Du bist doch da näher drin, welche Gründe gibt es eigentlich dafür, dass Poolwärmepumpen nur für Temperaturen über 0°C ausgelegt sind und/oder die Ausgabetemperatur eine bestimmte (ich sag einfach mal ne Zahl, 30°C) nicht übersteigen kann.
Liegt das nur an der Steuerung oder kann die Technik das aus Gründen nicht?
Der Elektronik ist egal, die wird einfach mit Software versehen und gut ist. Anders sieht es mit dem Kompressor und der Ausslegung des Gasprozess aus ,da wir auf entsprechende Regelungstechnik, Ventile etc. verzichtet und eher schlich gebaut.
Ok, aber letztlich verhindert die Software das. Und ich nehme an, der Kältekreis wird nicht umgekehrt wenn sie abtauen müsste.
Anders, ich hatte mal überlegt, für die Temperaturen bis ungefähr draußen +5°C eine Poolwärmepumpe zu nutzen. Wichtig wäre hier aber, dass sie dann modullieren kann. Wenn sie volle Pulle fährt ist sie auch nicht im idealen Bereich, zudem dann der kleinere Wärmetauscher durch Vereisung ein Problem werden könnte. Quasi eine Übergangs-Wärmepumpe für draußen noch “hohe” Temperaturen.
Die Frage ist, was der Kompressor minimal macht. Wenn der nur minimal 500W elektrisch aufnimmt wäre das schon zu groß. Da macht er 2000W aufwärts draus und das kann meine große Anlage auch schon.
Die Pool-Wärmepumpe hat 4-Wegeventil, kann Abtauen und bis -10°C. Auf der Inverterplatine ist sogar ein Ausgang für 2. EEV - EVI alles identisch zu meiner 8kW Sprsun-Blaupunkt. Nur das Gewicht, die Pool 60kg und die Blaupunkt 100 kg
Es gibt auch Inverter-Poolpumpen aber wie die nutzbar sind ist nur schwer zu beurteilen weil schlicht Unterlagen dazu fehlen.
Ich habe das gleiche vor auch mit einer kleinen Pool Wärmepumpe aber nur für den PV Überschuss der nicht in den Akku passt. Das ganze gekoppelt an eine Ölheizung zur Unterstützung. Funktioniert sowas, und was braucht man noch außer die Pool Wärmepumpe... Zwischenspeicher?
Natürlich hast du keine Glaskugel, aber nach dem Datenblatt müsste die kleinste Anlage bei geschätzten 5°C Außentemperatur eine Leistungsaufnahme von ca. 200W elektrisch haben. Daraus ungefähr 1000W thermisch machen bei einer Wassertemperatur von 26°C.
Wenn ich so rum denke wäre es besser, die Hausmasse als Puffer zu nehmen. Wenn ich über die gesamten qm der Wohnung nachdenke, dann ist es sinnvoller, wenn ich lieber eine Stunde lang mit 2500W Heizleistung reingehe, der Boden sich erwärmt und überhitzt und dann ausschalte. Danach erst wieder einschalte wenn der Boden sich abgekühlt hat. Da meine Bodenschicht durch den Anhydrit-Estrich gering ist, sollte das nicht allzu lange dauern aber erzwungen werden kann ja eine Einstellung von
Temperatur einhalten ODER mind. 1 Stunde an.
Temperatur senkt sich ab UND mind. 1 Stunde aus.
Danke für die Werte und die Erklärungen!


