Ich denke für einige Schweizer Haushalte, z.B. Graubünden ist ab 2027 ein Speicher rentabler als eine PV Anlage. Bei Stromkosten von unter 10Rp pro Kwh ist E-Auto laden und WP im Winter einfach gar kein Problem mehr.
Nur kostet halt anderswo (Kerstenholz SO) der Saft 49 ct/kWh ohne das die Bewohner das verursacht haben, gewählt haben, oder eine Alternative zum Lokalen (einer von ü. 600 in der CH) Stromlieferanten haben.
Das es einige kleine Gemeinden mit eigenem Kraftwerk gibt die theoretisch die Stromzähler auch ausbauen könnten ist nur die Ausnahme die den ganzen Unsinn nur abrunden.
Das ist ein regionaler Sonderfall. RePower ist jetzt kein lokaler Stromversorgung und deckt ein recht grosses Gebiet ab. Kestenholz hat unter 1000 Haushalte, und ist mit Abstand der teuerste Stromversorgung in CH, Repower versorgt über 30.000 Haushalte
Bei Rückerstattung 14rp lohnt sich auch PV, denke ich
Rückerstattung PV ist unabhängig von diesem Vertrag. Es gibt den spotmarktpreis.. und eine mindesteinspeisevergütung von 6RP. Die 15rp gibt es anscheinend für rückeingespeisten bezogenen Strom.
Bei einem Bezugspreis von 9RP pro Kwh ist dann der Eigenverbrauch auch nur noch entsprechend lohnend.
Für 10k Amortisation braucht es also 100MWH erzeugt und selbst verbraucht... Schwierig
Naja ein wesentlicher Kostenanteil ist die Installation im Haus, also Wechselrichter ( + Batterie ). Was aussen auf der Wand oder dem Dach hängt macht wenigser als die Hälfte der Kosten aus.
Zum Verständnis für die Deutschen was in CH passiert:
Es gibt lokale Stromlieferanten die auch gleichzeitig das Netz betrieben?
Diese bieten nun einen Tarif an mit Saison und Stündliche Dynamischen Netzentgelten sowie auch Strompreisen?
Eine Koppelung an einen Börsenstrompreis gibt es dort nicht?
Wenn ich das so richtig verstanden habe, ist das meiner Meinung nach ja schon fast die optimale Lösung in Hinsicht Netzoptimierung.
Der "heilige Gral" wäre eine Tarif basierend auf der tatsächlichen Netzauslastung und Börsenstrompreis.
Die Frage ist ob man soweit gehen muss, oder ob die hier dargestellte Flexibilisierung für Prosumer schon ausreicht, um auch dem normalen Consumer finanzielle Entlastung zu bringen.
Diese sehr allgemeine gehaltene Kritik möchte ich nicht unkommentiert stehen lassen, gibt es da stichhaltige Argumente?
Insbesondere unter der Berücksichtigung, dass es ähnliche Mechanismen wie z.B. HT/NT mit Nachtspeicheröfen schon vor über 50 Jahren gab.
Und die Grenzübergreifende Pilgerung nach günstigen Kraftstoffen auch nichts besonderes ist.
Da finde ich persönlich eine absehbare zeitliche Verschiebung, besser als eine geographische, die auch noch mit mehr absolutem Verbrauch einhergeht.
Aber zurück zu dem Tarif:
Kleine Rechnung:
5000kWh/a Verbrauch keine WP/E-Auto
Mit so einem kleinen Setup wie Marstek Venus E oder Victron MP2 48/5000 mit nem 16kWh Block.
Kann man eigentlich immer zu <10Rp. laden und 24/h überbrücken.
Selbst wenn man mit Verlusten etc. nur ca. 10Rp. / kWh spart, wären das ca. 500 CHF pro Jahr.
Da kann eine nicht DIY PV nicht mithalten, höchsten ein BKW würde da noch ein bisschen was bringen, aber halt auch nicht mehr wie üblich weltbewegende Amortisationen.
Die Installation meines Speichers hatte absolut nichts mit der PV Installation zu tun.
Aktuell 48 Kwh, aber demnächst 96..
Da ziehe ich das Geld über die zeitliche Verschiebung der Einspeisung, und wohl etwas Arbitrage.
Ja die Strompreise von vor 10 Jahren.
OK
Eine Batterie braucht übicherweise einen Wechselrichter. Da die günstigste weil häufig verkaufte Variante ein PV-Wechselrichter ist, denke ich, kann man auch paar Panels anschließen?
