Tibber - dynamischer Tarif bei vorhandenem Speicher sinnvoll?

Alles gut. Bin völlig bei dir. Umso wichtiger ist es gerade auch für die Zukunft bei den Komponenten auch auf so etwas wie Wirkungsgrade und noch wichtiger guter Software zu achten.

70% Wirkungsgrad ist wirklich nicht gut

Wobei man auch immer etwas beachten muss, was wirklich Verluste beim Wirkungsgrad heißt. Das sind zu allergrößten Teil thermische Verluste. Also Wärme! Bei -5 oder-10 Außentemperatur bin ich über etwas Wärme im HWR gar nicht böse

@mhltheone ok, dachte ich mir schon. Dann sieht das bei deiner Grafik scheinbar nur extremer aus.
Ja genau ich schalte meine Verbraucher smart. WaMa und Geschirrspüler laufen über mein SmartHome. Ich muss nur am Nachmittag vorher den Betrag eingeben ab wann die Geräte starten sollen und dann muss nur noch RemoteControll am Gerät aktiviert werden und schon startet der Flow.
Auch steuere ich das Einspeisen der PV aktuell. Ist der Strom billig, soll er mir lieber den Speicher etwas voller laden. Die letzten Tage hatten wir ein bisschen Glück das pro Tag zwischen 5 und 9kWh bei ca. 6kWp runter kamen. Der Speicher mit 10kWh wird dann zwar nicht voll, aber zumindest füllt er sich, weil teilweise die Preise auch gut waren und die WR nicht eingespeist haben.
Ich schaue noch nach einer günstigen Möglichkeit effektiver laden zu können. Aber wenn dann sind es teure Zusatzgeräte und nur wegen besseren Wirkungsgrad für gekauften Strom speichern, das lohnt sich nicht wirklich.

@sarowe1972 genau darauf wollte ich hinaus. Viele sehen immer nur die Preisunterschiede beim Stromtarif und vergessen den Wirkungsgrad und denken dann bei einem Preisunterschied von 5 Cent, auch 5 Cent pro kWh gespart zu haben.
Darauf wollte ich hinaus.
Bei mir ist das Problem, dass es eher eine Art BKW ist und das nach und nach aufgerüstet wurde. Alles Module die auf Nebengebäuden liegen. In dem Fall brauche ich wieder ein extra Ladegerät um mit AC den Speicher zu laden und dann sind es halt 3 Geräte von AC zu DC in Speicher und von Speicher von DC zu AC.
Ich habe jetzt erst mal zum probieren mit dem laden ein günstiges Schaltnetzteil gekauft. Ich habe später eh was anderes damit vor, deswegen war es so oder so nicht umsonst gekauft. Naja jedenfalls zieht das 330W und liefert 270W. Das ist extrem mies. Mal abgesehen davon das 0,27kWh nichts sind.
Ich habe etwas anderes gefunden das kann bis zu 1200W und soll einen Wirkungsgrad von 90% haben. Nur das Teil kostet knapp 300€ und da denke ich mir, dass es das nicht Wert ist. Ich muss ja dann immer noch den Wirkungsgrad vom WR und vom Speicher mit bedenken und dann brauche ich ja einige Jahre um den Kaufpreis wieder drin zu haben und das lohnt sich in meinen Augen nicht.
Ich weiß die Verluste von meinem Speicher nicht so genau. Aber über 80% Wirkungsgrad zu kommen wird nicht realistisch sein.
Aber ich werde in Zukunft darauf achten. Für unser Haupthaus ist noch eine PV geplant, völlig unabhängig von der PV im Garten aber gleiches Hausnetz. Da werde ich dann beim WR auf den Wirkungsgrad von AC-DC-DC-AC achten.

Bei mir fing die Planung vor 2 Jahren auch mit Gedanken an ein BKW angefangen. Irgendwann in der Planungsphase war ich es leid Kompromisse zu suchen. Habe richtig intensiv gerechnet, habe mir einen Kredit besorgt und richtig gebaut. Heute sage ich, das war die beste Entscheidung ever und mit über 50 Lenzen habe ich schon ein paar Entscheidungen getroffen.

Ich weiß das, das nicht jedem möglich ist. ABER wenn sich jemand entschließt PV zu bauen, gut informieren was für Möglichkeiten es gibt und nicht bei dem ersten besten Solarteur unterschreiben

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@sarowe1972 Da kann ich dir nur zustimmen.
Ich habe mir von Anfang an gedacht: Die Nebengebäude werden meine ersten Versuche mit BKW inkl. Speicher usw...
Auf das Wohnhaus dann kommt gleich eine richtige PV und kein gebastel.
Ich mache das aber auch, weil ich mich da selbst rein arbeite. Es wird also kein Installateur geholt, sondern alles selbst gemacht.......ja klar außer AC, das lasse ich machen.
So ein BKW zum reinfinden ist da nicht mal so schlecht und BKW können viel mehr. Am Ende werde ich vermutlich so bei knapp 10kWp liegen und 3kW AC-Leistung. So zumindest der Plan. Also exclusive PV für das Wohnhaus.

Ich habe alles DIY gebaut.....

Ausser Ac Anschluss

Und 1 Tag hat mir ein Dachdecker angelernt die ersten Dachhaken und Schienen zu setzen.

Ansonsten lesen lesen lesen.........

Ganz besonders habe ich geachtet darauf, daß ich jederzeit ergänzen und ausbauen kann, Hersteller mit Erfahrung und langjährigen freien Support. Und teilhabe an neuen Entwicklungen und das finde ich jetzt gerade richtig richtig geil

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@sarowe1972 ja so finde ich das genial.
Ich habe mit den Dachhaken selbst geübt. Wir haben einen Anbau mit einem kleinen Satteldach und das ist eh undicht mit uralten Ziegeln. An denen habe ich einfach mal geübt :D.
Ja das mit dem erweitern können ist sehr wichtig. PV macht süchtig und man will immer mehr. Ich hatte geplant in 4 oder 5 Jahren auf ca. 6kWp zu kommen. Naja jetzt ist ein Jahr vergangen und ich bin bei über 6kWp :smiley:
Das schlimme ist, man muss wirklich so extrem viel beachten. So wie hier der Fall mit den möglichen Verlusten. Man muss genau ausrechnen ob mit der vorhandenen Anlage sich das überhaupt lohn gekauften Strom zu speichern bzw. ab wann sich das lohnt.
Ich ärgert das jetzt mit den 70%. Aber gut, ich bin ja noch nicht am Ende mit meiner Anlage. Die große Anlage auf dem Wohnhaus soll dann auch für die Einspeisung dienen. Das große BKW, dann einfach für die Hausversorgung.....und naja inoffiziell ein bisschen einspeisen. Oder fürs Mining :slight_smile:

Hallo

ich bin neu in dieser Runde, darum ein freundliches Hallo in die Runde.

Ich plane Tibber nächstes Jahr zu nutzen, da dann meine alte PV aus der EEG rausfällt und dann in eine kleine aber ausreichend dimensionierte neue Anlage (Sungrow) mit Speicher integriert werden soll.

Diese Diskussion habe ich mit Interesse gelesen, da ich bisher dachte, den Speicher mit günstigen Strom zu befüllen ist die einfachste Lösung.

Aber meine Frage ist eine andere: Ich meine aus Euren Beiträgen herausgelesen zu haben, dass Ihr steuern könnt, dass PV-Strom direkt verbraucht wird oder in den Speicher geladen wird und dass auch beim Hausverbrauch gesteuert wird, ob aus Speicher oder aus dem Netz zugekauft wird. Habe ich das richtig verstanden?

Wenn ja, wie macht Ihr das?

Ich habe kein EMS im Einsatz. Die Zwangsladung wollte ich HomeAssistant steuern.

Ich hoffe, dass hier noch mitgelesen wird.

Danke.

@jove JA, dass hast du richtig verstanden und kannst dies mit HA, ioB, etc. umsetzen. Die entsprechenden Werte via Modbus an den Sungrow schicken.

Vielen Dank für deine Antwort. Wahrscheinlich habe ich meine Frage nicht deutlich formuliert.

Die Zwangsladung des Speichers kann ich so mit Modbus umsetzen.

Aber wie kann ich dem System sagen, nutze aktuell den preiswerten Strom von Tibber und nicht den des Speichers, denn der soll erst genutzt werden, wenn Tibber wieder zu teuer ist?

Falls Du Victron system nutzt geht das (mehr oder minder gut) via DESS Einstellungen im VRM oder mittels Node-Red flow den man von Github importieren kann.

Alles, was direkt mit dem stündlichen Strompreis in Verbindung steht, kannst du mit der SGS der Solaranzeige steuern. Die SGS ist ein open Source Projekt und kann bis zu 30 Relais / Wechselrichter / oder sonstige Geräte mit einer Kommunikationsschnittstelle in Abhängigkeit von dem Börsenstrompreis beeinflusst werden.

[quote data-userid="24442" data-postid="219578"]

Alles, was direkt mit dem stündlichen Strompreis in Verbindung steht, kannst du mit der <a href=" Link entfernt " target="_blank" rel="noopener">SGS der <a href=" Link entfernt " target="_blank" rel="noopener">Solaranzeige steuern. Die SGS ist ein open Source Projekt und kann bis zu 30 Relais / Wechselrichter / oder sonstige Geräte mit einer Kommunikationsschnittstelle in Abhängigkeit von dem Börsenstrompreis beeinflusst werden.

[/quote] vielen Dank für den Hinweis, neben HA möchte ich mir nicht noch ein System antun. Außerdem bin ich noch nicht schlauer geworden, wie Sungrow sage, dass keine Speicherentlehrung sondern billiger Strom aus dem Netz gezogen werden soll.

Was genau kann die "Solaranzeige" eigentlich besser als z.B. HA / EVCC , SolarAssistant oder ioBroker etc. ?

Ist man da nicht rel schnell am Ende mit seinen Möglichkeiten, im Gegensatz zum offenen HA und Konsorten ?

@higgy Das ist aber eine etwas komische Frage. Da kannst du doch auch fragen, warum gibt es HA wenn es doch schon ioBroker gibt.

Was ist daran komisch ? Kann es das gleiche ?

Wenn Du es hier so (als einzige Lösung?) präsentierst ,
muss es doch das "non plus ultra" sein ( wenn man alles andere mögliche verschweigt ) ?

( Hat für mich immer etwas Gschmäckle, wenn man das eigene Produkt so in den Vordergrund stellt )

Da ich Deine Software nicht kenne oder selber installiert habe, ist die Frage m.E. (insbesondere der Fragestellung hier im Thread)
sehr "unkomisch" :slight_smile: also ernst gemeint.

Die Frage müsste lauten, was macht die Solaranzeige anders als die erwähnten Softwareprodukte. Die Solaranzeige wird oft in Kombination mit den Smart Home Produkten betrieben, den sie stellt Daten zur Verfügung, die die anderen Produkte (noch) nicht zur Verfügung stellen können. Das heißt, der Unterschied liegt im Detail. Wenn du die Details kennenlernen möchtest, gibt es hier eine Menge Dokumente, in denen alles genau beschrieben ist. Eine Strompreis geführte Steuerung haben die Produkte zum Beispiel von Hause aus nicht integriert. Natürlich kann man über Umwege so etwas auch nachbauen. Deshalb meine Antwort: "Die Solaranzeige ist nicht besser, sondern anders".