Hallo zusammen, bei uns werden (im Süden Deutschlands) voraussichtlich im Herbst regional viele Stromzähler durch ein Smart Meter Gateway erweitert.
Mich würden Eure Erfahrungen damit interessieren.
Über welches Datennetz werden die Daten verschickt? Wie zuverlässig funktioniert das? Angeblich gibt es zumindest die beiden Möglichkeiten Mobilfunknetz und WLAN. Gibt es dazu noch andere Möglichkeiten?
Das Thema hat sich für mich selbst erstmal erledigt, weil sich ein dynamischer Stromtarif in Verbindung mit einer kleineren Solaranlage (5,2 kWp) und Speicher (5,4 kWh - AC gekoppelt) nicht wirklich lohnt.
Interessant. Das bietet klare Vorteile, weil Funknetze eben Probleme mit dicken Stahlbetonwänden haben.
Ja, da wird im Sommer bereits sehr viel Strom in’s Stromnetz eingespeist und damit genaugenommen weit unter Preis verschleudert.
Ich habe mich 2025 für die Solarbank 3 von Anker mit einem Erweiterungsmodul entschieden und konnte damit den Eigenbedarf sehr stark reduzieren. Mittlerweile gibt es zum gleichen Preis die deutlich leistungsfähigere Solarbank max AC mit 7kWh. Da sich ein Umstieg auf dieses Produkt nicht lohnt, suche ich optional eher nach einer Beteiligung an einem Großspeicherprojekt. Den max AC zusätzlich anschließen will ich eigentlich auch nicht, weil im Keller auch nicht beliebig Platz ist.
Also laut Gesetz muesstest Du auch bei Bedarf einen Internetdatenanschluss bereitstellen (RJ45 im Verteilerschrank). Aber normalerweise sind die LoRaWan, LTE, 5G . Bei mir haben se ne suesse kleine Klebeantenne für LTE am Kabelkanal über dem Zaehlerschrank verbauit…
schätze mal bei normalem Verbrauch wenigstens die Hälfte? - Auch mit 7kWh kommst nicht weit, wenn der Strom nur an den teuren Stunden eingespeist werden soll. Da muss der Speicher schon den ganzen Tagesüberschuss fassen
Die Solarbank wurde 09/25 angeschlossen. In der App dazu kann ich nachsehen, wieviel Strom für den Gesamtbedarf in den folgenden Monaten jeweils vom Speicher bezogen wurde. Die Werte ab 10/25 lauten wie folgt: 77, 62, 34, 58, 82, 85, 89, 93% im Mai und 92% im Juni . Der Dezember war mit 34% am geringsten. Als Erklärung für den Unterschied zwischen Dezember und Januar tippe ich mal auf das Wetter.
Der max AC ist als Zusatz gar nicht uninteressant. Falls der jeden Tag 7kWh günstig ein- und auch wieder verkauft, so wären das pro Tag ganz grob geschätzt vielleicht 70 Cent und im Jahr damit dann schon 255€. Anschaffung und Installatation liegen vielleicht bei 2300€. Die Kosten wären also nach 9 Jahren wieder drin. Zusätzlich wäre das schlechte Gewissen wegen der ungünstigen/"dummen" Einspeisung beruhigt.
So weit die Theorie. Alternativ dazu kann ich mein Gewissen aber halt auch über eine Beteiligung an einem größeren Projekt beruhigen
Gibts denn solche Projekte? Finde die Idee gut, aber noch nie von gehört
Ich würde das so machen: 15kWh Batterie, batteriefähiger WR zusammen ca 2700, Bestand verkaufen. Mit Installation und Erlös ca 2000. Reicht in etwa, um in der teuersten Stunde 7kW einzuspeisen + Hausverbrauch, Erlös ca 1€ am Tag, kaum Bezug höchstens bei Schlechtwetter
Vor etwa einem Jahr hatte ich mal ein Angebot gefunden, wo man auch mit kleineren Beträgen hätte investieren können, allerdings gab es dabei die Auflage, dass der Wohnsitz in der gleichen Region hätte sein müssen.
Ich hätte eigentlich erwartet, dass es mittlerweile dazu mehr Angebote gibt, aber eine aktuelle Suche im www zeigt leider, dass das wohl ein Irrtum meinerseits ist. Leider.
Ich bin etwa 2013 mit einer Beteiligung bei Prokon eingestiegen und träume deshalb nun von einer vergleichbaren Möglichkeit bei den Batteriespeichern.
Kannst du einen bestimmten Anbieter empfehlen? 2025 hat mir mein Elektriker von so einer Lösung aus finanziellen Gründen noch abgeraten. Mit einer dreiphasigen AC-Kopplung wären das eher um die 5000€ gewesen, weswegen ich dann ja auch die Solarbank genommen habe.
Wenn der Platz beschränkt ist, würde ich wahrscheinlich nen kleineren Deye nehmen z.B. 8kW LV-Version ca. 1200-1300 (6kW kostet gleich viel). Dazu eine der 51V 15kWh Batterien wie man sie auch hier unter “Händler” findet oder auf Amazon, vevor, Ali, ca. 1400.
Vor 2 Jahren waren die Batterien noch einiges teurer.
Was passiert bei prokon, wenn du Strom und Batterie anbietest? Es gibt ja das Prinzip der verteilten Regelenergie
Dieser Punkt hat eben auch zur Solarbank geführt. Nachdem die Solarbank nichts in das Netz einspeist, bleibt die Einspeisevergütung von 2014 mit etwa 15 Cent unverändert. Sobald vom Speicher in das Netz eingespeist wird, muss die Anlage meines Wissens nach neu angemeldet werden, was dann leider zu größeren Verlusten bei der Vergütung führen würde.
Wie ist das eigentlich wenn das vorgeschlagene System in einem Haushalt betrieben werden soll, wo noch nichts im Marktstammdatenregister eingetragen wurde? Welche Gebühren gelten dann beim Einspeisen, wenn das mit einem dynamischen Stromtarif gekoppelt wird?
Ich fände es gerecht, wenn ein dynamischer Einspeiser etwas mehr für die Einspeisung bekommt, wie ein reiner PV-Einspeiser, der immer zur gleichen Uhrzeit einspeist.
Oder wird das gesetzlich bereits berücksichtigt? AGNES?