Glaube .. wenn man ohne Pulse und ohne Akku Tibber nutzt .. wird es billiger sein
Und hat weniger Ärger mit seinen Mitbewohnern ![]()
Update zu meinem Vorhaben den Speicher zu laden wenn der Strom günstig ist:
Ich habe diese Idee mit meinem aktuellen System verworfen. Über Schaltnetzteil Verluste von 10%. Dann noch Verluste über die Hoymiles wenn sie einspeisen und Verluste vom Speicher. Dann sind wir vielleicht im besten Fall bei 13% Verlusten. Aber ich finde das ist schon extrem gut.
Beispiel:
Der Strompreis liegt bei 28 Cent. Dann lohnt sich das Einspeisen und Speicher laden nur bei ca. 24,36€ und darunter. Wenn ich jetzt richtig gerechnet habe bei 28 * 0,87.
Solche starken Preisschwankungen hat man höchstens über mehrere Tage verteilt. Wenn dann aber ein sonniger Tag kommt, so wie die letzten Tage, da hat die PV meinen Speicher zu über 80% beladen, dann wäre der Speicher voll durch den Netzstrom den ich noch nicht ohne Verluste hätte entladen können weil der Strompreis noch nicht so starke Schwankungen hatte.
Und genau das macht ein gut gesteuerts System nicht. Das versucht über Prognosedaten von Verbrauch und Produktion nur soviel Strom zu laden bzw aus dem Netz zu beziehen, wie nötig ist.
Danke euch allen erstmal für die Denkanstöße und Hinweise zu den kleinen Fallstricken. Ich habe mich inzwischen mal mit dem Wirkungsgrad meiner Anlage auseinander gesetzt bzw. die vom System angegebenen Werte mal genauer betrachtet und komme hier zu wirklich großen Diskrepanzen, welche für mich zum einen nicht nachvollziehbar und zum anderen auch scheinbar deutlich zu groß sind, wenn ich die Angaben des Herstellers mit zu Rate ziehe.
Für 2023 sehen die Werte wie folgt aus:
Solarproduktion: 4577,35 kWh
Produktion (WR): Eigenstrom: 2429,05 kWh + Netzeinspeisung: 1511,81 kWh = 3940,86 kWh (im Eigenstrom ist der Direktverbrauch mit integriert, dieser beinhaltet auch schon die WR Verluste)
Ich kann bis hier hin also davon ausgehen, dass mit den 3940,86 kWh alle Verluste des WR inklusive sind und diese für alle folgenden Berechnungen 0 sind.
Somit ergibt sich noch eine Differenz von 636,49 kWh (Solarproduktion - (WR)Produktion). Diese habe ich bei der Batterie gefunden:
Hausverbrauch = Direktverbrauch (1476,52) + Batterie laden (1589,02) = 3065,54 kWh
Hausverbrauch (3065,54) - Eigenstrom (2429,05) = 636,49 kWh
Nach dieser Berechnung hat mein System demnach beim Speichern einen Verlust von 40,05 %. Das schockt mich gerade etwas und ich stelle mir folgende Fragen:
1 Wo ist die Energie hin? - Sie kann ja nur in Form von Abwärme entweichen, aber über 28° (Sommer) hab ich noch keinen Wert an der Batterie gesehen.
2 Darf dieser Wert so hoch sein, wenn doch die WR Verluste an sich schon abgegolten sind?
3 Zwar wurde der Speicher bei Kalibrierungen auch mal vom Netz geladen, das aber nur in der Dunkelflaute und dort 1, 2x im Monat mit max. 2kWh - in Summe vernachlässigbar bei diesen Abweichungen
4 laut technischen Daten hat das System einen "max. AC-Wirkungsgrad inkl. Batterie (%): >90", sowie WR Wirkungsgrad EU (%): >95 --- "max" und ">90" verwirren mich, ist also 90 % das Minimum, was ich erwarten kann oder ist das zu verstehen? Und weicht mein Speicher nicht extrem davon ab?
5 Entstehen die 40% weil das System sowohl beim Speichern als auch beim Abgeben des Stroms ins Heimnetz je ca. 20 % Verlust hat?
Im Anhang das Bild mit den Daten aus dem WR Portal...
VG,
Frank
@frank79s
Ich verstehe deine Rechnung ehrlich gesagt nicht.
Ich habe einfach mal ausgerechnet wie ich es machen würde, oder liege ich vielleicht falsch und bin zu blöd das richtig zu verstehen?
Denn nach meiner Rechnung komme ich auf 90% Wirkungsgrad für deinen Speicher.
Das wären dann 10% Verluste vom Speicher und insgesamt hat deine Anlage einen Verlust von 14% gehabt (inkl. ohne Speicherverluste durch Direktnutzung).
Solarproduktion: 4577,35 kWh
Einspeisung WR:3940,86 kWh = ca. 86% der Solarproduktion
Wenn ich deine Bilder richtig verstanden habe:
Geladen wurden in den Speicher 1589,02
Entladen wurden 1435,41
Nach 3 Satz sind das dann ca. 90% Wirkungsgrad für deinen Speicher.
1589,02 = 100% die in den Akku rein sind.
15,8902 = 1%
1535,41 = ca. 90%
@frank79s Achja, ich habe ganz vergessen: Wenn du gekauften Strom in den Speicher lädts, hast du nochmals zusätzliche Verluste. Da ja AC in DC für den Speicher umgewandelt werden muss.
Hier kenne ich mich beim Wirkungsgrad der WR nicht aus.
Ich würde aber grob schätzen und sagen, dass du bei AC zu DC in Speicher und von da zu AC bei 20 bis 25% Verlusten liegst.
Das ist jetzt aber wirklich einfach nur geschätzt.
Bei 20% würde das bedeuten: Wenn der Strom 25Cent kostet, zahlst du beim Zwischenspeichern ca. 30Cent inkl. Verluste.
Bei 25% sind wir bei 25 Cent kosten schon bei 31,25 Cent inkl. Verluste.
Ich hoffe das war verständlich. Einfacher gesagt. Speicherst du bei 20% Verluste Strom für 25 Cent, muss der Strom 30 Cent kosten wenn du einspeist damit du nicht drauf zahlst.
5 Cent Unterschied sind extrem viel und zieht sich meist eher über mehrere Tage und mit Pech ist der Speicher mit gekauften Strom belegt und der kostenlose Strom vom Dach hat keinen Platz.
5ct Unterschied ist nicht so viel (zumal 20% bei günstigem Strom auch weniger ist als 5ct), heute z.B. Nachtstrom 16ct, Abendstrom 24ct (klar, ist nicht jeden Tag so, aber grade im Winter nicht selten der Fall).
@henkelalex
Ok, kommt wohl auch auf die Gegend an. Unter 21 Cent hatte ich seit dem 22.12.23 noch nichts. Heute war Tiefstpreis 20,77 bei uns.
Deswegen habe ich einfach mal 25 Cent genommen, weil das bei uns der Durschnitt seit dem 22.12 ist. Seit dem bin ich bei Tibber.
Ich habe mal in mein Smarthome geschaut. Also in der letzten Woche hatte ich 2 Tage mit einem Unterschied von mindestens 5 Cent und dann meist nur vereinzelte Stunden.
Ich nehme mal mein Beispiel:
Sagen wir mal bei 5 Cent spart man 1 Cent. Wir verbrauchen wegen unseren Klimas ca. 1 bis 1,5kWh pro Stunde. Bei 7 Grad draußen ist es sogar unter 1kWh pro Stunde.
Wenn ich mir jetzt die Daten der letzten Woche anschaue, hätte ich bei 5 Cent Unterschied und 1 Cent Ersparnis etwa 4 Cent gespart. Ich habe mal aufgerundet weil sogar eine Stunde mit 6 Cent unterschied dabei war.
4 Cent gespart bei 20% Verlust in einer Woche. Das sind 12 Cent pro Monat, lass es im besten Fall 20 Cent pro Monat sein. Ich mit meinem System bin sogar bei 25 bis 30% Verluste.
Wenn ich dann noch gegen rechne das die Geräte inkl. Speicher Verluste haben bei dem "Mehrgebrauch". Dann stellt sich mir die Frage: Ist es das Wert?
Ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen, aber aktuell sehe ich da nur so geringe Einsparungen, die sich nicht für mich lohnen. Zumindest nicht wenn man dafür noch extra Technik besorgen muss. Diese muss sich ja auch erst mal amortisieren und bei so wenig, dauert das Jahrzehnte bis sich mal 200 bis 300 € wieder eingespart haben.
Wenn man die Technik schon hat und wenig Aufwand, ok dann könnte es sich hier und da mal lohnen.
Danke für deine Rückmeldung. Ich sehe bei meiner Berechnung schon noch einen relevanten Punkt:
Laut Angabe des WR-Portals sind im Direktverbrauch alle (!) WR-Verluste schon einberechnet. Daher sind die übrigen Verluste in Höhe von 636,49kWh nach meiner Auffassung nur noch in Verbindung mit dem Speicherprozess zu sehen. Und in den Speicher rein gingen 1589,02kWh. Davon wären die 636,49kWh ca. 40 % Verlust.
Berechnung:
Der "Eigenstrom" beinhaltet ja Direktverbrauch und Batterie laden, das müsste dann (inkl. WR Verluste) 1476.52 + 1589,02 = 3064,54 kWh sein, es sind aber laut Portal nur 2429,05 kWh - das wären wieder die genannten 636,49 kWh, die mir hier fehlen. Wo sind die hin?!
Hab ich hier 'nen Denkfehler?
Für mich ist das günstige Laden nur ein Addon zum PV Speicher - mit beiden gerechnet rentiert sich mein 10kWh Niedervoltspeicher vermutlich nach ca. 10 Jahren. Rein wirtschaftlich gesehen ist selbst unter diesen Bedingungen das ganze eher ein Nullsummenspiel. Wenn die PV wegfällt ist man hier BWL-mäßig noch schlechter aufgestellt.
Trotzdem fände ich es für die Statistik nochmal sehr interessant wieviel Verluste es genau sind - das scheint ja hier noch niemand so richtig solide gemessen zu haben. Im Laufe der Energiewende ist ja die Netzdienlichkeit sicherlich immer interessanter und wird ggf. irgendwann auch mal vergütet.
@frank79s
Ich habe mir mal deine Grafik genauer angeschaut. Ich hänge da auch gerade. Ganz komisch aufgelistet die Werte. Zumindest denke ich gerade anders. Vielleicht auch ein Fehler von mir.
Versuchen wir mal das zu sortieren.
Also 1. steht da WR-Verluste DC. Zudem steht das (i) bei "Produktion". Könnte es sein, dass die Module mehr produziert haben, der WR den Speicher läd und bei dem Verlust eher gemeint ist was auf dem Weg von WR-PV-Moduleingang zu WR-Ausgang-Speicher verloren geht und nichts mit dem zutun hat was zu AC vom WR geht oder was im Speicher passiert?
Speicherwerte direkt:
Laut der Grafik, gingen 1589,02 in den Speicher rein und 1435,41 aus dem Speicher raus.
Also 1589,01 - 1435,41 = 153,61 das ist dein Verlust vom Speicher. Alle anderen Verluste sind wo anders.
Das sind dann ca. 10% Verluste.
Alles was von DC zu AC geht:
Direktverbrauch: 1476,52
Batterie (entladen): 1435,41
Netzeinspeisung: 1511,81
Gesamt: 4423,74kWh
Davon gingen 1511.81 ins Stadtnetz.
4423,74 - 1511.81 = 2911,93
Du hast 2911,93 von deinem PV-Strom selbst verbraucht.
Dazu kommt aber noch der Netzbezug: 1683.03
2911,93 + 1683,03 = 4594,96
Aus PV und Netz kamen für deinen Hausverbrauch 4594,96
Du hast aber nur 4112,08 verbraucht.
Also 482,88 Verluste, ich schätze mal das sind die WR-Verluste von DC zu AC was der WR aus dem Speicher geholt hat und eben bei der Umwandlung zu AC diese Verluste hat.
Was realistisch sein könnte, denn dann hätte dein WR einen Wirkungsgrad von ca. 89,5%.
@henkelalex Die Verluste sind halt von Anlage zu Anlage unterschiedlich. Das muss, denke ich, jeder für seine Anlage selbst herausfinden.
Deine Aufschlüsselung klingt absolut schlüssig - so wie zugegebenermaßen die meinige mir auch logisch vorkommt.
An genauere Werte komme ich noch nicht ran, die (E3DC) Control Tools werden erst die Tage aufgesetzt, ich warte noch auf die Hardware dazu.
Das "i" bei der Summe Produktion gibt nur an, dass diese in dem Diagramm nicht mit dargestellt ist.
Ich gehe nach deiner letzten Aufstellung mal davon aus, dass dein Weg der "richtigere" ist und ich mich hier von unglücklicher Darstellung, Bezeichnung und Zuordnung habe durcheinander bringen lassen. Ich werde das auf jeden Fall weiter verfolgen und erhoffe mir mehr Infos, sobald ich mehr Werte tracken und protokollieren kann, als es mit dem Hager-Portal möglich ist. Der Support des Herstellers ist leider - wie so oft - keine große Hilfe...
Vielleicht finde ich auch nochmal einen unvoreingenommenen "Dritten", der neutral auf die Daten schaut und diese interpretiert...
Danke auf jeden Fall für deinen Input!
Frank
Abseits mal von den Wirkungsgraden. Wer hatte hier behauptet rentable Stromschwankungen würde es nur über mehrere Tage geben? Einfach mal die aktuellen Tage betrachten
@sarowe1972 Meine Behauptung mit den mehreren Tagen, bezog sich auf den Wirkungsgrad. Selbst heute und morgen lohnt sich bei mir nicht die billige Energie zu speichern, da ich aufgrund des Wirkungsgrades kein wirkliches Geld spare.
Auch bei @frank79s lohnt es sich, wenn wir nach den letzten 4 Wochen gehen, nicht zu lohnen. Sein Speicher hat scheinbar 10% Verlust, sein WR beim einspeisen ca. 10% und dann noch Verlust von AC zu DC um billigen Strom zu speichern, ich schätze mal mindestens 5%. Heute und Morgen sind die ersten 2 Tage seit 4 Wochen die sich mit einem Wirkungsgrad von 75% gelohnt hätten.
Wie erwähnt, die ersten 2 Tage seit 4 Wochen.
Abseits vom Wirkungsgrad lohnt sich das natürlich, deswegen habe ich ja Tibber und werde es auch behalten. Einfach nur genial.
@mhltheone Gute Übersicht. Jetzt müsste man noch die Ungenauigkeit im Sinne von Verlusten mit rein machen können und dann noch eingeben können welche Verluste man hat.
Sind die Schwankungen von Region zu Region unterschiedlich? Ich dachte nur die Netzentgelte sind unterschiedlich?
Ich bin seit dem 22.12 bei Tibber und in der Zeit waren die Schwankungen innerhalb eines Tages nicht wirklich hoch. Ich habe bei mir einen Wirkungsgrad von 70% mit allem drum und dran und ich habe jeden Tag gerechnet aber nie wirklich hat sich das Speichern von gekauften Strom gelohnt.
@Stiech82. Wie du es meinst habe ich verstanden. Meine Anlage hat einen Wirkungsgrad Ac-dc-ac von 85%
Heute Nacht habe ich einen Bezugspreis von 23 ct
15% davon wären 3,45 ct, runden wir auf 4 ct
In meinem System berechne ich für die Akkudegration 2 ct
Sind 6 ct zusätzlich
Höchstpreise morgen sind 33 ct also 4 ct Differenz.
Mein System wird heute Nacht genauso viel Strom kaufen, wie es in der Hochpreisphase benötigt abzüglich der morgigen pv Überschüsse, gleichzeitig wird das System die Wallbox freischalten.
Für mich ein hübscher Bonbon nebenbei. Übrigens der günstigste Festpreisvertrag wäre für meine Region 34 ct.
@stiech82 Die Schwankungen sind gleich, die Netzentgelte unterscheiden sich.
Bei einem Wirkungsgrad von 70% rechnet es sich selten. Effektiver ist es größere Verbraucher zu schalten, wenn der Strom günstig ist.
Aus dem Netz nachladen, mache ich nur bei < 18ct und wenn der Akku sehr leer ist (tut ihm mal gut, auch voll geladen zu sein) und lasse erst ab 25ct dann wieder einspeisen aus dem Akku und bis dahin wird Solar direkt eingespeist (bzgl. bei Überschuss in Akku geladen).
@sarowe1972 Nochmal: Ich bin für flexiblen Strompreis. Mir musst du das nicht sagen mit den Festpreisen.
Genau das meinte ich. Du hast 85% Wirkungsgrad. Da lohnt sich das natürlich total den Speicher mit gekauften Strom zu laden.
Aber es geht ja nicht um deine Anlage sondern die von Frank und scheinbar hat der Speicher 10% Verlust und der WR von DC zu AC nicht ganz 11% Verlust. Dann kommt noch der Verlust von AC-DC dazu.
Bitte meine Aussagen nicht verdrehen. Es war immer in Verbindung mit dem Wirkungsgrad, dass man hier enorm aufpassen muss, denn wenn man keinen wirklich guten Wirkungsgrad hat, dann sieht das nun mal total anders aus als bei dir mit einem guten Wirkungsgrad.
Aber trotzdem möchte ich nochmal wiederholen: Heute und Morgen sind die ersten Tage seit dem 22.12 in denen der Preisunterschied an einem Tag so hoch ist.
Man kann also sagen an 2 von 33 Tagen waren die Schwankungen so extrem. An den anderen 31 Tagen waren die Unterschiede nicht so hoch.

