Neulich mal nen Satz Shelly Plugins gekauft um unsere Kühlgeräte zu erfassen. Etwas getriggert durch unseren neuen Gefrierschrank der dazu kam und mir durch das häufiges (leises) Arbeitsgeräusch aufgefallen ist. Ich finde es mit Blick auf die LLWP und LWWP doch verblüffend, wie häufig die Geräte takten, wenn sie nicht gerade im Gefrierbereich durch Entnahmeöffnungen oder neues Gefriergut richtig ran müssen, aber das offenbar sehr gut ab können. Der einzige wirklich defekte Kühlschrank war mal so ein Billigteil in einer Mietwohnung vor 18 Jahren wo die Dämmung abgesoffen ist. Sonst alles nur bei uns oder Schwiegereltern ausgetauscht weil ineffizient oder meine Frau mehr Platz oder ne bessere Temperaturregelung beim Kühlschrank wollte. Sind die Kompressoren in dem Bereich anders konstruiert, andere Randbedingungen? Will die Vermeidung von Takterei bei den WP nicht in Abrede stellen.
Ich mache mir angesichts der Tatsache dass Kühlschränke und Gefriergeräte über 20 Jahre takten kaum Sorgen um die Lebensdauer eines Kältekompressors. Einzig, die Pausenzeit sollte lang genug sein damit das System den Druck abbauen kann bevor der Kompressor wieder anläuft. Das sollte aber m.E. der Hersteller sichergestellt haben.
Im Vergleich zum Kühl/Gefriergerät wirkt sich das Takten bei LLWP oder LWWP eben negativ auf die Effizienz aus wenn der Kältekreislauf immer wieder pausiert statt konstant zu laufen. In der Pausenzeit heizt das Kältemittel dann unnütz die Rohre statt den Raum. Im Kühl/Gefriergerät ist die Leitungslänge so kurz dass dies wohl kaum ins Gewicht fällt.
Unsere Gefriertruhe, relativ neu, läuft nach dem Anlauf auch mit geschmeidigen 20W. Das Startverhalten ist jedoch durchaus etwas seltsam.
Ich gehe nicht davon aus dass hier ein vollwertiger Inverter am Werk ist. Beim Start überschwingt die Drehzahl hörbar ganz krass und dann wird runter moduliert. Folglich wird zum Startzeitpunkt die Solldrehzahl so lange erhöht bis das Losbrechmoment überschritten wurde (welches ja viel höher ist als das Dauerlaufmoment) und der Kompressor anläuft.
Die ziemlich fixe Stromaufnahme spricht gegen einen richtigen Inverter mit variabler Frequenz, sonst würde es da ja nen Unterschied geben zwischen gemächlich kalt halten und Einfrieren. Deine Interpretation könnte die Spitzen recht gut erklären, die ich hier inbesondere bei der Gefriertruhe abgeschnitten habe, wo es so bis 800 Watt hochgeht, zumindest nach dem Shelly Plugin.
Hallo zusammen,
ich heize nun über etwas einem Jahr mein großes Wohnzimmer ausschließlich mit einer Klimaanlage. Das ist so perfekt das mich weder das Geräusch welches mit 19db aus 8 Meter Entfernung sowie einen nicht spürbaren Luftzug stört. Hier wird oft von Takten gesprochen, was ist damit gemeint. Ich habe einfach keine Vorstellung was das bedeutet bei einer Klimaanlage.
Gruß Jürgen
Einfach häufiges An/Aus wegen fehlender oder nicht ausreichender Modulationsfähigkeit der Leistung.
Klugscheißermodus AN: Sofern die 19dB aus dem Datenblatt bei 1m Entfernung gemessen wurden, die 19dB sind in acht Metern Entfernung keine 19dB mehr
Schon in zwei Metern Entfernung sind die 19dB schon auf 13dB abgesunken und gehen im Grundrauschen des Raumes unter. So zumindest rein theoretisch.
ein grundsätzliches, automatisches, An/Aus ganz ohne Bewertung der Häufigkeit.
Klugscheißermodus AUS ![]()
Ist aber auch extrem unwahrscheinlich, dass das IG permanent auf niedrigster Drehzahl läuft. Nur da gelten ja die 19 dB(A).
In Sachen Takten haben wir hier einen Artikel, einfach nach Takten suchen:
Ja so ist das mit der deutschen Sprache! Jeder kann das ausgesprochene Wort so auslegen wie er es von seinem Gegenüber aufgefasst hat, auffassen will oder aber seinem Charakter entspricht. Der Angepisste macht da sofort einen Angriff draus, der Schüchtern zieht sich gleich zurück, der Arrogante und der Besserwisser versuchen gleich eine wissenschaftlich fundierte, natürlich unsinnige, Antwort zu geben. Der wirklich Wissende versucht ohne Finger hoch eine ruhige und verständliche Antwort zu geben. Und dann gibt es noch den Dummen. Der versucht durch Druck, Lautstärke, lästern, infragestellen und oder scheinbares Wissen sich von anderen abzuheben.
Gruß Jürgen
Danke das werde ich machen.
Gruß Jürgen
Sorry, war mir nicht bewusst das ich da auf solch ein Sensibelchen treffe ![]()
hm, und zu welcher Gruppe gehörst du? Frage aus der Gruppe der Wissbegierigen ![]()
Seid nett zueinander. Wir wollen uns doch hier alle wohlfühlen. ![]()
ist die kleine Schwester von…. ![]()
Du musst bedenken, dass wenn sie mehr Leistung nehmen würden, würde sich mehr Eis bilden. Wenn sich Eis bildet, müsste er wieder mehr liefern, weil das Eis als Isolationsschicht dient. Die Kälte muss dann durch die Eisschicht zur Ware (jaja, die Wärme aus der Ware in die Kühleinheit, ich WEISS). Also wird die Eisschicht wieder dicker, weil noch mehr gekühlt wird. Usw.
Daher denke ich wird das gelöst, indem wenig Leistung, dafür aber hohe Taktfrequenz genutzt. Dann muss nicht immer wieder enteist werden.
Zwei Dinge sind wichtig. Erstens auch genug Masse drinhaben, wenn man dann öffnet, wird nur die Luft ausgetauscht, beim schließen wird die Wärme der Luft vom Inhalt aufgenommen und die Innenluft wird schnell wieder kühl, evtl. sogar ohne dass der Kompressor angeht.
Und zweitens, wie immer, darauf achten, dass sich kein Eis gebildet hat.
Der Rest hängt dann davon ab, wie man in dem Raum heizt bzw. kühlt. Hohe Luftfeuchte in der Küche wird mit Sicherheit noch eine Rolle spielen für jene, die viel kochen, wo wir dann wieder bei der Eisbildung wären. Aber irgendwo ist halt eine Schwelle zwischen Nutzen/Unnutzen. Der Kompromiss bei Kühlschränken und Gefrierern sieht dann wohl so aus wie von dir dargestellt.
