Selbst wenn man die 4 Panel in gleicher Himmelsausrichtung installiert ist das ne gute Sache. Weil es sehr viele Tage und Stunden gibt, in den ein Panel nicht die maximale Leistung bringen kann. Dann bringen die 2 Parallelen Panel zusammen die Leistung. Die zusätzlichen Panel und ein y-Verbinder kosten nicht viel. Das rechnet sich auf jeden Fall.
Ich habe das zeitweise so laufen lassen und alles wurde grafisch aufgezeichnet. Wann wie viel Leistung an den Eingängen des hm600 vorhanden war. Das habe ich dann verglichen mit Einsatz eines Panel. Selbst beim besten Sommertag ist morgens 30 Minuten wo die doppelten Panel was bringen. Abends genauso. In 8 von 12 Monaten rentieren sich die 2 zusätzlichen Panel wirklich gut, wenn die schon jeden guten sommer- Tag was bringen.
Kein Widerspruch, ich habe nur versucht, den "optimalsten" Kompromiss zwischen den Themen Rentabilität, gesetzestreu und Ertrag zu beschreiben. Natürlich gibt es unbegrenzt viele weitere Variationen.
Kein Widerspruch, ich habe nur versucht, den "optimalsten" Kompromiss zwischen den Themen Rentabilität, gesetzestreu und Ertrag zu beschreiben. Natürlich gibt es unbegrenzt viele weitere Variationen
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Wenn man einigen, die sich jetzt (neu) für bkw interessieren, diese möglichkeiten vermitteln kann, ist viel gewonnen. Jeder fängt klein an und ist für tipps und hilfen dankbar. Da spreche ich aus eigener erfahrung. Auch ich habe hier im forum viel gelernt, versuche jetzt was weiter zu geben.
ich fange nochmal an , mein letzter Artikel war nicht komplett.
Ich bin auch neu hier und mache mir Gedanken , wie ich mit einem Balkonkraftwerk im Winter den meisten Strom erzeuge . Ich würde die Anlage auf Winter ausrichten ,da im Sommer wahrscheinlich eh der meiste Strom ins Netz geht.
Meine Grundlast sind nur 80 Watt und im Sommer habe ich als Hauptverbraucher Tagsüber 3 Kühlschränke in Betrieb ,wo ich vor habe sie über Smart Plugs so zu steuern das sie nie gleichzeitig arbeiten . Anders sieht es im Winter aus da arbeitet eine Wärmepumpe von 10 bis 17 Uhr mit ca 800 Watt . Also hier würde ich den kompletten Strom auch verbrauchen.
So nun meine Idee , ich habe die Möglichkeit auf einem Nebengebäude 4 Bifazale Module aufzustellen. Modul 1 nach Ost , Modul 2 und 3 nach Süd und Modul 4 nach West mit ca 45 Grad Neigung installieren . Die Dachfläche zwischen den Modulen würde ich mit einer weißen reflektierenden Folie auslegen um den Bifazalen Effekt vom Ost / West Modulen zu nutzen .
Als Wechselrichter habe ich mir Hoymiles 1600 raus gesucht , dieser soll wohl 4 mppt Tracker haben und auf 800 begrenzt werden können.
Hat einer so eine Anlage schon mal gebaut , und Erfahrungen ob das so funktionieren kann.
@cphborsdorf Ich habe 6 Bifazale 410W/p auf einem Flachdach, ca. 16° aufgeständert. Die auf einem weißen Doppelstegdach montiert sind. Bei Mittagssonne habe ich 2600 Watt gemacht. Bist du sicher, mit 80 Watt Grundlast, hört sich wenig an?
Ich halte auch 80 W grundlast für nicht realistisch. Dein vorhaben sieht für mich erst mal ok aus. . Allerdings kannst du Modul ost und west mit y Verbinder parallel schalten. Falls du im winter wenig ertrag hast, kannst du noch panel dazu kaufen und die parallel anschliessen. Wenn du genug dachfläche hast.
Du vergisst, dass bei vielen auch noch die kompletten Stromkreis Abgangsleitungen verlängert/verkürzt/umverlegt werden müssen und bei alten Häusern zusätzlich gewaltiger Aufwand wegen "klassischer Nullung" betrieben werden muß.
Da sind ruckzuck zwischen 5 und 10k€ weg. Also bitte nicht Dein Beispiel verallgemeinern.
@uschi Mag sein, aber die E-Installation, also mehr als den Schrank zu ändern, sollte man dann nicht unter, 'Tausende € für nen neuen Zählerschrank' anpreisen.
Sonst entsteht der Eindruck:
Du brauchst nen neuen Zählerschrank? Der kostet schnell 10K€!
Dass das nicht gilt wenn die E-Installation an sich nicht betroffen ist, wird nicht gesagt.
Erstmal drauf gucken lassen. Unser Haus ist von 1960. Da war es eben nicht nötig.
Bei mir waren es 4.500 oder 5.000 euro. (Nicht in meinem haus) Das ist heftig. Das war nicht wegen irgend photovoltaik, sondern weil im haus wieder ein zähler benötigt wurde, weil da ne wohnung vermietet wurde. Vorher war der eine zähler ausgebaut und vom anderen zähler rüber gebrückt. Weil es nicht vermietet war. Obwohl der platz vorhanden war, musste der zählerschrank erneuert werden. Das ist abzocke schlimmster machart. Wenn der zähler noch drin gewesen wäre, hätte es so weiter betrieben werden dürfen. Wie bei millionen anderer häuser auch. Hier in deutschland.
Seis drum, das ist geschichte.
Wer neu photovoltaik macht und dann zu der eigentlichen investitionssumme der photovoltaikanlage nochmal die gleiche summe oder sogar mehr zahlen muss, weil er den zählerschrank ohne not erneuern muss, der macht am ende kein photovoltaik. Soweit zu der hochgelobten energiewende. Es ist unsäglich, was hier in deutschland abgeht.
Auch ich bringe immer wieder den vergleich, dass man beim thema auto tausende euro mehr als nötig ausgibt, und bei photovoltaik auf jeden cent achtet. Der neue zählerschrank ist aber total unnötig. Wenns um die kosten der reinen Anlage geht, dann stimme ich zu. Da lieber nicht zu sehr aufs geld bzw. Amotisierung gucken. Aber total unnötige kosten müssen nicht sein.
Spart euch irgend argumente, der neue zählerschrank sei wichtig und müsste sein. Muss er nicht.
@alter-hase Bei allem Verständnis für den Frust, aber wenn es neue Vorschriften gibt, z.B. der Einbau von Nicht-BW-Gasheizungen ist nicht mehr zulässig und Du deswegen auch gleich den Schornstein sanieren musst, dann ist das natürlich übel und doch unvermeidbar. Aber wenn im Haus noch ne Nullung als Schutzmaßnahme läuft, NaJa. Das ist auch nicht so pralle.
Was wäre Deiner Vorstellung nach die Lösung? Neuen Wein in alten Leitungen / Installationen laufen lassen?
Das hängt auch vom Elektriker ab was der sich vorstellt. Wenn der den neuen Zählerkasten nur einbaut und anschließt (beim Netzbetreiber) wenn die restlichen Leitungen auch von ihm gemacht sind wird das ziemlich teuer.
Oder wenn das so wie bei mir wäre das der Zähler an einem Platz ist der nach den neuen TABs des Netzbetreibers nicht zulässig ist (die Leitungen sind schon 3-adrig bis auf evtl. ein kleiner Raum).
Das würde evtl. gehen wenn der Elektriker mitspielt das der Zähler dann an einem neuen Platz installiert wird und vom HAK verkabelt wird und dann mit einer Leitung zur alten "Zählertafel" weiter verkabelt wird (als UV).
Da muss man dann einen Elektriker finden der das anschließen darf und auch wie gewünscht umsetzt und nicht alles teuer selber neu verkabeln will.
Spart euch irgend argumente, der neue zählerschrank sei wichtig und müsste sein. Muss er nicht.
Die die sich beschwatzen oder nötigen ließen, die sagen nie es war sinnlos und amortisiert sich nie.
Sie sind doch nicht dumm oder hilflos irgendeiner Willkür ausgeliefert?
Andere leben davon es unters Volk zu zwingen ? .
16 Grad Aufständerung für Bifazale Module erscheint mir zu gering , wie soll das Licht auf die Unterseite kommen . Ich würde die Module 45 Grad oder mehr aufständern. da kann ich mir vorstellen das Licht auf die Unterseite kommt. Problem ist die Ballastierung habe noch nichts dazu gefunden wie schwer sie sein mus .
Meine Grundlast ( wenn alle Geräte Lampen Fernseher aus sind , nur noch Dauerverbraucher wie Router ,Alexa , Modems usw ) ist tatsächlich nur 60 Watt
Die Frage mit dem Zählerschrank schreckt mich auch ab. Weiss jemand ob die Drosselung bei Hoymiles pro MPPT oder pro Eingang wirkt? Ich möchte 6 Module installieren, jeweils zwei an eine Anker Solarbank e1600, zwei weitere direkt an den Wechselrichter. (3 Module Ost, 3 Module West) Ich habe hier schon einen Hoymiles HMS-2000 4T (4 Eingänge mit je separatem MPPT, noch nicht ausgepackt). Wollte die Speicher eigentlich nachts laufen lassen, aber wenn Drosselung effektiv pro Eingang mit 150 W einsetzt, hätte ich dann tagsüber maximal 300 W oder sogar weniger, weil morgens erst nur das Ostmodul liefert und abends nur das Westmodul. Würde die Drosselung aber pro MPPT wirken, könnte ich statt des HMS-2000 einen Hoymiles HM-1500 nutzen (4 Eingänge, je zwei an einem MPPT) je einen Speicher und je ein Solarmodul auf einen MPPT installieren und es würden dann die 600 W geliefert. Hat jemand da Erfahrungen?
16 Grad Aufständerung für Bifazale Module erscheint mir zu gering , wie soll das Licht auf die Unterseite kommen . Ich würde die Module 45 Grad oder mehr aufständern. da kann ich mir vorstellen das Licht auf die Unterseite kommt. Problem ist die Ballastierung habe noch nichts dazu gefunden wie schwer sie sein mus .
Meine Grundlast ( wenn alle Geräte Lampen Fernseher aus sind , nur noch Dauerverbraucher wie Router ,Alexa , Modems usw ) ist tatsächlich nur 60 Watt
[/quote] Zur Grundlast gehört auch Kühlschrank, Heizungspumpe, Bewegungsmelder usw.
Die 16° reichen mir, wegen der Windlast habe ich Angst um mein Wintergartendach, die PV-Halterungen sind verschraubt. Habe im July mit 2460 KW/P eine Höchstleistung von 2600 W gehabt, bin voll zufrieden.