V2L als V2H nutzen

Ich weiß jetzt nicht wie du das genau meinst.
Bei einer größeren PV-Anlage hängen diverse Laderegler ( zB Victron) an einer Batterie. Das ist ganz normal für eine DC Kopplung. Es gibt keine Störungen.
Aber vielleicht verstehe ich dich auch nicht richtig

Ich weiß jetzt nicht wie du das genau meinst.
Bei einer größeren PV-Anlage hängen diverse Laderegler ( zB Victron) an einer Batterie. Das ist ganz normal für eine DC Kopplung. Es gibt keine Störungen.
Aber vielleicht verstehe ich dich auch nicht richtig
Und du bist dir ganz sicher dass die Laderegler alle auf die selbe Batterie laden und nicht über irgendein "BUS" oder sonst was mit einander kommunizieren?

Bei mir zuhause arbeiten 3 Laderegler auf eine Batterie.
2x Victron und 1x MakeSkyBlue
In meinem Womo arbeiten 2 Laderegler auf die Batterie.

Hi,

gibt's hier Erkenntnisse? Ich habe hier nämlich noch einen unbenutzten WR herumliegen und würde das gerne umsetzen.

Danke

ks4z

Ich habe diesen Posting nicht gefunden und habe mein unter

aufgemacht.

Hier meine Erfahrung:

ich habe gestern einen Growatt MIC 3300TL-X von meinem Nachbarn zur Probe angeschlossen.

Der Deye WR hat die Leistung in Betrieb gut geregelt und verteilt, da ich für den Stromverbrauch mein Auto in der Zeit geladen (AN/AUS) habe.

Die Leistung vom V2L Ioniq 5 ist 3600W, der AC Strom über Brückengleichrichter + (zur Probe) 200µF/400V war ca. 250V.

Der Growatt WR hat über den PV Eingang den Strom vom Ioniq gut verarbeitet und die Ausgangleitung ging bis ca. 2000W, also es ist noch Luft nach oben bis 3600W.

Ein PV Eingang meines Deye SUN-12K-SG04LP3-EU konnte bei dem gleichen AC Strom 250V "nur" 600W erzeugen.

Was denkt Ihr, kann ein anderer Wechselrichter mehr als 2000W aus dem Ioniq DC Strom, erzeugen?

Danke und

VG
Tenker

@kalectro Genau so mache ich das. MG4 V2L über 48V Netzteil (Mean Well SDR-480P-48 Power Supply Input 100-240VAC 5.0A Output 48V 10A) and Hoymiles 350 Mikrowechselrichter.

Gesteuert per ahoyDTU kann eine Anpassung an den Bedarf im Hausnetz erfolgen.

Sonderlich effizient ist das nicht.

PV (DC) -> Wechselrichter (AC) -> Wallbox (AC) -> MG4 (AC->DC-Akku) -> V2L (AC) -> Netzteil (AC->DC) -> MIkro-WR (DC-AC) -> Hausnetz

Insbesondere die Entladeelektronik des MG4 scheint gerade bei niedrigen Lasten nicht sonderlich effizient zu sein.

Mit DC-Wallbox und V2G (DC) dürfte das effizienter sein. Die Kosten dafür deutlich höher.

@shilbert kennst du DC-wallboxen die das können?

Sowas sollte man nur im Notfall machen, mein Ioniq5 verbraucht dabei im Standby runde 400W

der ioniq ist ja schlümmer als 3 Deye :scream:

Ganz schlecht umgesetzt von Hyundai, MG 4 dasselbe, da ist offenbar das ganze Fahrzeug hellwach, was nur für die Stromabgabe natürlich nicht nötig wäre. Mein Golf 8 eHybrid verbraucht die etwa 400 Watt, wenn ich halte, bzw. an der Ampel stehe. Sehe ich in der entsprechenden Anzeige.

BYD hat das besser umgesetzt. Z.B. der Atto 3 braucht zur Stromentnahme nicht eingeschaltet werden. Ab Minute 2 im Video. In einem anderen Video ist der Verbrauch auf dem Bildschirm zu sehen, ohne dass der Rest des Fahrzeugs eingeschaltet ist. Ich finde das nur nicht auf die Schnelle wieder. Aber die Verluste hielten sich in Grenzen.

Ich will jetzt keine Werbung für BYD Fahrzeuge machen, nur zeigen, dass es auch anders geht. Bei BYD gehört das sicher einfach dazu, so etwas perfekt umzusetzen. Schließlich kommen die aus dem Akku Geschäft und sind kein reiner Autohersteller.

@shilbert läufts das System bei dir so noch?

Man könnte doch einen 600W Wechselrichter nehmen und zwei 48V Netzteile?! Dürfte wenigstens den Verbrauch vom Auto nicht mehr so schwer ins Gewicht fallen lassen.

Hier kommt möglicherweise (Januar 2025) eine fertige Lösung: Soleis AG

Hi, ich kaufe mir diese Woche einen gebrauchten Ionic5 . Eigentlich hatte ich vor, den zumindest in der Nacht ans Haus anzuschließen. Aber der hohe Verbrauch , besonders des IONICs selber macht das Projekt gerade fraglich. oder hat mittlerweile einer eine passende Lösung?
Mein Setup wäre: Ionic 5 - V2L - Meanwell Netzteil 230V auf 400V DC - micro -Wechselrichter am Gen Port vom Deye . Ich würde dann sobald dunkel, den Solareingang vom Microwechselrichter auf das Netzteil schalten.....aber alles nicht so richtig toll..Grüße

Mit Deinem SMA Inverter wird das nicht gehen, aber für die Interessierten, welche z.B. einen Deye oder anderen Inverter mit Generator Eingang haben: Dort kannst Du einfach das V2L von deinem Auto drauf legen, und bist fertig.
Bei Deye etc. kann man dann sogar die Nutzung (-> LOAD oder -> Battery oder beides) einstellen, wobei 50% Solar Batterie und 50% Car sich i.d.R. nicht zuverlässig einstellen lassen wird.
Da der Inverter den Generator-Input je nach Last und Einstellung auch mal nicht belasten wird, wird dann vermutlich Dein Autochen den V2L abschalten - einige Autos machen das, wenn Sie keinen Bedarf/Verbraucher erkennen.
Dann könnte es noch eine Lösung sein, das man z.B. die ersten 4 Stunden am Abend den Wagen mitarbeiten lässt, und dann den GenInput vom Inverter abschalten lässt, und so dem Autochen auch eine gute Nacht gönnt.

Am ende ist das aber bei den heutigen Batteriepreisen ein gefrickele und das Geld nicht wert. Häng Dir eine 2. Batterie daneben, und fertig...

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Ich sehe hier schon die Funktionsfähigkeit mit den 3 Komponeten vor dem WR Eingang.
Alternative wäre: DC Spannung der Fahrzeug Batterie abgreifen und damit auf den PV Eingang eines PV WR gehen.

So ein Hochvoltakku eines Fahrzeugs ist gut gekapselt. Da kommt man nicht so einfach ran. Wenn man es irgendwo im Motoraum abgreifen wollte, muss auch wieder die Zündung aktiviert sein.

Für den Abgriff am CCS-Port müsstest Du Dich wiederum mit dem Ladeprotokoll auseinandersetzen.

Also ich habe Schaltpläne für den BMW i3 und komme an die HV da gut ran ….
Aber es ist ja auch so, dass der CCS Port zur DC der Batterie verbindet, aber dazu muss das Fahrzeug im Charge Mode sein …

Habe mal einen erweiterten Test gestartet. Basis war hyundai inster v2l und ein Schaltnetzteil mit 1200 Watt. Die angegebenen Widerstände passen bei inster und können bei anderen Autos abweichen, da bei V2l Unterschiede bei den Marken bestehen.

Aufbau. 4 poliger umschalter und PE Klemme. Daran Richtung auto 5 adrig mit typ 2 stecker. Phase, nullleiter, cp, pp, pe. Cp über trennertaster unterbrechbar.

Andere Seite des umschalters.

Kanal 1 Widerstand 68 ohm pp zu PE und cp zu PE. Phase, nulleiter, und PE an Schaltnetzteil 48 volt. 48 volt an balkonkraftwerk.

Kanal 2 Widerstand 680 Ohm pp zu PE und direkt an easy Charge Box. Alternativ Ladebuchse Typ2 und daran normale Ladeziegel über Standart Ladekabel mit integriertem 680 ohm.

Test wie folgt erfolgreich.

Bei Kanal 1 Stellung an inster anschließen. V2l startet. 230 Volt werden am schaltnetzteil gemessen und das Balkonkraftwerk mit 48 volt versorgt. Einspeisung ins Haus erfolgreich.

Jetzt trennertaster drücken und cp damit unterbrechen und getrennt belassen. V2L stoppt sofort. Bei getrenntem CP den 4 poligen umschalter nach 5 sek auf Kanal 2 schalten und cp dann nach kurzer 5 sek Pause wieder freigeben. Die Wallbox startet und das Auto lädt.

Fazit. Über diese y Verbindung ist ohne Wechsel der Stecker der Bidirektionale Betrieb möglich. Grundsätzlich ist es möglich das zu automatisieren. Also. CP 2 trennen, kurz warten, umschalten, kurz warten, cp wieder verbinden und dasselbe auch wieder zurück. Über Relais analog machbar via shelly smartmeter, shelly Relais und stromstoßrelais sowie Schütz. Oder besser geskriptet über relais. Oder ganz einfach über 2 Kanal Sekunden genaue Schaltuhr einen 4 poligen Schütz und einen CP trennerrelais als Tag Nacht Betrieb schalten. Wichtig immer cp einige Sekunden vor Umschaltung trennen und erst einige Sekunden nach Umschaltung wieder verbinden.

Soweit bei mir erfolgreich gelungen. Natürlich nur auf eigenes Risiko nachmachen und ohne rechtliche Abklärung meinerseits ob zulässig.

Bezüglich der automatisierung werde ich bei Gelegenheit mal weiter testen.

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Mit einer Anleitung für Schwangere und Rekonvaleszenten bitte. :rofl:

Bin gespannt wie ein Flitzebogen.

Öh…. Nur, wenn die Laderegler auch wirklich die Ladung regeln. Bei den heute üblichen Liion Batterien (egal ob NMC oder LFP oder Salz) hängt aber immer zwischen Batterie und Anschlusspolen das BMS. Und bei diesen Batterien gilt: Gibts was auf die Pole, dann entscheidet immer noch das BMS, ob die dahinter liegenden Zellen geladen werden. Gibts nix auf die Pole, stellt das BMS die Batteriespannung am Ausgang bereit. Na ja, natürlich recht vereinfacht dargestellt. Wenn die Batterien die gleiche Nennspannung haben, können da von außen so viele Spannungs/Stromquellen (“Laderegler”) dran angeschlossen werden, und auch so viele Batterien parallel wie man will. Die vertragen sich schon. LFP sowieso, die sind die gutmütigen eierlegenden Wollmilchsäue. Aber auch NMC (gibt es die noch für den Heimspeicherbereich?).
Praktisch wird man sich allerdings an die Vorgaben der Inverter/Batteriehersteller halten (z.B. nur 16 Speicher parallel).
Das gilt natürlich alles nicht, wenn auf Speicherseite noch z.B. Bleibatterien stehen, und auf der Ladeseite echte Laderegler arbeiten. Die kommen sich alle und immer in die Quere, da Sie ja nur sehen, was an ihren eigenen Klemmen los ist. Schon die Kabel zur Batterie bringen 2 Laderegler durcheinander, da hat LucasR absolut recht. Habe ich noch vor 3 Jahren probiert, seitdem einfach LiIon mit eigenem BMS und der Streß ist weg.