlercode F3 Discharge-Pipe-Temperature.
Der Kompressor klingt generell verglichen mit der anderen Sarara die direkt daneben steht komisch. Kältemittel haben wir mal abgesaugt und gewogen, Füllstand passt genau.
Kein Kältemittelmangel.
Weiteres Vorgehen noch unklar. Mal sehen was der Verkäufer sagt.
Ist halt ne Italo-Anlage von shop-clima.it

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Hat die ein Gucki für Öl?

März endet mit 550kwh, das kalte Monatsende hats doch noch etwas hochgezogen.
Die 5.000kwh für den Jahresverbrauch klappen möglicherweise doch nicht ganz.
Aber das passt schon so. Eingangsbeitrag aktualisiert.

Diese Woche kommen nochmal 41 weitere PV-Module aufs Dach als Erweiterung zur bestehenden 11,2kwp-Anlage.
Für den nächsten Winter muss ich dann auch mal ne Rechnung machen wie viel von dem Strom eigentlich Netzbezug war und wie viel die PV-Anlage/Speicher decken konnte.

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