Klassisches Problem bei "neuer", raumgreifender Haustechnik! Klimaanlagen, Lüftungen und ähnliche Ausrüstung sind beim Altbau schon problematisch und fordern auch beim Neubau völlig neue Denkansätze.
An Heizkörpernischen konnte man sich über 100 Jahre lang gewöhnen, Zuleitungen verschwanden mit den Jahren zunehmend unter Putz bzw. heute oft im Estrich. Gleiches gilt für das ganze Kupferzeug, wobei da analog zu Fahrzeugen, mittlerweile Bus-Technik manchen Meter Kabel überflüssig macht und Funk-Technik zumindest im Privatbereich Kabelnetzwerke nur noch Kostentreiber sind.
Zum Thema:
Ja, ich bin mit Heiz- und Kühlleistung nach wie vor hoch zufrieden! Kostenmäßig kann ich, das Jahr ist noch nicht rum, es gibt noch keine detaillierte Abrechnung, nur sagen, dass es bei höherem Komfort nicht teurer als die alte Gasheizung ist.
Ich habe vor, noch in diesem Jahr eine weiter Multisplitanlage mit 2 Innengeräten zu montieren, da kommt wieder eine vergleichbare Montagesituation auf mich zu.
Zwei Räume mit 17,5er Trennwand, die Innengeräte quasi Rücken an Rücken montiert. Im kleineren Raum, derzeit mein "Büro", werde ich eine ca. 40 cm hohe und 6 cm tiefe Abkastung über die gesamte Wandbreite montieren, auf der in der Mitte das Innengerät sitzt. Leitungsführung für beide Geräte dann in diesem Kasten, zusätzlich die Möglichkeit, da auch noch eine Kabelreserve für potentielle Beleuchtung unterzubringen.
Damit dieser "Kasten" nicht so unmotiviert an der Wand hängt, bekommt er unter die Unterseite einen ca. 25 cm auskragenden Boden montiert (Aussparung im Bereich der Klima), der dann als Bücherregal (ich lese noch analog
) dient und damit die Installation kaschiert.
Wer sich etwas im Bauwesen auskennt und bereits mal was von "Stahlbetonskelettbau" gehört oder diesen aufmerksam betrachtet hat, kennt diese, in den Raum auskragenden "Kästen" unterhalb der Decke, die eigentlich tragende Betonbalken/Rahmen sind -> im Altbau also optisch gewohnt und vertretbar.
Ob es im Neubau ohne Deckenabhängung bzw. Aufdoppelung von Wänden/Vorsatzschalen geht und wie weit diese dann Raumverluste und Kostensteigerung bringen, kann ich nicht sagen. Planung und auch Akzeptanz bei ungewohnten, innovativen Ausstattungsmerkmalen braucht Zeit und wird erst mit starker Verbreitung/Massentauglichkeit unproblematisch. Derzeit sind wir davon noch weit entfernt, d.h. jedes Projekt fordert eine individuelle Lösung.
Für die "Stemmer und Schlitzer" einen Link mit Bildern -> Merkblatt Schlitze und Aussparungen, es geht meist weniger, als vielfach gemacht wird!