die Zellspanungen in der JK BMS Anzeige springen bei mir zurzeit sehr stark. Habe hier im Forum schon recherchiert. Aktuell führe ich das Problem auf die Verwendung der Wago Paste und die unebenen Busbars zürück. Da mir die starre Verbindung zwischen den Zellen sowieso nicht gefällt überlege ich ob ich den Pack neu aufbauen soll.Die Zellen würde ich dann gerne über Kabel mit entsprechenden Rahrkablschuhen verbinden. Von der Zellenanordnung her so, dass ich die Pole alle einseitig ausrichte, so kann ich dann diagonal verbinden. Zu den Details hab ich noch ein paar Fragen:
Die Doppelterminals mit 1x50mm² verbinden? Reicht dann die Auflagefläche?
Die Doppelterminals mit 2x25mm² verbinden?
Die Doppelterminals mit 2x16mm² verbinden, weil flexibler als 2x25mm².
Wie 1., jedoch Kupferklötze mit Aufnahme für den Doppelterminal und M6 Anschluss für das Kabel fräsen lassen. (Hoher Aufwand)
ich habe / hatte mit den original Busbars auch Probleme. Ich habe die mit 1000er Schmirgelpapier auf einer Steinplatte glatt abgezogen. Wago Paste hab ich auch genommen und alles mit Isopropanol entfettet.
Danach war es dann besser. Ich hab mir auch die flexiblen Busbars bestellt aber noch nicht verbaut. Die sind etwas schmaler (15 mm) darfür aber 3mm dick. Kommst dann also auf 45mm2.
Ich hatte schon überlegt so einen Rohrkabelschuh zu verwenden:
Mit den flexiblen Busbars kommst du aber günstiger weg.
Zwei Busbars würde ich nicht nehmen oder dann überdimensionieren. Du bekommst das nicht so sauber hin das beiden den gleichen Widerstand haben und dadurch wird ein Busbar stärker belastet als der andere.
Ich habe einen 16S Akku in 3 Module geteilt. Innerhalb des Moduls verwende ich flexible Busbars von Ali. Wenn ich mich recht erinnere war die Lieferzeit ca. 5 Tage:
€ 4,32 40% Rabatt | 4 löcher Schienen Doppel-loch Bus bar M6 Batterie Stecker 200A 300A Flexible Kupfer Lose Schienen Nickel überzogene Geflochtene strap Band
Zwischen den Modulen habe ich dann von einem Terminal zum anderen 2x50mm2 gelegt mit Schaltschrank-Rohrkabelschuhen (die schmalen).
Ich hab meinen 24V Akku mit 50mm2 Kabel aufgebaut. Bei 100A Entladung hab ich 1bis 2mV Spannungsabfall zwischen den Verbindungen. Auch bei höheren Lasten über mehrere Minuten bleibt die Zell Differenz konstant bei ca 16mV.
Ich hab meinen 24V Akku mit 50mm2 Kabel aufgebaut. Bei 100A Entladung hab ich 1bis 2mV Spannungsabfall zwischen den Verbindungen. Auch bei höheren Lasten über mehrere Minuten bleibt die Zell Differenz konstant bei ca 16mV.
-- attachment is not available --
[/quote]
Hallo,
Darf ich fragen, wie lange deine Verbindungskabel sind? Also von Lochmitte zu Lochmitte, wenn es gerade wie eine Schnur liegt? Ich möchte mir auch welche anfertigen, habe aber die Zellen noch nicht. Daher kann ich nicht messen. Bitte, danke. Lg Peter
Mitte Mitte Loch hab ich 125mm gerade Länge. Im Bogen dann 116mm.
Ich hab die Kabelschuhe beim pressen eingespannt, so das der Bogen bereits im Kabel ist und die Kabelschuhe später flach aufliegen. Alles andere führt nur zu unnötiger Spannung.
Bei mir war es umgekehrt, hab die EVE Bolzenzellen mit den Doppelloch Busbars verbunden. Absolut keine Probleme. Und nein Keine Komischen Kontaktpasten verwendet.
Bateriepole mit 1000 er Papier abgerieben und mit Kontaktspray abgewischt (konserviert) Dann mit 6Nm angezogen. Und das BMS auf die Löcher die quasi zu viel sind, geschraubt. Die Übergangswiderstände passen alle und man ist sehr flexibel mit den Dingern. Würde ich immer wieder so machen
Hatte ebenfalls das Problem, daß unter last die Zellen gewaltig hin und her gesprungen sind. Ich hatte ebenfalls Wago drauf. Alles wieder enfernet und Pole etwas mit feinem Schmirgel angeraut. Seid dem keine Probleme mehr.
Einfach mal alle Übergangswiderstände im Strom Pfad kontrollieren.
Dazu reicht eine dickere Haushalts Batterie und ein Stück ((2+ m) aufgewickelter ) Schaltdraht der auch als Widerstand dient. Kurzschluss Strom um 10 A zur Orientierung. Kann man besser mit DC Zange kontrollieren.
Voltmeter mV Bereich direkt an beiden Enden anlegen oder anklemmen. Mit Testbatterie dann die beiden Teile antippen. Keinesfalls die Messleitung el. berühren, Vierleiter Methode. Man sieht vergleichend sofort die Unterschiede und Fehler, oh Graus.
Bei 10A entspräche 1 mV 0,1 Milliohm. Mit Konstantstrom (z.B. aus einem Labornetzgerät, hoffentlich potentialfrei) ergäbe es sogar ein gutes Milliohm Meter.
Alu ist nicht so simpel wie es ausschaut.
Auch nach dem Schmirgel bildet sich gleich wieder eine Oxyd Schicht.
Ein Hauch Öl vorher drauf geben solls unterbinden.