[quote data-userid="478" data-postid="113420"]es sei denn ich finde irgendwann einen der das auf lager hat was ich brauche
ich schau mal ob ich wenigstens irgendwo ein paar tvs dioden herbekomme[/quote]Ach, herrje. Dieses Theater mit "auf Lager haben", das kenne ich zu Genüge. Da wäre ich die letzten Tage und Wochen auch fast verzweifelt, allerdings wegen anderer Bauteile. Wenn die üblichen Adressen nichts haben, könntest Du es bei Digikey versuchen. Oder hast Du einen Gewerbeschein? Dann wäre Farnell vielleicht eine Adresse für Dich.
werde an der pv kabeleinführung am dach einen gak nachrüsten dort 500v china spd rein, sicherungen zum abschalten der strings und die tvs dioden kommen da auch rein.
brauche 8 stück je 32eur ohne mwst bei mouser, das wird ein batzen geld. sind aus kostengründen 3ka dioden alles drüber ist unbezahlbar
damit bin ich denke ich ganz gut aufgestellt
unten im keller mach ich dafür dann nichts mehr hin
Wie schließt man einen SPD Normgerecht an eine Unterverteilung an?
in meiner Grage gibt es eine UV die mit 5x10mm2 and die Hauptverteilung 17m weit weg angeschlossen ist.
wenn ich jetzt einen GAK setze, wo installiere ich auf dem PE? Ist das OK über die PE Klemme in der UV zu gehen oder muss ich 16mm2 grün/gelbes Kabel auf die Potentialausgleichschine des Hauses im Keller gehen? Das sind dann 30m.
wie würdet ihr das machen für einen 15 PAnel DC String?
[quote data-userid="8523" data-postid="120132"]Wie schließt man einen SPD Normgerecht an eine Unterverteilung an?
in meiner Grage gibt es eine UV die mit 5x10mm2 and die Hauptverteilung 17m weit weg angeschlossen ist.
wenn ich jetzt einen GAK setze, wo installiere ich auf dem PE?[/quote]Also erst einmal ist es wichtig zu wissen, ob es sich hier um einen ÜSS (SPD) Typ-2 oder -3 handelt. Typ-3 ist eigentlich gar kein Problem, da langt meines Wissens 1,5 mm². Beim Typ-2 dagegen sind meines Wissens mindestens 6 mm² vorgeschrieben, aber natürlich darf's auch a bissel mehr sein. (Bei mir werde ich 16 mm² wählen.) Jetzt liegen bei Dir bereits die 10 mm² und eigentlich, dät ich sagen, müßte das so gehen. Aber frag da vielleicht hier im Forum lieber nochmal einen richtigen Elektriker.
Das Gestell, auf dem die PV-Module montiert sind, muß halt geerdet sein. Aber nicht am Blitzableiter (falls vorhanden), das wäre eine Todsünde! Falls ein Blitzableiter vorhanden ist, brauchst Du sowieso einen ÜSS/SPD Typ-1 und dafür ohnehin eine Spezialfirma. Wenn gar nichts anderes hilft, dann einen Erdspieß/Staberder setzen. Aber das betrifft nur das PV-Gestell, nicht die PV-Module selbst, die keinesfalls geerdet werden dürfen. Plus- und Minuskabel leicht miteinander verdrillen, möglichst schleifenfrei führen, dann sollte das schon die halbe Miete sein.
Also wenn ich Dich richtig verstanden habe, würde ich im GAK (also da, wo DC-Lasttrennschalter und DC-Sicherungen sind) den ÜSS Typ-2 setzen und mit mindestens 6 mm² (oder nimm ruhig 10 mm²) mit der UV verbinden unter der Annahme, daß Du vermutlich den WR, wenn ich Deine Infos richtig interpretiere, an der Garagen-UV montierst. Und beim WR setzt Du am DC-Eingang nochmal einen ÜSS Typ-3 vom gleichen Hersteller wie den vom Typ-2.
Aber vielleicht findet sich hier noch ein Elektriker, der da auch noch Tips geben kann, damit am Ende alles richtig verdrahtet ist.
[quote data-userid="6380" data-postid="120139"][quote data-userid="8523" data-postid="120132"]wie würdet ihr das machen für einen 15 PAnel DC String?[/quote]Die Erdung nicht einfach an den PE anschliessen. Damit holst du dir die Stromschleifen ins Haus.[/quote]Na, ich weiß nicht, also 15 PV-Module sind gerade mal ein "besseres BKW". Bei einem ganzen Hausdach voll wäre das sicherlich nochmal eine andere Hausnummer. Aber ein Staberder/Erdspieß mindestens für das Gestell wäre vielleicht trotzdem die bessere Lösung, da gebe ich Dir recht.
Ihr habt natürlich vollkommen recht, es kommt einfach auf den konkreten Anwendungsfall an.
Mein Fall ist folgender: ein einzelner 6 kWp DC String der an einen Netzparallelen String Wechselrichter angeschlossen wird.
Module sind auf einem Flachdach beziehungsweise einem Trapezblech Holzunterstand aufgelegt.
Keine Blitzschutzanlage vorhanden.
Die Hauptverteilung ist recht modern und verfügt bereits über einen Überspannungsab Leiter, Typ eins und zwei, so ein Kombiableiter von Dehn.
PE an Gestell und Module durchverbinden? Da habe ich einen anderen Kentnissstand. Das wird noch ein anderes Thema, da muss ich mich noch einmal schlau machen.
[quote data-userid="8523" data-postid="120157"]Mein Fall ist folgender: ein einzelner 6 kWp DC String der an einen Netzparallelen String Wechselrichter angeschlossen wird.
Module sind auf einem Flachdach beziehungsweise einem Trapezblech Holzunterstand aufgelegt.[/quote]Ok, dann dieses Blech bitte erden (Staberder), damit dürften die Module eigentlich versorgt sein.
[quote data-userid="8523" data-postid="120157"]Keine Blitzschutzanlage vorhanden.[/quote]Gut, das spart schon mal viel Ärger.
[quote data-userid="8523" data-postid="120157"]Die Hauptverteilung ist recht modern und verfügt bereits über einen Überspannungsab Leiter, Typ eins und zwei, so ein Kombiableiter von Dehn.
PE an Gestell und Module durchverbinden? Da habe ich einen anderen Kentnissstand. Das wird noch ein anderes Thema, da muss ich mich noch einmal schlau machen.[/quote]Gut, denn würde ich auch bei Dehn bleiben, das ist Qualitätsware. Das Gestell wie oben beschrieben erden. Den Modulrahmen bitte nicht erden, das ist sogar unzulässig. Von den Modulen gehen nur die Plus- und Minusleitungen zum GAK, dort verbaust Du einen DEHNguard mit passenden Werten.
Wenn der GAK mehr oder weniger außen montiert wird, könnte man ihn gleich mit dem Staberder mit erschlagen. Ist er innerhalb der Garage, tja, dann kommt's drauf an. Vielleicht einen dicken Draht vom Staberder nach innen zum GAK legen, das würde ich bevorzugen. (Mache ich in meinem Fall ebenso, auch wenn der GAK bei mir außen montiert wird.) Die beiden DC-Kabel vom GAK zum WR (darf ich annehmen, daß der bei der UV im der Garage montiert wird?) führen und dort nochmal wie schon gesagt einen DEHNrail Typ-3 montieren, der dann am PE in der UV angeschlossen ist. Die Hauptüberspannung sollte dann am Typ-2 abgebaut werden und der Rest dann am Typ-3. Aber nicht vergessen, daß Du auch nochmal am AC-Ausgang vom WR einen Typ-3 brauchst. ?
Sodele, ich muß mich korrigieren, nachdem ich mich tiefer in den DEHN Blitzplaner eingefuchst habe. Ich bin davon ausgegangen, die Überspannungsschutzstufen müßten mehr oder weniger kaskadiert die Typen -1, -2 und -3 sein. Das ist nur teilweise richtig und bei der PV möglicherweise falsch.
Richtig ist erst einmal, daß immer dann, wenn kein Typ-1 vorgeschrieben ist, ein Typ-2 vorhanden sein muß. Dieser muß aber unmittelbar vor dem Ladereglereingang montiert sein und, wenn der GAK weiter als 10 m Kabellänge entfernt ist, nochmal im GAK. In meinem Fall sind es zwar nur 5 m, aber dummerweise habe ich nur von außen Zugriff auf die PE-Schiene, also muß ich zähneknirschend draußen auch noch je einen pro Strang montieren. In jedem Fall sind das alles Typ-2-DC-Modelle und am Laderegler kein Typ-3.
Am WR-AC-Eingang kommt ebenfalls kein Typ-3 hin, sondern abermals ein Typ-2, aber in speziell meinem Fall ein Exemplar für ein TN-Netz. An beiden WR-AC-Ausgängen dagegen dürften Typ-3-Modelle montiert werden. Hach, da kann man ganz wunderbar leicht viel Geld verbrennen... ?
Inzwischen habe ich alles zehnmal geändert, so daß ich nicht weiß, ob und wie ich das mit den TVR-Dioden umsetzen soll.
Daniel
EDIT: Die ganze Diskussion ist sowieso akademisch, weil der ganze Markt komplett leergekauft ist und es derzeit keine Rohstoffe für die Produktion auf dem Weltmarkt gibt. ?
Hab die Diskussion jetzt nicht verfolgt, aber der GAK ist doch einzig und allein der ÜSS (SPD) für DC. Meist Typ 1+2.
Der AC ÜSS (SPD) sitzt bei mir im Zählerschrank/verteiler und wurde vom Solarteuer bei Installation der AC-PV vor dem Zähler eingebaut.
[quote data-userid="3112" data-postid="121550"]Hab die Diskussion jetzt nicht verfolgt, aber der GAK ist doch einzig und allein der ÜSS (SPD) für DC. Meist Typ 1+2.
Der AC ÜSS (SPD) sitzt bei mir im Zählerschrank/verteiler und wurde vom Solarteuer bei Installation der AC-PV vor dem Zähler eingebaut.[/quote]Du hast halt eine große Anlage, da ist das so, wie Du es beschrieben hast, auch goldrichtig. Aber ich kriege, wenn hier nicht noch alle Lieferketten zusammenbrechen ?, nur was ganz kleines mit Schuko-CEE-Stecker, wobei der Laderegler außerdem Schraubverbindungen in Richtung Akku hat. So ganz schlüssig ist mir das auch nicht, daß ich auf der Seite des Ladereglers nochmal einen Typ-2 und nicht Typ-3 brauche. Ist aber egal, weil der Preisunterschied ohnehin vernachlässigbar ist.
Am besten frage ich mal ChatGPT, was ich machen soll... ? ? ?
[quote data-userid="3112" data-postid="121639"][quote data-userid="7192" data-postid="121634"]Am besten frage ich mal ChatGPT, was ich machen soll... ? ? ?[/quote]Der ist doch nur bis Anfang 2022 trainiert. Kennt die neuen Regeln also nicht.[/quote]Ich bin sicher, beim ÜSS wird sich im vergangenen Jahr nicht allzuviel getan haben, und das mit ChatGPT war ohnehin nur als lustiger Scherz gemeint. ?
Weniger witzig ist die aktuell katastrophale Liefersituation (Rohstoffe). ? Ohne Rohstoffe keine neue Ware und ohne Ware wird das nichts mehr mit der PV. ?
[quote data-userid="478" data-postid="123072"]das leidige thema lieferketten und globalisierung[/quote]Ich bin nur etwas angefressen, weil ich die ÜSS/SPD-Module ums Verrecken nicht kriege und damit mein PV-Projekt vor wenigen Tagen bis zum absoluten Stillstand stoppen mußte. Sollte sich das nicht mehr ändern, dann war's das. Dann gibt's keine PV mehr für mich. ?
[quote data-userid="8585" data-postid="123094"]Wie wäre es mit dem?[/quote]Leider nicht. Ich will den DEHN 952518 (150 V) und diesen von einem seriösen Händler. Ich habe mir da extra schon einen URL in die Browserleiste gelegt, um mit nur einem einzigen Mausklick nach der aktuellen Verfügbarkeit suchen zu können. Trotzdem vielen Dank.