Überschuss Strom in verschiedene Anwendungen "schicken"

Daikin-Klimaanlagen lassen sich per Home Assistant vollständig steuern.

Die 4500€ aus dem Angebot würde ich durch mein übliches Stundenhonorar teilen und die Stunden mental als Weiterbildungsbudget buchen, das ich für KI-Anwendungen aufwende.

Anthropic Claude-Abo für 20 Euro im Monat, und dann hast du eine grundlegende Regelung Ruckzuck bei dir eingerichtet.

Im nächsten Schritt richtest du dir einen Agenten ein, der deine Home Assistant-Anwendung selbständig weiterentwickelt.

Und von da aus weiter ins Unendliche möglicher Problemlösungen.

Wir werden bekanntlich nicht durch KI ersetzt, sondern durch Leute, die sie nutzen.

Home Assistant ist toll zum Üben. Auch die Profis spielen mit Hausautomation herum.

Solarüberschuss bei Nulleinspeisung kann per SmartLoad-Einstellungen direkt an Verbraucher, die am SmartLoad-Ausgang (Kombi-Ausgang Gen/MI/Smart) angeschlossen sind, “verbraten” werden…
Was da angeschlossen ist ist prinzipiell wurscht…
s.a. bspw. Google Search

Ich würde mal kurz mein Veto einlegen wollen. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Denn der TE hat einen Speicher.
Und wenn er 5.000kwh im Jahr einspeist ist Strom bei ihm definitiv keine Mangelware.
Und da wo man am meisten Kühlleistung braucht ist in der Regel auch am Meisten oder fast am Meisten Überschuss-Strom da und Kühlen braucht nicht so viel Strom wie immer alle glauben.

Ich glaube selbst wenn man sich da verrückt macht und wirklich wirklich bis ins allerletzte tot optimiert macht es am Ende schlichtweg einfach überhaupt gar keinen Unterschied verglichen mit einem stupiden Zeitplan der einfach kühlt wenn man es vorgeben eingestellt hat.

Da gehts beim Kühlen vielleicht mit Pech um eine einstellige Kilowattstundenzahl im kompletten Jahr die falsch zugekauft wird. Wenn überhaupt.

Wenn es ums Heizen geht mag das ne andere Geschichte sein.
Aber selbst da sehe ich es nicht weil wenn man mit der Klimaanlage heizt (und heizen muss man sowieso) schlägt das kostentechnisch selbst wenn der Strom zugekauft wird sowieso jegliche andere Heizart in der Regel spürbar. Höchstens könnte man bei Überschuss die Zieltemperatur anheben um ein paar Umwandlungsverluste des Speichers zu sparen.
Aber auch das Einsparpotential ist effektiv am Ende nur minimal in Relation zum Aufwand.

Wenn der TE keinen Speicher hätte könnte ich die Automatisierung ja noch verstehen.
Aber mit Speicher? Beim Kühlen? Ich sehe da einfach exakt 0 Sparpotential.

Am Ehesten vielleicht noch beim E-Auto weil man da in der Regel ja um deutlich größere Strommengen spricht.

Aber da muss es auch nicht immer die allerkomplizierteste Lösung sein.
Mit Glück (vorausgesetzt man hat Home-Assistant laufen) reicht ne Wechselrichter-Ingegration und ne Cloud-Integration des Autos sogar schon aus.
Bei unserem Auto kann die Cloud die Ladeleistung einstellen, es gibt ne Home-Assistant-Integration. Home-Assistant lief eh schon. Die Ladelogik war 1 Minute Arbeitsaufwand durch Chat-GPT.

Da ne Steuerung für 5.000€ bauen zu lassen ist doch irre.
Würde ich erstmal schauen ob es auch anders geht.
Und sei es einfach wenn man im Worst-Case einfach das Auto per Zeitplan tagsüber läd bei nicht zu hohem Ladestrom.
Bei 5.000kwh Überschuss im Jahr wird das vermutlich schon hinreichend effizient sein.
Ich meine die Kosten holt man doch sonst in 300 Jahren nicht wieder rein.
Das muss ja auch alles am Ende zumindest ein ganz kleines bisschen sinnvoll sein.
Also für einen selbst. Denn der Anbieter der einem den Kram verkauft wird ja immer sagen das ist super weil er daran ja sein Geld verdient.

Ich kann dem meisten Vorrednern generell nur zustimmen.

Blackbox kaufen, für den Preis, würde ich nicht. Ist alles zu volatil. Wenn ein Gerät getautscht wird, musst wieder zahlen etc.

Aber klar, wenn man weit von der Technik weg ist, wird das schwerer.
Die Wallbox kann man generell auf Überschussladung stellen dann hätte die Klima sowieso priorität.
Wenn man mit Klimasteuerung eine saubere Lösung haben will, geht es auch nicht ohne, dass der Speicher mit genutzt wird, da ansosnten in Grenzsituationen evtl. die Klima häufig aus und eingeschaltet werden würde.
Ich habe jetzt hier seit Dezember eine Automatisierung mit Homeassistant und NodeRed die meine Klimas mit dem Überschüss steuert und dies bis in die Nacht, solange der Akku noch genug Kapazität hat um die Nacht zu überbrücken. Grobe Idee kam von mir, die Skripte habe ich tatsächlich aus Neugierde diesmal auch von Claude schreiben lassen (früher habe ich alles selbst gemacht, aber geht so tatsächlich einen tick schneller).

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden muss ich sagen, aber man muss sich auch im klaren sein (wie auch schon angemerkt wurde), dass man Klimaanlagen nicht exakt steuern kann. Man kann etwas tricksen, aber “keep it simple” immer ein guter rat. Wenn Dich Dein innerer Monk dazu zwingt das verbessern zu wollen, musst ihm widerstehen :wink: Bei der Konstellation (und je nach Verbrauch) gibt es immer Grenzen. Du kannst es etwas verbessern, aber das Geld für die Blackbox würdest dadurch nicht reinholen, da hättest bessere Chancen einfach für 5000€ mehr Speicher + PV zu kaufen und die Klima durchlaufen zu lassen :smiley:

Häng dir ne Wallbox + PV Überschuss Ladelösung hin. Klingt doch so als wirst du das in der ein oder anderen Form irgendwann brauchen