Das Kleingedruckte ist jetzt beim e.ON V2G Tarif raus !
... und wie zu erwarten: Mit PV Anlage nicht zulässig !
Aber viel spannender ist mal eine andere Abschätzung:
- Wieviele kWh kann e.ON durch das eAuto "schieben" und was bedeutet dies für die Batterie ?
Annahme: Das eAuto ist 10 Stunden eingesteckt und an 300 Tagen.
Dann kann e.ON 10 Std lang jeweils 11 kW bewegen, somit bei einer 60 kWh Batterie knapp einen Vollzyklus (VZ) machen oder ca. 300 km "fahren".
Macht überschlägig: 250 VZ oder 75.000 km im Jahr !, der eAuto-Eigner bekommt dafür 720 €
Oder eine andere Rechnung:
Der Eigner erhält 24€ct/Std, wie viele kWh muß e.ON mindestens "durchschieben", damit es sich für e.ON rechnet ?
Annahme: e.ON Marge 25% und Hebel 15€ct/kWh (Differenz Einkauf zu Verkauf)
Ergebnis: mind. 2,5 kWh/Stunde, bei 15% Roundtrip Verlusten
Bedeutet auf 's Jahr gerechnet (300 Tage): mind. 7.500 kWh oder 60+ VZ, resp. 25.000 km
Klar dürfte sein, mit 2,5 kWh macht es e.ON keinen Spaß (und auch keinen Sinn), aber 250 VZ wären auch "zu heftig" - also wird die Wahrheit irgendwo dazwischen liegen.
Im Vergleich dazu ist V2H deutlich "schonender" zur Batterie:
Ohne Heimspeicher: ca. 30 VZ/ Jahr
Mit Heimspeicher: ca. 15 VZ / Jahr
Auch in diesem Winter hat es sich wieder gezeigt, Nov - Feb wenig PV Ertrag und damit Netzbezug.
Wenn jetzt die ersten längeren, sonnigen Tagen kommen, bleibt (trotz laufender LWWP) einiges für das eAuto übrig und kann - falls es nicht verfahren wird - nachts genutzt werden. Und damit ist V2H gerade für die Übergangszeiten der "kWh - Joker", denn im Sommer - ohne LWWP - reicht der vorhandene Heimspeicher wieder völlig aus.