kurz vorweg: Keine Sorge, das hier ist keine versteckte Support-Anfrage und ich erwarte kein Händchenhalten.
Ich bin zwar kein Software-Entwickler für euer Kernprojekt, möchte euch aber meine fertige Anlage als reale Hardware-Testumgebung anbieten. Falls ihr an dem Punkt seid (oder dorthin kommt), wo EOS in der Praxis Steuerbefehle an eine echte, komplexe Heizungshardware senden soll, stelle ich mein Setup gerne für Feldtests und Datenauswertungen zur Verfügung.
Die Basis:
Mitsubishi Ecodan (FTC6) mit 800L Schichtspeicher, autarker Frischwasserstation, PV und 17kWh FoxESS Akku.
Sauberes Auslesen aller Daten per Modbus TCP (A1M Procon Adapter).
Die Steuerung ("Türsteher-Logik"): Da die Ecodan bei externen Eingriffen extrem zickig reagiert (Dauertakten, "Whirlpool-Effekt" der Umwälzpumpe), steuern wir die Anlage "huckepack" über Home Assistant. Die FTC6-Platine bleibt der unangetastete Master. Unsere HA-Logik agiert als harter "Türsteher" (Kombination aus physischer Shelly IN1 Hardware-Blockade und dynamischen Modbus-Zielwerten): Das System empfängt zwar externe Optimierungs-Wünsche (wie sie z. B. von EOS kommen würden), prüft aber erst die harten physikalischen Grenzen (Taktgefahr, Mindestlaufzeiten, Speichertemperaturen), bevor der Befehl an die Wärmepumpe durchgelassen wird. Das schützt die Hardware zu 100 % vor Fehlverhalten.
Wenn ihr also jemanden braucht, der euren Algorithmus an einer echten Anlage gefahrlos mitlaufen lässt oder Praxisdaten (z. B. zur echten Takt-Vermeidung) beisteuern kann, gebt gerne Bescheid. Da ich als begeisterter DIY-Bastler jeden fachlichen Rat von Profis wie euch aufsauge, wäre das für mich eine perfekte Win-Win-Situation!